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Trennungsschmerz Skala 0-10

W
Zitat von Nebelgeist:
@WoKa ich höre damit auf, wenn das ganze rum ist noch bin ich nicht bereit dazu

ich werde dich daran erinnern kann ziemlich penetrant sein

#35746


Nebelgeist
@WoKa kein Ding, ich habe damals mit ihm angefangen und werde auch aufhören wenn er mich endgültig verlässt. Ich bin da selbst ganz hartnäckig

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Trennungsschmerz Skala 0-10

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Joeyjo
@Nebelgeist @WoKa
Ich muss mit dem Dreck ebenfalls aufhören -_-

x 1 #35748


W
Zitat von Joeyjo:
@Nebelgeist @WoKa Ich muss mit dem Dreck ebenfalls aufhören -_-

ich muss ist die falsche herangehensweise. Ich werde sollte es heißen und dann go. Ich war selber nie Raucher, denke aber, dass wenn man es wirklich möchte man es auch schafft euer Körper wird es euch danken.

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Klio
Zitat von Joeyjo:
Das Gefühl der Befreiung – jetzt wird alles besser und schöner.

Ich kenne diese Gedanken.
Aber woher kommen sie?
Bei mir kamen sie von Außen.
Sie sind nicht meine eigenen gewesen, zu der Jetzt Situation nicht passend.
Sie erzeugen Druck und zerreißen einen innerlich, da sie die eigene Wahreit (noch) nicht sprechen.
Ich glaube das Wort Befreiung sowieso die Formulierung - alles besser und schöner- sind keine Worte für ein werdendes eigenes Freisein.
Das Leben mit ihr wird auch ein Gut gehabt haben.
Das Sein nach der Trennung hat etwas von einem dunklen Loch.
Man sitzt, sehnt, fragt, weint, überdenkt, sucht in dieser Dunkelheit; manchmal eingerollt, manchmal wütend um sich schlagend.
Vielleicht ist dieses Dunkel so übermächtig, da Farben genommen wurden, sie nicht mehr zum Leben gehören.
So hat jede Dunkelheit, jede Tiefe und jede Leere aber in sich selbst ein Erschaffen.
Es wird Tage geben mit neuen Farben. Dann schwinden sie wieder; verblassen.
Brütet man weitere Male in dieser Dunkelheit.
Veränderung mag Vertrauen haben.
Und eben dieses Vertrauen hat erst einmal zu wachsen.
Vertrauen zu sich selbst, zum Leben.
Egal wen man im weiteren begegnen mag, Enttäuschungen erlebt; so ist es vielleicht ein Geschenk sich gewahr geworden zu sein, dass man am Ende immer noch das eigene Vertrauen hat alles zu überwinden; sich in Asche zu setzen, und irgendwann ein anderes Farbenfederkleid zu tragen.
Stillstand ist somit auch immer ein Werden.
Auch ein Rückschritt.
Mag manches Altes vielleicht noch einmal mit der Erfahrung im Jetzt betrachtet werden, um zu heilen.

Das Ortientieren am Ex Partner, wie es ihm jetzt gehen mag, bei ihm sei nun alles besser...
In mir selbst kam erst ein kleines Freisein, als ich wieder mehr bei mir schauen konnte. Dass es mir wichtig wurde, wie es mir tatsächlich geht, was ich erlebe, wie ich werden mag.
Unabhängig im Vergleich; der auch nur der eigene Gedanke ist. Keine tatsächliche Realität.

Zitat von HerrZ:
Vertrauen ist Mut


Verletzlichkeit annehmen und zu zeigen ist Mut.
Vielleicht ist auch eben dies eine Möglichkeit um mit Menschen näher in Kontakt zu treten, sich verbunden zu fühlen.
Vielleicht bietet eben dies auch ein wertvolles Geschenk für eine Partnerschaft, die es in irgendeiner Zeit wieder geben mag.

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Joeyjo
Zitat von Klio:
Ich kenne diese Gedanken.

Super Beitrag, danke!

Zitat von Klio:
Aber woher kommen sie?

Das ist ganz einfach: Sich selbst redet man ein, dass es der Ex besser gehen muss – schließlich hat sie sich getrennt.
Dies macht man meist dann, wenn man überzeugt davon ist, das es ohne den Partner besser ist.

... und dies ist wahrscheinlich auch so.

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W
Zitat von Klio:
Ich kenne diese Gedanken. Aber woher kommen sie? Bei mir kamen sie von Außen. Sie sind nicht meine eigenen gewesen, zu der Jetzt Situation nicht passend. Sie erzeugen Druck und zerreißen einen innerlich, da sie die eigene Wahreit (noch) nicht sprechen. Ich glaube das Wort Befreiung sowieso die Formulierung - alles ...

das hast du schön zusammengefasst. Danke dafür
Es hilft so oft sich verstanden zu fühlen und dass es anderen auch so geht ...

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W
Zitat von Joeyjo:
schließlich hat sie sich getrennt.

ich wiederhole mich: guck dir mich an!

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Joeyjo
@WoKa Lass mich in meiner Blase. Das gibt mir Kraftstoff mich aufzurichten, um auch Glücklich zu werden. Nennen wir es Herausforderung.

#35754


Philspiee
1/10

Und doch ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich in Gedanken versinke. Ich denke an die Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Und dann kommt die Realität: Sie liebt mich nicht mehr. Es ist ein kurzer, aber heftiger Schmerz. Aber ich glaube, ich lerne langsam, damit umzugehen.

Ich merke nur, wie sich mein Charakter, meine Persönlichkeit verändert. Ich bin viel kühler als früher. Erst gestern haben mich Freunde gefragt, warum ich nicht mehr über XYZ lache. Normalerweise bin ich als sehr gutmütiger Mensch bekannt - das möchte ich nicht verlieren... es fällt mir wirklich schwer, weil ich das Gefühl habe, eine Maske aufsetzen zu müssen.

Es ist kein Schmerz was ich im Moment empfinde - ich bin Gefühlstechnisch eine leere Hülle.

Aufwachen, Arbeiten, Schlafen. Das mache ich nun seit einigen Wochen.

x 1 #35755


W
Zitat von Joeyjo:
@WoKa Lass mich in meiner Blase. Das gibt mir Kraftstoff mich aufzurichten, um auch Glücklich zu werden. Nennen wir es Herausforderung.

Nagut

#35756


Joeyjo
Zitat von Philspiee:
Aufwachen, Arbeiten, Schlafen. Das mache ich nun seit einigen Wochen.

… und das ist nach 11 Jahren Beziehung schon viel Wert!
Bau darauf auf!

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Klio
Zitat von Joeyjo:
dass es der Ex besser gehen muss


Zitat von Joeyjo:
Lass mich in meiner Blase. Das gibt mir Kraftstoff mich aufzurichten

Jeder mag seinen Weg haben.
Und jetzt zwinge ich mich ja gerade was als Aussenstimme auf.
Und wie man im Jetzt denkt, das mag in einem Monat auch wieder anders sein.
Ich glaube, so lange man sich noch an einem Menschen orientiert, der kein präsenter Teil des eigenen mehr ist, zu dem man ambivalente Gefühle hegt, ist kein befreiender Weg.
Aber wir sind alle anders.
Mich hat das eher innerlich zerrissen, wenn mir gesagt wurde, ich solle jetzt stark sein, ER schaut auch nur noch nach Vorne.
War für mich Nonsens. Die Lebenswirklichkeit des anderen ist schon länger eine andere; zudem sind sie andere Menschen.
Wir befühlen andere oft aus unserer eigenen Lebenswelt.
Menschen mit denen wir direkt zu tun haben, können wir befragen; ob dies oder jenes tatsächlich so ist.
Menschen, die gegangen sind, nicht.

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Joeyjo
Zitat von Klio:
Ich glaube, so lange man sich noch an einem Menschen orientiert, der kein präsenter Teil des eigenen mehr ist, zu dem man ambivalente Gefühle hegt, ist kein befreiender Weg.

Wow – da gebe ich dir recht.
Schließlich richtet man sein Tun nur anhand der Person aus, die nicht mehr im Leben existent ist.
Was dazu führt, dass man sich nicht auf sich selbst fokussiert. Was möchte ich nun?

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Markus1977
Zitat von Philspiee:
1/10 Und doch ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich in Gedanken versinke. Ich denke an die Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Und dann ...

Das hast Du sehr gut beschrieben. Es geht mir auch so!

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