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Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

S
Zitat von Plentysweet:
Du darfst auch nicht vergessen, dass hier die Partnerin im Spiel ist.

Aber sie ist nicht dabei, das haben die beiden geklärt...

Zitat von Plentysweet:
Es handelt sich hier nicht um ein Kleinkind, sondern ein geschlechtsreifes Mädchen.

Es handelt sich aber immer noch um die Tochter - ich meine Eltern sehen ihre Kinder (egal wie alt) ja niemals sexualisiert, deswegen verstehe ich nicht ganz was das mit Werten zu tun haben soll.

Meine Vater (streng katholisch) habe ich selbst noch mit 20 Jahren zu Begrüßung einen Kuss auf den Mund gegeben - das war für uns normal... ...mein Sohn würde mir nicht mehr auf den Mund küssen - und das ist auch gut so.

x 1 #331


FloraVita
Zitat von Sternenguckerin:
Nur wenn sie sich gestreckt haben, oder auch wenn sie einen Katzenbuckel gemacht haben? Wobei, sie machen ja eigentlich oft beides hintereinander. Ich finde es auch schön, wenn Katzen sich nach einem Schläfchen strecken. Es sieht so wohlig aus. 🥰


Da ist sicher ein ganz anderes "Strecken" gemeint...

x 1 #332


A


Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

x 3


ElGatoRojo
Zitat von HeavyDreamy:
welche aber laut TE noch kindlich ist - also?

Die gesetzlichen Schutzfristen sind ein guter Anhaltspunkt.

#333


tauris
@Schnuddel74

Zitat:Zitat von Plentysweet: Also, wenn das die Regel wird, dass die Tochter mit 14 Jahren im gemeinsamen Paarbett schläft, dann ist das alles andere als normal und gesund.

Zitat : Solche Aussagen finde ich sehr befremdlich...
...wer bestimmt, dass das nicht gesund ist?

Puh: ja bestimmt, dass du dein Auto nicht mit Olivenöl tanken kannst? Könnte man genauso gut fragen?

Die Antwort ist: Die psychologische Evidenz
Es gibt eine klare Trennung zwischen Bedürfnis und Entwicklungsaufgabe.
Ein 14-jähriges Kind hat vielleicht das Bedürfnis nach der Sicherheit des elterlichen Betts, aber seine Entwicklungsaufgabe ist die die Ablösung! Bevor da jetzt wieder Fragen aufkommen: Studienbeleg: Die Bindungsforschung (z.B. nach Mary Ainsworth oder Karl Heinz Brisch) zeigt, dass eine „sichere Bindung“ dazu führt, dass Kinder den Mut haben, sich zu entfernen. Wenn ein Jugendlicher physisch nicht von der Seite des Elternteils weichen kann, deutet das psychologisch oft auf eine unsicher-ambivalente Bindunghin. Das Kind „klammert“, weil es keine innere Sicherheit gelernt hat.

x 4 #334


S
Zitat von ElGatoRojo:
Aber es sollte doch schon jedem klar sein, dass ein Mädchen mit 14 Jahren kein Kind im asexuellen Sinne mehr ist.

Nochmal, das ist der Vater, nicht der Onkel, nicht der Freund des Vaters, etc..
Die Tochter würde es nicht wollen, wenn sie sich unwohl fühlen würde.

#335


S
Zitat von FloraVita:
Da ist sicher ein ganz anderes "Strecken" gemeint...

Echt? Also ich kenn nur das eine Strecken, das Katzen nach einem Schläfchen machen. Von anderem "Strecken" hab ich keine Ahnung.

#336


HeavyDreamy
ich weiss ja wirklich nicht, was hier manche für ein Bild haben bei einem 14-jährigen Mädel - das ist doch wirklich sehr unterschiedlich zu handhaben, weil individuell von Kind und Trennungseltern, wie eine Trennung abläuft.

Irgendwelche Studien, irgendwelche Vorurteile, irgendwelche säxuelle Gedanken - sorry aber Selbstzeigender Smiley

#337


Plentysweet
Zitat von HeavyDreamy:
welche aber laut TE noch kindlich ist - also?

Kann sie ja sein und gehört trotzdem nicht dorthin.
Da vermischen sich ganz ungut mehrere Ebenen.
Zitat von tauris:
Das Kind „klammert“, weil es keine innere Sicherheit gelernt hat.

Oder der Vater nährt dies noch durch sein schlechtes Gewissen. Vielleicht befeuert er dieses Klammern unbewusst? Indem er keine Grenze zieht.

x 5 #338


HeavyDreamy
Zitat von Plentysweet:
Kann sie ja sein und gehört trotzdem nicht dorthin.
Da vermischen sich ganz ungut mehrere Ebenen.

Weil du das Kind so gut kennst? Lachendes Gesicht

#339


Stella31
Und wieder sind bereits 23 Seiten beschrieben, die 1:1 auch im ersten Thread hätten stehen können, weil letztendlich nichts Neues herauskommt.
Denn es bleibt bei 2 Lagern und einer kaum beteiligten Threaderstellerin!

x 3 #340


HeavyDreamy
Die TE hat erwähnt, dass das Mädel noch kindlich rüberkommt - also.

Ich finds echt krass wie hier über was geurteilt wird, was hier gar nicht im Thread mitlesen kann.
Hab ich ja schon Mal erwähnt.

Könnt ihr euch nicht auf die TE konzentrieren? Sie braucht Hilfe und sucht nach Lösungen, weil sie sich nicht trennen möchte. Noch nicht - Mal schauen.

#341


K
Zitat von ElGatoRojo:
Die gesetzlichen Schutzfristen sind ein guter Anhaltspunkt.

Herrgottchen, das ist der Vater!

Was geht in euren Köpfen vor? Also echt....

x 4 #342


HeavyDreamy
Zitat von kata_smiles:
Herrgottchen, das ist der Vater!

Was geht in euren Köpfen vor? Also echt....

nix gutes! Ich mags nicht aussprechen, weil widerlich!

x 1 #343


ElGatoRojo
Zitat von Schnuddel74:
Meine Vater (streng katholisch) habe ich selbst noch mit 20 Jahren zu Begrüßung einen Kuss auf den Mund gegeben -

Tja - Folklore ist unterschiedlich. Für manche wäre das völlig normal, für andere schon recht komisch. Vielleicht auch sich ändernd im Laufe der Zeit. Früher waren kleine Kinder *beep* am Stand - zuletzt hatten sogar kleine Mädchen von etwa 5 so BH-artige Kleidungsstücke um den Oberkörper. Natürlich gibt es einen großen Spielraum von Vertrautheit, Abgrenzung, Unabhängigkeit und Scham. Aber letztlich sind da doch zivilisatorische Essentials wie die Sachen, die gesetzlich geregelt sind.

Daher tut dieser Mann weder sich noch seiner Tochter einen Gefallen wenn er duldet, dass sie immer noch die ganze Nacht in seinem Bett schläft. Das ist ja nun was anderes, als würde sie mal kurz in den Schlafraum kommen, getröstet werden und danach wieder in ihr eigenes Bett gehen.

x 2 #344


tauris
@Schnuddel74

Ich verstehe den Punkt mit der familiären Nähe Liebe zwischen Eltern und Kindern ist natürlich und sollte niemals sexualisiert sein. Aber bei der Abgrenzung im Schlafzimmer geht es um etwas ganz anderes als um Sexualität: Es geht um Rollenklarheit und die psychologische Intimsphäre.
Ein paar Gedanken dazu- Der ‚unsichtbare‘ Dritte-Auch wenn die Partnerin nicht physisch im Raum ist, bleibt sie Teil der Paarbeziehung. Wenn der Platz im Bett für die Tochter ‚freigegeben‘ wird, sobald die Partnerin die Tür schließt, wird die Partnerin zur bloßen Besucherin herabgestuft. Das untergräbt das Fundament jeder Beziehung.
Die ‚Partner-Falle‘ für das Kind- In der Psychologie spricht man von Parentifizierung, wenn ein Kind (unbewusst) Aufgaben eines Partners übernimmt – zum Beispiel den Vater nachts zu ‚begleiten‘ oder seine Einsamkeit zu füllen. Das ist für ein Kind eine riesige emotionale Last, auch wenn es sich im ersten Moment nach Nähe anfühlt.
Wahre Autonomie-Einem 13- oder 14-Jährigen zuzutrauen, die Nacht in seinem eigenen Bereich zu meistern, ist ein Vertrauensbeweis in seine Stärke. Wer das Kind dauerhaft im eigenen Bett hält, sendet unbewusst die Botschaft: ‚Du schaffst es allein noch nicht.‘
Es geht also nicht um fehlende Liebe oder moralische Werte, sondern darum, dem Kind den Raum zu geben, den es braucht, um wirklich erwachsen zu werden – und dem Paar den Raum, den es braucht, um ein stabiles Team zu sein.
Wichtig - wenn ich davon spreche das, dass Kind die Rolle der Partnerin einnimmt, passiert dies nicht bewusst es passiert unterbewusst. Kein Kind tut dies mit Absicht, aber das es passiert das ist der Schaden von dem ich spreche.

x 5 #345


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