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Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

Hola15
Zitat von Worrior:
Zumindest ist dieser Thread eine gute Entscheidungshilfe für jene welche sich mit Alleinerziehenden binden wollen.

Also bei mir hätte dieser Vater Bonuspunkte

x 4 #166


T
Was mir an der ganzen immer weiter ausufernden Geschichte noch fehlt, ist: Wie kommunizierst du denn dein Unbehagen deinem Partner und wie geht er damit um? Wenn du ihm sagst, du würdest dich wohler fühlen, wenn er das Bett frisch bezieht, nachdem du warst, würde ich von einem einfühlsamen Partner erwarten, dass er auf dich eingeht.

x 3 #167


A


Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

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HeavyDreamy
Man kann auch ein Bettlaken, wenn einer geht, gemeinsam wechseln - Gemeinsam ist schöner Lachendes Gesicht

#168


Hola15
Zitat von ElGatoRojo:
... scheint so zu sein. Mag ja sein, Liebeleben interpretiert es harmloser. Aber glaube ich nicht, sonst würde es sie nicht so stören.


Mag sein sie sieht es als Revierkampf.

Die Tochter hat wohl klaglos akzeptiert, dass sie nicht kommen soll wenn TE da ist und weiß vermutlich gar nichts von einem Kampf.

x 2 #169


Y
Zitat von Liebeleben:
@Yoffi also erst mal ich lasse gar nichts rumliegen. Wir lassen das da stehen. Zudem weiß ich ja nicht, ob und wann sie kommt. Er hat mir das nur ...

Das beantwortet meine Frage nach dem Sx in ihrer Anwesenheit im Haus nicht.


Und nochmal: du weißt vielleicht nicht, wann sie kommt, aber dass sie kommt. Ob sie nun ins Bett krabbelt oder sich aus dem Zimmer was holt oder etwas sucht, sie geht in dieses Zimmer. Wenn es dir unrecht ist, dass sie toys, Öle oder was auch immer sieht, riecht, wahrnimmt, anfasst oder sich darin ausstreckt, dann änder was daran. Hinterlasse dort keine sonst wie gearteten Flüssigkeiten. Oder willst du ihr in einem dritten Strang verbieten lassen das Zimmer zu betreten?

Worum geht es hier eigentlich? Denn außer Revier markieren, fällt mir nicht viel ein.

Dass du die Tochter magst, glaube ich nicht. Beziehungsweise ich kann mir vorstellen, dass du eine sehr distanzierte Art von mögen hast. Auch in Bezug zu deinen eigenen Kindern empfinde ich diese Distanz.

Denn Empathie würde bedeuten, dass du die Gefühle und Bedürfnisse einer anderen Person anerkennst und versuchst zu verstehen, OHNE dass sie sich mit deinen dir bekannten und ureigenen Bedürfnissen decken. Du klingst da sehr übergriffig, hast eine Meinung und danach wird gelebt und gefühlt.

So kommt es zumindest bei mir an.

x 3 #170


Worrior
Zitat von Yoffi:
Oder willst du ihr in einem dritten Strang verbieten lassen das Zimmer zu betreten?

Was hat sie denn im Schlafzimmer des Vaters zu suchen?

x 4 #171


ElGatoRojo
Zitat von Hola15:
Die Tochter hat wohl klaglos akzeptiert, dass sie nicht kommen soll wenn TE da ist und weiß vermutlich gar nichts von einem Kampf.

Tja - was die Tochter weiß oder nicht weiß, was sie ahnt oder kindlich übersieht oder was sie garz raffiniert einfädelt -- weiß hier niemand, wenn nicht mehr Details kommen. Aber wozu eigentlich? Das Kind ist nur Nebenaspekt. Es geht um das Verhältnis zum Mann, der zufällig der Vater ist. Der muss eine klare Kante fahren.

x 3 #172


Pippa
Zitat von Liebeleben:
Das ist tatsächlich der einzige Punkt, der mir unbehaglich ist.

Aktuell ja.
Das Problem aus Deinem ersten Thread wurde Dir zuliebe gelöst.

Auch, wenn ich Dich total verstehe ...
an Deiner Stelle würde ich mich nicht zu sehr gegen die Tochter auflehnen.
Das kann nur nach hinten losgehen.

Da es sich nur um eine Nacht pro Woche handelt, kann er doch auch mit Tochter zu Dir kommen, oder? (falls Du ein Gästebett hast)

x 1 #173


Hola15
Zitat von ElGatoRojo:
Der muss eine klare Kante fahren.

Zumindest ich würde eine klare Kante fahren, wenn mein neuer Partner, der nicht bei mir wohnt, sich in Sachen - explizit den Umgang mit meinem Kind- einmischt, die ihn nichts angehen, weil sie ihn nicht betreffen.

x 2 #174


B
Zitat von Worrior:
Zumindest ist dieser Thread eine gute Entscheidungshilfe für jene welche sich mit Alleinerziehenden binden wollen.

Jep, ich würde rennen, wenn ein brandneuer Partner in den ersten Monaten der Kennenlernphase gezielt versucht, mein Leben und das meiner Liebsten sogar in seiner Abwesenheit zu steuern. Im Namen einer Privatsphäre, die meine Bedürfnisse und die meiner Liebsten völlig ignoriert. Wo soll das im Laufe der Zeit hinführen, wo hört das irgendwann auf?
Zitat von Hola15:
Zumindest ich würde eine klare Kante fahren, wenn mein neuer Partner, der nicht bei mir wohnt, sich in Sachen - explizit den Umgang mit meinem Kind- einmischt die ihn nichts angehen, weil sie ihn nicht betreffen.

🎯

x 4 #175


Y
Zitat von Worrior:
Was hat sie denn im Schlafzimmer des Vaters zu suchen?

Keine Ahnung. Ne Schere, Bettzeug, Handtücher, einen Stift, was auch immer.

Hattest du ein Verbot das Schlafzimmer deiner Eltern zu betreten? Also ich nicht..im Gegenteil wurde mir bei Freunden und Partner oft das Haus inklusive der Elternschlafzimmer (von diesen!) als Gast gezeigt. DAS fand ich befremdlich. Aber dass Kinder das Schlafzimmer betreten? Ne.

Zumal ich es aus vielen dieser Wohnungen so kenne/kannte, dass im Elternschlafzimmer der größte Schrank stand, wo eben neben Kleidung auch so Grundsatzutensilien drin waren. Wie z.b. eben Bettzeug. Nicht jeder Haushalt hat dafür eigene Räumlichkeiten oder Möbel zur Verfügung.

x 2 #176


GreenTara
Hallo @Liebeleben, ich kann gut nachvollziehen, dass es dich stört, wenn dir Tochter in euren intimen Bereich zum Schlafen kommt. Du hattest mit deinem Partner über die Situation gesprochen, und er hatte dir eine Lösung angeboten, der du zugestimmt hattest. So weit, so gut.
Jetzt allerdings kommst du mit der nächsten Forderung, und auch, wenn ich deine Einstellung nachvollziehen kann:
Ich würde als Vater das Bedürfnis meines Kindes darüber stellen. Unabhängig davon, wie jemand anderes dieses in einem Bett schlafen bewertet. Es ist seine und der Tochter Sache, wie sie mit Zerfall der Familie und Nähebedürfnis umgehen. Und es ist sein Bett.
Es wird wohl nicht eueres werden, wenn du das enge Vater-Tochterverhältnis und die gemeinsam genutzte Bettwäsche nicht akzeptieren kannst.

x 3 #177


HeavyDreamy
Zitat von Liebeleben:
Jetzt weiß ich, dass ich daran nichts ändern kann. Es ist ja sein Bett und seine Entscheidung aber hat jemand eine Idee, wie ich damit klarkommen soll?


also, um hier nochmal auf deine Frage im EP einzugehen:

Ja, Akzeptanz und Verständnis, da sein Bett (du bist ja nicht dabei und das wurde ja auch akzeptiert von ihm und Tochter) und wenn du von ihm gehst, könnt ihr das Spannbettlaken (falls es wirklich so ist, dass er die Tochter darin schlafen lässt) gemeinsam wechseln, quasi als Abschluss und zur Liebe der Tochter, die du ja, wie du oft schreibst, lieb hast.


Und ansonsten eben Lebe wohl sagen - denn wenn dus nicht akzeptieren kannst, ist das eben ungesund für eure Beziehung und auch der Tochter.

#178


Worrior
Zitat von Yoffi:
Keine Ahnung. Ne Schere, Bettzeug, Handtücher, einen Stift, was auch immer.

Hattest du ein Verbot das Schlafzimmer deiner Eltern zu betreten?

Verbot nicht aber sie hätten mich verwundert gefragt was ich darin suche.
Ok, wir lagerten da auch keine Stifte und Scheren.
Wenn ich meinen Freunden die Wohnung gezeigt hätte wäre ich auch nicht darauf gekommen ihnen das Schlafzimmer der Eltern zu öffnen.
Aber jeder Mensch lebt nun mal anders und jeder ist halt anders.

x 3 #179


Waris07
Zitat von Liebeleben:
@Yoffi also erst mal ich lasse gar nichts rumliegen. Wir lassen das da stehen. Zudem weiß ich ja nicht, ob und wann sie kommt. Er hat mir das nur neulich erzählt, dass sie wieder und das in letzter Zeit vermehrt bei ihm geschlafen hat. Hätte er das nicht erzählt, hätte ich es natürlich nicht mitbekommen Ich ...


Mein Eindruck ist, dass es dir hier weniger um Dinge wie Hygiene oder etwas, das offen herumliegt, geht. Sondern eher um das Gefühl, dass es dich stört, dass die Tochter in deiner Abwesenheit im Bett des Vaters schläft – weil dieses "Bett" bzw. das ganze Schlafzimmer für dich einen sehr exklusiven, abgegrenzten Bereich darstellt.

Du kannst das natürlich im Gespräch ansprechen und sagen, dass dich das beschäftigt oder stört. Vielleicht ist dabei nur wichtig, ehrlich bei deinem Gefühl zu bleiben, statt es über andere Begründungen zu erklären.

Ich frage mich dabei allerdings auch...
Wenn sich an dieser Situation etwas ändern würde und die Tochter dort nicht mehr schlafen würde - wäre das dann wirklich der Punkt, der das Thema für dich beruhigt? Oder würde sich das Gefühl dann an anderer Stelle im Vater-Kind-Gefüge zeigen?
Mein Eindruck aus deinem ersten Thread war, bereits dass es dir insgesamt um diese Form von Nähe geht, die sich für dich eher zu eng, zu viel oder fremd anfühlt.

Und noch ein Gedankenspiel...
Wie würdest du reagieren, wenn die Rollen umgekehrt wären und er dir sagen würde, dass ihn deine Mutter-Kind-Beziehung etwas irritiert oder befremdet?

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A


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