PizzaPeperoni
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Und mal ganz abgesehen von jeglichen Spekulationen in Bezug auf die Ex, oder aufs Verhalten generell, Fakt ist, ihr seid emotional total asynchron.
Du brauchst emotional ganz andere Dinge als er. Und das kann man auch nicht herbei diskutieren. Wenn die Grundbedürfnisse sich zu sehr voneinander unterscheiden, dann ist das so. Verbiegen bringt nichts. Das tust du gerade. Du hast ein schlechtes Gefühl, aber nimmst Dinge hin, weil du ihn magst.
Abgesehen davon möchtest du nicht reden, weil dann die Leichtigkeit fehlen würde. Nun, die fehlt ja bereits jetzt schon. Zumindest für dich und irrelevant ist das nicht, wenn du dich wohlfühlen willst. I mean, du sitzt weinend zuhause, weil er ein anderes Bindungsverhalten an den Tag legt als du und nach eurer intimen Begegnung fühlst du dich einsam. Sieht so Leichtigkeit aus? Sieht so Sicherheit aus? Sieht es so aus, als würde das eigene Sicherheitsgefühl genährt werden?
Nun weder du bist falsch, weder er. Ihr seid nur anders.
Wenn du ihn dennoch weiter kennenlernen möchtest, würde ich an deiner Stelle den Gedanken verwerfen, dass die Leichtigkeit hin ist, wenn du kommunizierst, was dir wichtig ist. Die ist eh nicht da für dich. Du könntest ihm beispielsweise, ohne Vorwürfe, mitteilen, was dir wichtig ist und worauf du Wert legst und seine Reaktion wird dir mehr verraten als jedes Wort. Nimmt er dich ernst? Ist es ihm wichtig, wie du dich fühlst? Relativiert er? Etc.
Das mit der Ex finde ich komisch nach zwei Jahren. Da wäre ich raus, aber ich bin nicht du. Aus meiner Warte: die Ex ist Geschichte und du möchtest die Gegenwart sein. Demzufolge sollte die Vergangenheit keine Rolle mehr spielen.