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Ich hab ihm inzwischen eigentlich jede Frage gestellt, die mir in den Sinn kam und auf alle auch Antworten erhalten.
Ich weiß nun inzwischen aber nicht mehr, wie ich unterscheiden soll zwischen Einbildung, sich was aus Angst/Hoffnung einzureden oder echtem Gefühl. Kann ich mir da selbst überhaupt noch trauen?
Es tut alles verdammt weh. Ich hab schon viel erlebt in meinem Leben, leider sehr sehr viele Verluste erlitten, aber diese Schmerzen im Moment übertreffen alles!
Fühle mich ungeliebt, zurückgewiesen, aufgegeben. (Natürlich weiß ich, dass meine Freunde mich "lieben", aber ich beziehe das auf meinen Mann)
Habe Ängste. So sehr, dass sie mich teilweise nachts nicht immer schlafen lassen.
Ich glaube nach wie vor felsenfest, dass es möglich ist, dass mein Mann und ich uns wieder annähern können. Nicht jetzt...Es braucht Zeit und Veränderungen.(bin ich dran)
Meine größte Angst ist, dass die Zeit dabei gegen mich arbeitet. Und natürlich auch die Angst, dass mich mein Gefühl getäuscht hat. Dieser Möglichkeit bin ich mir durchaus bewusst.
Diese Ängst kann mir im Moment leider niemand nehmen...
Ich bin unendlich dankbar, dass mein Mann so für mich da ist. Er ist nach wie vor mein bester Freund und engster Vertrauter und das wird sich auch nie ändern. Egal, ob die Trennung endgültig bleibt oder nicht.Dass er so unglaublich viel Verständnis für mich hat und mich nicht hängen lässt.
Ich muss trotzdem nun versuchen, mich mehr auf mich zu konzentrieren. Ihn ein Stück weit loszulassen und Abstand zu gewinnen. (So gut es eben möglich ist in einer noch gemeinsamen Wohnung)
Wünsche allen viel Kraft! Ich kann davon auch ganz viel gebrauchen im Moment...
Danke, dass man sich hier alles von der Seele schreiben kann!