Zitat von Ina-33:@Heffalump "saufen" ist ein hartes Wort. Ich bin bei dem Thema auch echt empfindlich. Als wir noch nicht zusammen waren hat er auch schon ...
Saufen ist ein hartes Wort, ja.. Aber so wie du es beschreibst, so schade es ist; er säuft!
Ich komme aus einer Beziehung mit einem nassen Alk.. Diese ging gerade Mal 6 Monate, ist seit 4 Monaten beendet und ich bin immer noch ein Häufchen Elend!
Renn so schnell du nur kannst. Du kannst ihn nicht retten, eher zieht er dich mit in den Abgrund.
Meiner lief mit fast 3 Promille noch Kerzengerade und man hörte ihm auch nicht an, dass wieder Mal ein halber Kasten B. an einem Abend geleert wurde.
Ich habe erst nach 3 Monaten durchschaut, wie ausgeprägt seine Sucht tatsächlich ist. Er hatte am Anfang alles heruntergespielt und gelogen. Nach der Trennung kamen noch viele andere Dinge ans Licht.
Die "Beziehung", sein Leben, seine Persönlichkeit, alles war eine einzige große Lüge. Alk. sind die größten Schauspieler.
Ich saß irgendwann im Verlauf, als das Trinken schlimmer wurde, auch oft allein zuhause, während sich mein Ex zuhause abschloss. Die Ehre ihn zu sehen, hatte ich dann, wenn mal wieder eine kurze Trink Pause Anstand. Ein Kater ist einfach so viel angenehmer wenn man bekocht und geknuddelt wird.
Ich bin/wurde Co-Abhängig. Meist gibt es in der eigenen Familiengeschichte bereits Vorerfahrungen mit Süchten, weshalb man in derart schräge Beziehungen gerät...
Ach und was vielleicht auch noch wichtig ist, mein Ex weiß seit 6 Jahren, dass er ein Alk. hat, war jährlich auf Entzug oder in psychosomatischen Einrichtungen.
Am Ende wurde mir für alles, einschließlich seiner Sauerei, die Schuld gegeben und selbst nachdem er sturzbetrunken Auto gefahren war, sagte er "er sei ja kein klaischer Alk.".
Haks ab.