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Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

tauris
@Yoffi

Es ist natürlich der einfachste Weg: Wenn die Fakten unbequem werden, schiebt man es auf die ‚persönliche Betroffenheit‘ des Gegenübers. Das ist ein klassisches Ablenkungsmanöver.
Tacheles dazu:
Erfahrung ist kein Makel: Ja, ich kenne Patchwork aus der Praxis. Privat wie beruflich. Und genau deshalb weiß ich, wovon ich rede. Wer behauptet, man könne nur dann klar sehen, wenn man keine Ahnung vom Thema hat, irrt sich gewaltig. Meine ‚Projektion‘, wie du es nennst, ist schlichtweg Erfahrungswissen. Ich sehe die Risse im Fundament, weil ich weiß, wie ein stabiles Haus aussieht.

Der Kern bleibt: Du kannst versuchen, meine Beiträge durch meine Biografie zu entwerten, aber das ändert nichts an der Realität bei @Liebeleben. Es ändert nichts daran, dass eine 14-Jährige im Bett des Vaters eine Grenzüberschreitung ist und hier Ursachenforschung betrieben werden sollte.

Vielleicht ist der Vorwurf der Projektion auch einfach ein bequemer Schutzschild, um sich nicht der Frage stellen zu müssen, ob das eigene Modell eher der Angst vor Konflikten entspringt als echter pädagogischer Überzeugung – denn es ist natürlich viel leichter, eine kritische Stimme als ‚betroffen‘ abzustempeln.

x 2 #481


tauris
@Felica2024

Grenze?

#482


A


Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

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Inexplicitus
Zitat von tauris:
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Ein Vater, der seine pubertierende Tochter ohne Grenze zu SICH INS BETT nimmt, handelt schwach. Und eine Partnerin, die das anspricht, handelt nicht übergriffig, sondern gesund.

Blut ist dicker als Wasser, das war schon immer so. In eine Beziehung hineinzuegehn in der sich Kinder befinden, ist immer ein große Herausforderung, und kann schwierige Situationen verursachen. Dasist aber hier kein laibliches Kind der TE, ud somit sind ihre Rechte aus meienr Sicht zweitrangig. Wäre ich Vater, würde ich meine Kinder nicht einer "Aussenstehenden" unterordnen, sondern allensfalls sie gleich stellen.

Ich stelle fest, das Du doch sehr viel projezierst, ohne die Faktenlage zu kennen. Hier muss man mit Fingerspitzengefühl herangehen, und Verständniss aufbringen, und nicht mit dem Holzhammer und Absolutismen die Sache aufrollen. Am Ende, wird sie das nämlich die Beziehung kosten.

x 5 #483


sonntag_morgen
@Liebeleben
Wenn Du zu deinem Partner kommst könntest du das Bett frisch beziehen (oder er macht es) und wenn Du wieder gehst ziehst Du es ab (oder er macht es).

Erwachsenen-Spielzeug wird zukünftig in einer Schublade aufbewahrt, falls alle Schubladen schon zu voll sind wird eine undurchsichtige Box dafür gekauft.

Voila, Problem gelöst-

x 2 #484


ElGatoRojo
Zitat von Felica2024:
Weil von der TE auch bewusst nur ein Teil beschrieben wird und dieser zu manchen Details offenes Kopfkino bietet

Nun ja - man kann bemängeln, dass die TE sich um ihren jetzt zweiten Thread herzlich wenig kümmert -- aber die sie störende Situation ist doch klar beschrieben: In vielen Nächten schläft die Tochter (14 Jahre alt) im Bett mit dem Vater - und nicht in eigenem Bett im gleichen Raum. Jedenfalls kommt das so rüber und man möge mich korrigiren, wenn es anders ist. Daraus kann man gewisse Folgerungen ableiten - z.B. dass die Tochter unselbständiger ist, als sie sein sollte und dass der Vater zu lazy ist mit seiner Aufgabe, die Tochter aufzuziehen oder dass er wenig Wert darauf legt, dass seine Freundin sich bei ihm wohl fühlt. Und wenn man fies ist, könnten übelmeinende Leute dem Vater auch miese Sachen unterstellen. Dass allein die Erwähnung dieses Risikos hier zu Empörung und üblen Unterstellungen führt ist schon bezeichnend.

x 5 #485


F
Zitat von tauris:
@Felica2024 Grenze?

Wochenende

x 1 #486


F
Zitat von ElGatoRojo:
Daraus kann man gewisse Folgerungen ableiten - z.B. dass die Tochter unselbständiger ist, als sie sein sollte und dass der Vater zu lazy ist mit seiner Aufgabe, die Tochter aufzuziehen oder dass er wenig Wert darauf legt, dass seine Freundin sich bei ihm wohl fühlt. U

Diese Dinge könnte man ableiten, aber auch andere.
Je nachdem aus welchem Blickwinkel man drauf schaut.

Aber um dem Kind Unselbstständigkeit zu unterstellen, müsste man ungefähr wissen, wie es seinen Tagesablauf bestreitet.

x 3 #487


tauris
@Inexplicitus

Natürlich ist Blut dicker als Wasser – das bestreitet niemand. Aber Blut ist kein Klebstoff, der eine Partnerschaft zusammenhält. Eine Beziehung zwischen zwei Erwachsenen braucht einen eigenen, geschützten Raum, sonst ist sie keine Partnerschaft, sondern nur ein Anhang zum bestehenden Eltern-Kind-System.

Reden wir mal ganz menschlich darüber- Du sagst, du würdest Kinder einer Partnerin nie unterordnen. Das verlangt auch keiner. Aber wenn eine 14-Jährige den Platz im Bett beansprucht, dann ordnet der Vater seine Partnerin dem Kind unter. Es geht hier nicht um Vorrang, sondern um Rollen. Eine Tochter ist eine Tochter, und eine Partnerin ist eine Partnerin. Wenn diese Grenzen verschwimmen, verlieren beide ihre Sicherheit.
Ich wiederhole mich wenn ich sage das Abgrenzung und Nähebedürfnis Hand in Hand gehe können.

Die Gefahr der ‚Aussenstehenden‘: Wenn man die Partnerin nach Monaten immer noch als ‚Aussenstehende‘ betitelt, die keine Rechte hat, dann baut man keine gemeinsame Zukunft, sondern eine Festung, in der die Partnerin nur Gastrecht auf Zeit hat. Wer möchte so leben? Welche Perspektive hat das?

Manchmal ist das, was wie ein ‚Holzhammer‘ wirkt, schlicht die notwendige Klarheit, um ein Scheitern zu verhindern. Du sagst, meine Sichtweise kostet sie die Beziehung. Ich glaube: Die Unfähigkeit des Vaters, seiner Tochter einen eigenen, altersgerechten Raum zuzugestehen und seiner Partnerin einen exklusiven Platz an seiner Seite zu geben, ist das, was die Beziehung am Ende wirklich zerreißt.
Man kann Liebe nicht gegen Struktur ausspielen. Das eine braucht das andere.

x 4 #488


tauris
@Felica2024

Problem- Tochter gehört nicht ins Bett des Vaters-egal, in welcher Konstellation wir leben, hier wäre nur das Alter entscheidend. Und diese Grenze setzt er nicht. Erklärung dazu. Warum das so ungünstig für das Kind ist und ihm schadet, gibt es Seiten Weise vorher.

x 2 #489


ElGatoRojo
Zitat von Felica2024:
Aber um dem Kind Unselbstständigkeit zu unterstellen, müsste man ungefähr wissen, wie es seinen Tagesablauf bestreitet.

Tja - man kann nur über das schreiben, was man weiß. Oder jedenfalls - sollte man nur. Und da die TE uns hier etwas mager behandelt kann man nicht viel über den Teenager-Tagesablauf wissen ausser der allgemeinen Erfahrung, wie der so normalerweise ist.

Mir würde allerdings schlicht die Tatsache langen, dass sie mit 14 noch (jetzt vereinbarungsgemäß nur noch gelegentlich) im Bett des Vaters schlafen will, um nachdenklich zu werden. O.k. - durch Intervention der TE ist die Frequenz dieser Übernachtungen ja schon eingeschränkt - mag ja sein in einiger Zeit erledigt sich das praktische Problem in einiger Zeit.

x 1 #490


F
Zitat von tauris:
Warum das so ungünstig für das Kind ist und ihm schadet, gibt es Seiten Weise vorher.

Und warum es nicht unnormal sein muss, auch.

x 3 #491


ElGatoRojo
Zitat von tauris:
Es geht hier nicht um Vorrang, sondern um Rollen. Eine Tochter ist eine Tochter, und eine Partnerin ist eine Partnerin. Wenn diese Grenzen verschwimmen, verlieren beide ihre Sicherheit.

Exakt - und wurde schon gestern hier von @alleswirdbesser detaiilliert in den Auswirkungen ausgeführt

x 3 #492


F
Zitat von ElGatoRojo:
Mir würde allerdings schlicht die Tatsache langen, dass sie mit 14 noch (jetzt vereinbarungsgemäß nur noch gelegentlich) im Bett des Vaters schlafen will, um nachdenklich zu werde

Mir nicht. Dazu bräuchte ich ein ganzheitliches Bild.

So unterschiedlich sind Blickwinkel.

x 3 #493


Inexplicitus
Zitat von tauris:
@Inexplicitus Natürlich ist Blut dicker als Wasser – das bestreitet niemand. Aber Blut ist kein Klebstoff, der eine Partnerschaft zusammenhält. Eine Beziehung zwischen zwei Erwachsenen braucht einen eigenen, geschützten Raum, sonst ist sie keine Partnerschaft, sondern nur ein Anhang zum bestehenden ...

Ich würde Dir vollumfänglich zustimmen, wenn die Partnerin nicht von Aussen kommen würde. Sie ist nicht die Mutter, und somit muss sie sich erstmal den Respekt und ihren Platz in diesem Gefüge in das sie vordringt verdienen. Es ist nicht ihr Kind und somit hat sie kein Betimmungsrecht, wie es die leibliche Mutter hätte. Das is für mich ein wichtiger Aspekt, den Du ausblendest. Daher auch meine Analogie "Blut und Wasser". Auch wenn die Mutter nicht mehr da ist, ist es eine Familie in die man als "Fremder" eingreift.

Das Kind hat eine stärkere Bindung zum Vater und umgekehrt auch. Sollte TE hier zu weit gehen, ist die Gefahr sehr hoch, das sie am Ende durch das Loch das der Maurer in der Wand gelassen hat, hindurchtreten darf, ohne Rückfahrschein. Und um einmal den Zeitfaktor den Du als vermeintlichen Anspruchsgrund und Legitimation für ein Bestimmungsrecht heranziehst: Das Kind ist ihr 14 Jahre vorraus...

x 1 #494


Clarinetta
Zitat von Felica2024:
Mir nicht. Dazu bräuchte ich ein ganzheitliches Bild. So unterschiedlich sind Blickwinkel.

Ich müsste tatsächlich den Vater und die Tochter persönlich kennenlernen um mir ein Urteil über die Situation erlauben zu können 🤗

x 4 #495


A


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