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EngelohneFlügel. Mitglied
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Zitat von WoKa:
Mir geht es mit 34 nicht anders. Keine Lust auf allein sein, dating, von vorn anfangen.
Ich durfte mit 40 bei 0 anfangen. Nur die Kinder blieben. Aber sonst durfte ich nach 21 Jahren nochmal komplett neu anfangen. Allerdings trotz Singledaseins bin ich zufrieden bis glücklich. Vielleicht machen das die gut 10 Jahre unterschied zu euch aus. Wenn mir das mitte 30 passiert wäre, ja da hätte ich glaube ich auch dran zu kauen gehabt.
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x 2#35716
BrokenHeart Mitglied
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Bin mit 45 bei 0 angefangen und das auch noch sterbenskrank ....
geht alles ... wenn man /frau will ...........
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x 3#35717
A
Trennungsschmerz Skala 0-10
x 3
Nik92 Mitglied
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Ich vermisse deinen verträumten Blick.
Im nächsten Moment wünschte ich mir, du würdest das letzte kleine Bisschen endlich auch nicht mehr weh tun.
2/10.
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#35718
HerrZ Mitglied
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Zitat von Joeyjo:
meine Seelenverwandte
Das da hab ich mal dazu gesagt. Hab meine Meinung nicht geändert.
Zitat:
Moin, weil ich erst heute meinen Brechreiz bei dem Wort formulierte: Das ist für mich eine absolut überzogene, idealisierte Projektion. Der Seelenverwandte wird nicht gesehen, kann nichts eigenes sein. Denn er ist ja mit der eigenen Seele verwoben. Es spricht (für mich) dem Partner (und mir selbst) die Eigenständigkeit ab. Das hat für mich nix mit Liebe zu tun. Nur mit romantischer, esoterischer Verklärung.
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#35719
Joeyjo Mitglied
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3/10 Tjoa - was soll ich sagen. Vermisse die Aufmerksamkeit von meiner Ex-Partnerin, meiner Traumfrau.
Ich hoffe eines Tages aufzuwachen und mich befreit zu fühlen. 5 Monate sind vergangen und ich bin kein Stück weiter.
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x 1#35720
HerrZ Mitglied
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Zitat von Joeyjo:
5 Monate sind vergangen und ich bin kein Stück weiter
Sind sie nicht wirklich. Jeder Kontakt wirft Dich zurück. Hat Dich zurückgeworfen. Plus: Diese Wunde heilt von unten. Oben blutet es noch, eitert manchmal. Doch sie schließt sich. Du kannst es nur nicht richtig spüren. Doch mal ehrlich: 3/10 - vergleich das mal bitte mit den ersten Wochen und dann sag nochmal es geht kein Stück weiter.
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x 3#35721
Joeyjo Mitglied
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@HerrZ Schon. Dennoch fehlt mir die Überzeugung »Es ist besser so, wie es ist.« Freude darüber, dass der Mensch nicht mehr Teil meines Lebens ist. Das Gefühl der Befreiung – jetzt wird alles besser und schöner. Der Fortschritt im Leben und in einem selbst. Glücklich und zufrieden sein. All das, was ihr gerade widerfährt.
Mir fehlt der innere Fortschritt. Der Aufbruch. Das neue Leben. Die Veränderung meiner Person. Eher ist es ein Stillstand, mehr noch: ein Rückschritt. Es fehlt, dass viel gewonnen – statt viel verloren. Wo will ich hin? Wie geht’s für mich weiter? Mir fehlt die positive Perspektive.
Die Angst, rauszugehen und sie zu treffen. Feiern zu gehen und sie zu sehen, wie sie glücklich tanzt. Vielleicht mit anderen Kerlen.
Ich bin ausgelaugt. Energielos. Kraftlos. Das ganze zerrt an mir.
Hinzu noch die ganzen irrationalen Gedanken und Schuldgefühle meines kleinen Ichs »Du hast die Beziehung zerstört durch deine Depressionen und deiner emotionalen Ermattung. Wie konntest du nur. Ich bin sauer auf dich, großer! Du hast mir meine Liebe genommen. «
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x 2#35722
W
WoKa Mitglied
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Zitat von Joeyjo:
Schon. Dennoch fehlt mir die Überzeugung »Es ist besser so, wie es ist.« Freude darüber, dass der Mensch nicht mehr Teil meines Lebens ist. Das Gefühl der Befreiung – jetzt wird alles besser und schöner. Der Fortschritt im Leben und in einem selbst. Glücklich und zufrieden sein.
Zitat von Joeyjo:
Mir fehlt der innere Fortschritt. Der Aufbruch. Das neue Leben. Die Veränderung meiner Person. Eher ist es ein Stillstand, mehr noch: ein Rückschritt. Es fehlt, dass viel gewonnen – statt viel verloren. Wo will ich hin? Wie geht’s für mich weiter? Mir fehlt die positive Perspektive.
das geht mir leider auch so - obwohl ich mich getrennt habe. Ich glaube aber, dass es Teil des Prozesses ist. Noch fühlen wir uns verloren, aber die Zeit, dass wir es akzeptieren und uns Neuorientieren wird kommen, auch wenn wir es uns aktuell nicht vorstellen können. Ich versuche da einfach dran zu glauben. Ist nicht immer leicht und ich bin wirklich auch oft hoffnungslos. Sorry, hab da nicht mehr zu beizutragen irgendwie du bist nicht allein damit...
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x 4#35723
Markus1977 Mitglied
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Zitat von Joeyjo:
@HerrZ Schon. Dennoch fehlt mir die Überzeugung »Es ist besser so, wie es ist.« Freude darüber, dass der Mensch nicht mehr Teil meines Lebens ...
Ja das kann ich vollkommen nachvollziehen. Man ist die ganze Zeit 200 gefahren und gegen den Baum gefahren. Mit 40 hätte man es wahrscheinlich überlebt.
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x 4#35724
HerrZ Mitglied
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Joeyjo,
Ich nehm mal Deine Zitate und das von WoKa und fasse das zusammen. Vertrauen und Mut fehlen. Was nach Trennung normal ist.
Ich hab dazu ein Sprüchlein aus den Tiefen des Internet. Und das hat ja bekanntlich immer recht.
Wo man umgangssprachlich sagt Da traut sich einer, darf man das ganz wörtlich nehmen: Mut heißt dann, sich selber zu (ver-) trauen. So gesehen, ist vor allem das Selbstvertrauen eine Voraussetzung für Mut. Nur die positive Einstellung zu sich und seinen Fähigkeiten gestattet den Schritt über den Rand.
Aber auch umgekehrt gilt: Vertrauen ist überall da angezeigt, wo es keine Gewissheit gibt. Vertrauen zu entwickeln und zu schenken ist der Schritt ins Ungewisse, den nur tun kann, wer bereit ist, ein Wagnis einzugehen. Wer auf Sicherheit verzichtet und sich der Gefahr aussetzt, enttäuscht zu werden. Genau das nennt man Mut.
Die Frage ist also gar nicht unbedingt, was es zuerst braucht: Mut oder Vertrauen. Vielmehr gilt: Vertrauen ist Mut (ein Aphorismus von Maria von Ebner-Eschenbach) und Mut ist Vertrauen.
Wer vertraut, ist mutig und wer mutig sein will, muss vertrauen können.
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x 3#35725
S
S4lamander Mitglied
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8/10 Was eine sch... Jeden Morgen wache ich auch und denke mir, wie ich so aktiv mein Leben manipuliert habe...
Anstatt mit der Person, die ich liebe, aufzuwachen und den Tag zu genießen und durch meine Kündigung die beste Zeit meines Lebens zu haben, quäle ich mich durch die Tage. Was eine sch....
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x 1#35726
W
WoKa Mitglied
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Zitat von S4lamander:
wie ich so aktiv mein Leben manipuliert habe...
ich hab mich letztens auch gefragt, warum ich mich getrennt habe und mir selber diesen Sch* angetan habe. Ist ganz anders als bei dir, will nur sagen, dass ich die Gedanken kenne...
Zitat von S4lamander:
Anstatt mit der Person, die ich liebe, aufzuwachen und den Tag zu genießen und durch meine Kündigung die beste Zeit meines Lebens zu haben, quäle ich mich durch die Tage. Was eine sch....
ich hab hier wenigstens noch die Gedanken/Fakten, dass ich ja eh auch mit ihm alleine war und vieles nicht rund lief. Das hast du ja nicht, sagst du. Ich kann deine Gedanken sehr gut verstehen. Versuch dir irgendwie einzureden, dass nichts in unserem Leben ohne Grund geschieht. Vielleicht wäre es in ein paar Monaten steil bergab gegangen bei euch (ohne, dass du etwas aktiv dazu beigetragen hättest). Und nach wie vor sehe ich es so, dass wenn bei euch alles gut war, ich es etwas überzogen finde, wegen eines Fehltrittes alles hinzuschmeißen. Wer weiß, ob das nicht einfach nur ein Grund war, nachdem sie eh schon lange gesucht hatte (autsch, ich weiß - sorry!).
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#35727
Joeyjo Mitglied
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@WoKa Ja … wohl wahr.
Hinzu gesellen sich dann noch die erfahrene Demütigung sowie die Wut und Hass auf den Ex-Partner. Ich habe mein Bestes gegeben, ein guter Mann und Partner zu sein. Mein Bestes getan sie zu unterstützen, ihr zu helfen, ihr versucht den Alltag zu erleichtern. Habe sie nie eingeschränkt, ihr ihre Freiheiten gelassen. Ihre Fehltritte akzeptiert und irgendwo darüber hinweggesehen – schließlich habe ich sie geliebt.
Doch war das alles nicht genug. Am Ende wurde ich dennoch verlassen, mit einem Haufen an Schuldgefühlen überladen und meiner schönen Wohnung beraubt.
Hinzu gesellen sich dann noch die erfahrene Demütigung sowie die Wut und Hass auf den Ex-Partner. Ich habe mein Bestes gegeben, ein guter Mann und Partner zu sein.
auch das kann ich nachvollziehen. Wir haben gekämpft und gehofft und sind auf die Schnauze gefallen. Ich sage immer, dass ich nicht nur die alles zerstörende Wunde der Trennung habe, sondern davor schon etliche Wunden hatte, die ich aber ignoriert habe. Das muss jetzt alles aufgearbeitet werden und verheilen. Sch* tut das weh. Bei mir ist mit am schlimmsten die Enttäuschung. Über alles. darüber, dass ich gekämpft und mich fast aufgegeben habe und es alles nichts gebracht hat, ich doch wieder alleine dastehen.