paulaner
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Zitat von Felica:Die Rechtfertigung sieht so aus, dass Misstände eine Beziehung so kaputt gemacht haben, dass leider einer eine Affäre begann.
Kaputt war es schon vorher, auch wenn das immer keiner hören will und "sehr gern" die Affäre des Anderen nutzt, um sich in Unschuld zu hüllen.
Na, jetzt verallgemeinerst du aber. Oder siehst deine Affäre als allgemeingültig.
Hier gibt es hunderte Beispiele von Beziehungen, die nicht völlig kaputt sind und trotzdem geht einer fremd.
Affären haben tausendmal mehr mit dem, der fremdgeht, zu tun, als mit dem Partner oder der Beziehung.
Das ist einfach nur Abschieben von Verantwortung.
Ich bleibe dabei: wer Probleme innerhalb einer Beziehung quasi im Außen versucht zu lösen (oder ihnen zu entkommen) rechtfertigt danach sein Tun mit den Problemen innerhalb der Beziehung.
Und das passt halt nicht zusammen.
Dann wäre ja im Grunde genommen jede Affäre "gerechtfertigt". Weil irgendein "Haar in der Suppe" namens "Beziehung" wird man wohl immer finden.
Und für mich heißt Rechtfertigung eben, dass man quasi nicht anders konnte. Es eben, weil die Beziehung nicht rund läuft, quasi tun musste.
