Niki987
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Ich habe seit dem ersten Tag alles blockiert. Ich schaue nichts im Netz an,was ihn betreffen könnte. Seit 29 Tagen... seine Briefe und Fotos habe ich verbannt aber nicht weggeworfen.
Durch unseren gemeinsamen Sohn spielt er immer eine Rolle.
Ich habe ebenfalls gehofft,wobei er diese Hoffnung permanent geschürt hat. Nach der Zeit des leidvollen Hoffens hat es mich eiskalt erwischt.
Jetzt möchte ich nichts mehr klären,keine schönen Worte mehr hören und auch keine Erklärungen oder Entschuldigungen.
Wenn es mir sehr schlecht geht und ich versucht bin ihn zu kontaktieren oder auf seine E-Mails zu antworten, mache ich mir bewusst wo ich momentan stehe. Es ist eine schmerzvolle Phase und diese zu unterbrechen macht keinen Sinn.
Ich möchte das durchstehen,wachsen und eine eigene Orientierung finden. Und dann erst werde ich entscheiden,ob ich nochmal mit ihm über uns sprechen möchte.
Dann ist es immer noch möglich. Aber dann habe ich die Verletzungen überwunden und kann mit einer hoffentlich wiedergewonnenen Stärke eine Gesprächspartnerin auf Augenhöhe sein.
In dem jetzigen Zustand machen ja schon viel leichtere Anforderungen keinen Sinn. Unsortiert,leidend,traurig,wütend etc.
Das ist keine gute Ausgangslage.
Ich wünsche uns viele andere liebe Menschen,die uns unterstützen. Allen Traurigen hier einen hoffentlich erträglichen Abend.
Bei mir 7 von 10 heute.
LG N.

