Taleja
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Zitat von Lumba:Wo um alles in der Welt habe ich den Eindruck hinterlassen, das man sich keinen Anwalt nehmen und die damit regeln kann?!
Das habe ich nicht behauptet.
Aber sobald Anwälte im Spiel sind, ist oftmals Kommunikation untereinander von Seiten der Anwälte nicht gewünscht und erfahrungsgemäß wird da auch leider manches Mal mehr aus einer Sache gemacht, als es notwendig wäre. Es werden überzogene Forderungen gestellt, um Verhandlungsspielraum zu haben. Ich habe das Gefühl , dass oftmals durch solche überzogenen Forderungen der Gegenpartei erst der Rosenkrieg entsteht.
Man braucht für eine Scheidung, wenn sie nicht einvernehmlich ist einen Anwalt, das ist klar. Aber einiges könnte man auch untereinander klären, wenn es denn beide wollen würden.
Beispiel: Hätte mein Ex mir gesagt, dass er einen neuen Job hat, in dem er wesentlich weniger verdient, hätte man eben ausgerechnet, was das für den Unterhalt bedeutet und ihn angepasst.
Stattdessen hat er den Mund gehalten, fadenscheinige Gründe vorgeschoben, warum er Betreuungszeiten nicht einhalten kann und mir dann über seine Anwältin mitteilen lassen , dass der Unterhalt gekürzt wird, weil er den Job gewechselt hat und wesentlich weniger verdient. Gleichzeitig wurde ich wieder darauf hingewiesen, dass ich verpflichtet wäre zeitnah in Vollzeit zu arbeiten.
Dieser wiederholte Hinweis sorgt natürlich dafür, dass man sich ärgert, gerade wenn man gar keine weiteren Forderungen stellen will und man ist auch traurig darüber, dass einem nicht vertraut wird und das Wohl des Kindes offensichtlich nebensächlich ist.