Zitat von Liebeleben:@Yoffi also erst mal ich lasse gar nichts rumliegen. Wir lassen das da stehen. Zudem weiß ich ja nicht, ob und wann sie kommt. Er hat mir das nur neulich erzählt, dass sie wieder und das in letzter Zeit vermehrt bei ihm geschlafen hat. Hätte er das nicht erzählt, hätte ich es natürlich nicht mitbekommen Ich ...
Mein Eindruck ist, dass es dir hier weniger um Dinge wie Hygiene oder etwas, das offen herumliegt, geht. Sondern eher um das Gefühl, dass es dich stört, dass die Tochter in deiner Abwesenheit im Bett des Vaters schläft – weil dieses "Bett" bzw. das ganze Schlafzimmer für dich einen sehr exklusiven, abgegrenzten Bereich darstellt.
Du kannst das natürlich im Gespräch ansprechen und sagen, dass dich das beschäftigt oder stört. Vielleicht ist dabei nur wichtig, ehrlich bei deinem Gefühl zu bleiben, statt es über andere Begründungen zu erklären.
Ich frage mich dabei allerdings auch...
Wenn sich an dieser Situation etwas ändern würde und die Tochter dort nicht mehr schlafen würde - wäre das dann wirklich der Punkt, der das Thema für dich beruhigt? Oder würde sich das Gefühl dann an anderer Stelle im Vater-Kind-Gefüge zeigen?
Mein Eindruck aus deinem ersten Thread war, bereits dass es dir insgesamt um diese Form von Nähe geht, die sich für dich eher zu eng, zu viel oder fremd anfühlt.
Und noch ein Gedankenspiel...
Wie würdest du reagieren, wenn die Rollen umgekehrt wären und er dir sagen würde, dass ihn deine Mutter-Kind-Beziehung etwas irritiert oder befremdet?