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Trennungsschmerz Skala 0-10

Sternchen43
YIHAAAAAA

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Sternchen43
habe mir soeben das Arbeitsbuch zu Das Kind in dir muss Heimat finden bestellt.

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A


Trennungsschmerz Skala 0-10

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B
Zitat von Sternchen43:
habe mir soeben das Arbeitsbuch zu Das Kind in dir muss Heimat finden bestellt.

Die Leseprobe, die ich mir gerade zu Gemüte geführt habe, liest sich sehr vielversprechend

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H
7/10 , es geht wieder bergab. Sitze auf dem Bett und meine Gedanken ziehen mich wieder runter. Das ist einfach nix, bei den Eltern in meinem Alter und dann noch ohne Arbeit und tagesstruktur:/
Gestern habe ich zwei Freunde gesehen, das war das beste aber jetzt bin ich wieder die ganze Woche auf mich gestellt ..oh man

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Sternchen43
Ben, die Vergangenheit bewältigen und Heilung finden darum geht es wohl, ist aber das Arbeitsbuch zum Buch, da muss man dann auch was tun für
Herzschmerzen, wäre das nicht auch was für dich?
Warum hast du keine Arbeit?
Kannst du vielleicht raus gehn in die Sonne, Fahrrad fahren, oder spazieren? Oder Blumen schneiden auf dem Feld? Oder draussen ein Lagerfeuer machen, das hilft mir oft....man hat das Gefühl man hat was geschafft, und ist nicht völlig unnütz
Dann noch nen Stock suchen und Brot oder Würstchen Rösten? Alleine die Wärme des Feuers und der Geschmack von geröstetem Brot ist so tröstlich finde ich......

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H
Eine Stunde war ich bereits schon draußen heute. Nur jetzt ist wieder die Depri Stimmung da. Das Buch habe ich schonmal gelesen, ist gut, aber konnte es ja leider nicht umsetzen.. ich lese gerade so ungern Bücher über verlustangst, oder Trennungen etc weil oh dann die ganze Zeit denke, ja, hättest du das mal während der Beziehung befolgt dann wäre es nie soweit gekommen. ... ://
Weil die Schulen geschlossen sind und ich zudem nich krankgeschrieben bin.. und danach erstmal 2 Wochen Osterferien... wäre aber auch nicht machbar in meinem Zustand vor meinen Klassen zu stehen... :s

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Mamelia
Zitat von Herzschmerzen:
7/10 , es geht wieder bergab. Sitze auf dem Bett und meine Gedanken ziehen mich wieder runter. Das ist einfach nix, bei den Eltern in meinem Alter und dann noch ohne Arbeit und tagesstruktur:/
Gestern habe ich zwei Freunde gesehen, das war das beste aber jetzt bin ich wieder die ganze Woche auf mich gestellt ..oh man


Dieses Auf und Ab kenne ich. Hab gehört die Abstände werden größer und irgendwann verblasst es ganz. Kann es kaum erwarten.

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Sternchen43
sch......ich drück dich mal ganz fest.
Zuhause fällt einem sicher manchmal die decke auf den kopf.
Mit graut es schon vor dem WE, wenn ich kinderfrei habe.

Geh doch nochmal raus, der Tag ist lang, eine Stunde ist doch nicht viel.
Versuch mal das mit dem Feuer , es wärmt wirklich soo schön und man fühlt sich nicht mehr ganz so alleine

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B
Zitat von Sternchen43:
Ben, die Vergangenheit bewältigen und Heilung finden darum geht es wohl, ist aber das Arbeitsbuch zum Buch, da muss man dann auch was tun für

Von Abwarten und Tee trinken passiert ja auch nichts - wichtig ist imho, aus der - negativen - Erfahrung auch Selbsterkenntnisse zu ziehen. Und die lassen sich nunmal leichter mit Input von außen finden, statt nur mit Grübeln.

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Sternchen43
was ist imho?

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E
Zitat von Sternchen43:
was ist imho?


imho - in my humble opinion - in meiner bescheidenen Meinung

wobei bescheiden hier in Richtung demütig geht und keine qualitative Aussage hat.

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Sternchen43
wieder was dazu gelernt.

#9582


Tommy1904
Hey ihr tollen Menschen.
Bin gerade auf spätschicht, Maschine läuft und da wollt ich mal vorbeischauen bei euch. Ich hoffe es geht euch einigermaßen gut.
Aber keine Sorge, ich pass auf euch auf.
Mir geht es zwar auch die letzten Tage nicht so sonderlich, aber nehmen wir das mal als Phase an. Eine weitere Phase des Loslassens und Entwicklung.
Wir sind ja alles Gefühlsmenschen.

Hab für euch eine kleine Geschichte.
Könnt ihr ja mal wenn ihr ein wenig Ruhe habt, euch mal zu Gemüt führen.

Ich denk an euch. Und auch wenn ich euch gerne auf andere Art und Weise kennengelernt hätte, so bin ich froh in der aktuellen Situation nie alleine zu sein. Auch wenn es nur virtuell ist.
Ihr macht das alle bisher Bockstark, jeder in seinem Tempo und mit viel Kraft. Bleibt Standhaft und es werden dir richten Dinge passieren.

Also hier meine Geschichte...

Ein ungewöhnlicher Ort wo die Geschichte des kleinen Kerns begann

Vor dem Platz, wo der Kern sich niederlassen wollte, hört man, wie sich das Meer und der Wind unterhalten. Nach hinten gelegen ist das turbulente Leben vieler Menschen, die den Alltag meistern und genießen.

Es ist ein komischer Platz wo der kleine Kern sich niederlassen will, denn er muss sich auf einen schwammigen nicht definierten Untergrund einstellen

Ganz oben auf dem Baum, in den Ästen hat man den Ausblick in die Ferne.

Man ist umhüllt von Ästen und dicken Früchten.

Nur wie ist es zu diesem starken Baum mit all seinen Eigenschaften gekommen?

Man mag es kaum glauben, aber es begann alles mit nur einem einzigen kleinem Kern.

Diesem Kern stand eine harte Aufgabe bevor. Er musste tief ins Erdreich eindringen, um den Nährboden zu finden, den er zum wachsen und gedeihen benötigte.

Er fühlte sich nicht wohl, denn er kämpfte gegen die Launen der Natur an, immer wieder wehte der Wind ihn fort von dem Ort, den er für perfekt hielt. Der kleine Kern verlor die Kraft und den Mut und gab nach, er wollte ganz aufgeben, nur irgendwas hielt ihn davon ab.

Nun gut, er vergrub sich an dem Platz, der für ihn wohl bestimmt sein sollte. Jedoch auch hier war es nicht einfach, denn es war kein normaler und einfacher Boden für den kleinen Kern. Er musste tief in das kalte Erdreich eindringen, bis er sich wohlig fühlte und für sich die Sicherheit hatte, die er benötigte, um auszukeimen.

Nun endlich war die Umgebung warm und geborgen und durch einen sicheren Abstand von Nähe und Distanz gestützt. Er hatte durch die starke feste Erde einen stabilen Rückhalt. Den weichen, fluffigen und nicht bestimmbaren Sand hatte er hinter sich gelassen. Auch die Gefahr und Kälte, die vom großen Meer ausging, hatte er besiegt.

Er wuchs heran und meisterte die kleinen Schwierigkeiten, die sich ihm entgegenstellten, mit Souveränität.

Der kleine Kern war standhaft gegenüber den vielen Widrigkeiten des Lebens.

Er wurde größer und sicherer und fand seinen eigenen stabilen Standpunkt. Er lernte sein ICH kennen.

Das Ich kennenzulernen war hart, immer wieder kommt er ins schwanken, denn er ist nicht sehr geerdet, die Wurzeln wackeln und er ist allein, ganz allein. Der Kern weiß nicht, wer ihn mag oder nicht.

Ständig ist ihm kalt, aber nicht von außen, sondern von innen; er zittert und vibriert. Er ist so unsicher, dass er oft sehr abweisend zu anderen Kernen ist, so dass diese weggehen und ihn alleine lassen.

Alleine sein findet er sehr doof und will das nicht. Oft hat er Gedanken von Flucht und unsichtbar sein, jedoch hält ihn etwas, etwas ganz kleines, das er sich so sehr wünscht, fest.

Er will nicht alleine sein, will seine Sorgen und Freuden teilen. Wünscht sich Arme, in denen er sich verstecken kann. Immer ist er bemüht, dass es anderen gut geht, freut sich an den leuchtenden Augen der Anderen. Für sich selbst ist er stets bemüht und wendet viel Kraft auf, dass die Grundbedürfnisse gedeckt sind.

Durch die Leere, die er spürt, weiß er nicht, was ihm gut tut und was ihm eine Freude machen würde. Er probiert es selbst mit Kleinigkeiten, sich selbst Freuden zu machen, aber es befriedigt das Gefühl nur für kurze Zeit. Doch sein Wunsch ist nicht zu greifen und es schmerzt ihn, zu wissen, wohl immer allein zu sein.

Immer wieder denkt er darüber nach, sich in die Fluten des Meeres zu stürzen und sich wegtreiben zu lassen. Er wäre frei und hätte keine Sorgen mehr, die Schmerzen wären wie weggeflogen.

Er wusste, dass er in die Höhe wollte, so durchbrach er den Erdboden und hatte die stabilen Wurzeln ins Erdreich gelegt und verankert, die er für sein weiteres Tun so dringend brauchte.

Immer mehr lernte er dazu und kannte sein Ziel, den eigenen Kern und die eigenen Wurzeln nicht zu verlassen, denn er war derjenige, der dazu beitrug, alles was er wollte und brauchte zusammenzuhalten.

Er schaffte es, einen starken Ast und weit gefächerte Äste zu entfalten. Der kleine Kern hatte es geschafft aus einem Nichts einen beachtlichen Baum zu schaffen, der Schutz und Geborgenheit bot.

Doch nicht nur das, der Kreislauf des Lebens setzte sich fort. Der Baum trug neue Früchte. Nun sollte er groß und stark sein? Er bekam wieder Schwierigkeiten mit seinen Gedanken, er hatte Angst, die Gier nach dem unsichtbar-sein ist riesengroß. Die Gier nach etwas anderem Erfüllendem.

Nur er muss sein ICH lieben, bevor er geliebt werden kann, oder er Liebe schenken kann. Sich selbst zu lieben ist eigentlich eine Naturgabe und sollte von Anfang an veranlagt sein, doch dies war irgendwie bei diesem Kern nicht weiter ausgeprägt worden. Er weiß nicht, wie man es macht, sich zu lieben, wenn man sich doch so sehr hasst und sich selbst überhaupt nicht leiden mag.

Ihm ist nun klar um sich zu lieben, muss er dringend Entscheidungen treffen. Er kann nicht ständig mit einem schlechten Gefühl in den nächsten Tag leben, das macht ihn kaputt. Vielleicht muss man nicht immer der nette Kern sein und gemocht werden von den anderen, denn die eigenen Bedürfnisse fallen herunter.

Der Kern merkt bei seinem täglichen Tun, das nicht alles so schön ist was vorher so glänzte.

Es schmerzt ihn, aber er muss sich damit abfinden.

Dem Kern wurde gesagt wie lieb er ist und er nicht immer so an sich zweifeln soll. Ihm wurde versucht zu vermitteln, dass sich eine Tür zwar schließen kann, eine andere aber schnell öffnet.

Um ihn herum sind weitere Bäume gewachsen, er wird in den Arm genommen, auf dem Arm, berührt und so langsam merkt er es ist doch schön. Nun wäre es schön, wenn er lernt sich auch mal fallen zu lassen, denn der Wunsch ist riesig einfach in den Arm genommen zu werden und dort einfach ein bisschen zu bleiben und es zu genießen.

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D
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte mich nun auch mal hier einreihen und die Bewertung meiner heutigen Trennungsschmerzskala loswerden.

Ich bin wie seit vielen Tagen wieder um 4:00h aufgewacht, konnte allerdings heute das erste Mal mich rumdrehen und noch zwei Stunden schlafen, wenn auch eher unruhig. Ich werte dies für mich auf eine fünf.
Nach dem aufstehen fühlte ich mich recht gut, Rollläden hoch, scheint ein sonniger Tag zu werden (6/10)

In die Wanne und einfach abschalten, mich pflegen und gut fühlen. Habe mich sogar wieder geschminkt (... mit Farbe im Gesicht, sehe ich garnicht mehr so grau aus, stelle ich fest, tut mir gut) (6/10).

Ich muss sagen ich habe seit Freitag kam gegessen, hatte weder Hunger noch bekam ich einen Bissen runter, sieh an der Magen meldet sich auch ein ungewohntes Gefühl nach Tagen. (6/10).

Chic angezogen und raus zum Bäcker... (6/10).

Gefrühstückt, allerdings eher schlecht als recht, nach den ersten Bissen bekam ich nichts mehr runter. (5/10)

Bisher kaum Gedanken an den Verflossenen, da absolute Kontaktsperre (6/10)

Ein bisschen aufgeräumt, tut mir leid ihr Wollmäuse ihr musstet einfach weg (6/10)

Viel hier gelesen und weitere Denkanstöße (hoffentlich) mitgenommen.

Eben kam der Absturz, alles lief doch heute so gut, warum jetzt das, so unverhofft wie ein Blitzschlag (1/10)
Ich habe gerade das Gefühl ich fange wieder bei Null an.

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S
Zitat von Die_Sinnliche:
In die Wanne und einfach abschalten, mich pflegen und gut fühlen.

das hab ich auch immer gemacht und mach es jetzt noch, ist mein Wohlfühlort 1 und tut soooo guuuut mit einem Glas Wein noch besser
Immer weiter nicht aufgeben, auch wenn es schwer ist, bei mir nach 8 Monaten war es die vorige Woche ganz schlimm und jetzt geht es wieder
Am besten hier schreiben, wenn es ganz schlimm wird, hier gibt es viele liebe User die helfen dir
LG

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A


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