Zitat von chocomoko: Ich hab dann irgendwann gespürt dass er wohl jetzt schlafen will und hab gesagt dass ich geh. Dann sagte er nur "ja", begleitete mich zur Tür und sagte "bis bald." Wir umarmten uns und ich ging. War spät abends. Kein "bist du gut heimgekommen?"
das hier ist für mich so in beispiel für eine ziemlich anspruchsvolle erwartungshaltung.
du meinst gespürt zu haben, dass er schlafen will und du sagst, dass du gehst.
das ist ja auch nicht gerade sehr zugewandt.
vielleicht hätte er sich gewünscht, dass du bleibst und dich zu ihm kuschelst. vielleicht war er innerlich enttäuscht.
warum müssen immer die männer agieren? also zumindest bei vielen.
nicht viel geben aber haben wollen um die sicherheit zu bekommen.
was ist mit dem anderen part? warum wird an den so oft nicht gedacht? wie der sich bei gewissen (nicht-)aktionen vielleicht fühlt?
ich mein das nicht bös, aber besonders hier fällt mir immer wieder auf, dass frauen oft so passiv sind und dann verzweifeln, wenn der mann nicht immer mehr gibt.
dann kommt immer die frage nach dem (für mich) elenden "invest".
tut leid, ich find das komisch.
und hey, ich wurde auch oft enttäuscht. trotzdem hab ich meinen "teil" beigetragen, wenn es in eine kennenlernphase kam. kann ja niemand was für meine vorerlebnisse.