Zitat von MrsTrouble:@nimmermehr
Normalerweise bin ich selbst ein Mensch, der es akzeptieren kann wenn ein Mensch Zeit und Abstand benötige..
Aber nicht in dieser Situation. Fakt ist, dass er mir in den 3 Wochen Hoffnung gemacht hat. Hoffnung mit Worten und damit, dass wir uns näher kommen.
Selbst Dienstag und Freitag dieser Woche macht er mir Hoffnung damit, dass wir uns Zeit lassen und langsam wieder näher kommen.
Aber dennoch vorhin sagte, er brauch Zeit für sich.
Demnach glaube ich einfach nicht, dass er das wirklich ernst meint - sondern wie es einige auch hier schon geschrieben haben - das ganze nur zumachen, um sicher zu gehen, dass ich abtreibe.
Dennoch ist es wahnsinnig schwierig, ihn loszulassen..
Er kann doch nach 8 Wochen selbst noch nicht wissen, wohin Eure Reise geht. Er sagte, Ihr lasst Euch Zeit und dass er jetzt Zeit für sich braucht. Also 2x schon das Signal "Nicht so schnell!" Du kannst nicht wissen, ob er wirklich nur Zeit braucht oder sich schon gegen Dich entschieden hat (Hoffnungen hin und her gemacht, man kann auch im Kennenlernen seine Meinung wieder ändern). Aber eins ist klar: Wenn er sich noch nicht gegen Dich entschieden hat und wirklich nur Zeit für sich braucht und es langsam angehen will, dann wirst Du mit Druck auf jeden Fall erreichen, dass er sich spätestens dann wirklich gegen Dich entscheidet. Also, lass los, nimm den Druck raus, lenk dich ab und fokussiere dich nicht den ganzen Tag nur auf ihn. Denn egal ob er nun wirklich nicht mehr will oder nicht - mit Druck kriegst du ihn so oder so nicht zurück, er muss es selbst wollen.
Ich habe in jungen Jahren auch so geklammert direkt. Weil für mich, wenn ich verliebt war, die Sache sofort klar war, dass ich den Mann will. Und ich ging davon aus, dass es den Männern genauso geht. Und wunderte mich dann, wenn sie nach 1-2 Monaten Schluss machten. Heute weiß ich, dass ich von Anfang an immer viel zu fordernd und klammernd war. Ich habe die persönlichen Bedürfnisse meines Gegenübers nach Nähe und Distanz überhaupt nicht respektiert, ich ging davon aus, dass mein Bedürfnis nach Nähe "normal" ist und er mich genauso oft sehen, hören etc. wollen muss wie ich, wenn er dasselbe fühlt. Wir lieben aber alle anders und wir ticken auch alle anders. Und wenn man das nicht respektiert, sondern immer nur dem anderen die eigene Bedürftigkeit aufzwängt, dann treibt man irgendwann jeden in die Flucht.