Zitat:Davon mal angesehen, ich habe ja geschrieben, was ich machen würde (Beitrag 54). Wenn die TE sich unsicher, wegen der Flugreise ist, dann eben Bahnhof und einfach in eine hübsche Stadt, die nicht so weit (und kostenintensiv) is.
Ich finde so etwas nicht so wahnsinnig Risiko-behaftet.
@E-Claire
Risikobehaftet im strafrechtlichen Sinne vielleicht nicht. Es kann dennoch ein Horrortrip werden. Ich machte so einen (übrigens mit dem Zug) und bin seitdem geheilt. Es war schade um die Zeit und das Geld - nicht nur für das versaute Wochenende sondern für sämtliche Zeit davor und danach, in der ich Schadensbegrenzung betreiben musste.
Es ist ja wohl auch Augenwischerei zu glauben, man könnte sich davon frei machen, sich in irgendeiner Form dazu verpflichtet zu fühlen, wenigstens adäquat nett zu sein, falls der Typ bezahlen sollte.
Ich rate dringend davon ab; bin mir aber deutlich klar, dass die TE genau das Gegenteil machen wird. Der Reiz ist einfach zu groß und wer wäre ich, wenn ich das nicht verstehen würde, denn ich habe es ja selbst gemacht.

Zum Glück bin ich lernfähig. Die TE fragte hier nach Erfahrungen. Wer von Euch hat nun nochmal Erfahrungen auf diesem Gebiet? Ich las da nicht soooo viel. Ich las Hypothesen. Meine Erfahrungen aber sind real. Und ich habe zwei Horrortrips im Angebot. Diese fielen mir als erstes ein und seitdem frage ich mich, was ich dem an positiven Erfahrungen entgegen zu setzen habe in dieser Hinsicht. Aber da fällt mir leider nichts Vergleichbares ein. Doch wenn es auf der bucket list steht: Bitteschön. Ansonsten muss man nicht alles gemacht haben im Leben.
Das ist wie bei allen Threads, die beginnen mit
"Nutzt sie/er mich aus?" Da kann man schon, ohne das Thema zu lesen, antworten "Ja, das macht er/sie."
Bei "Soll ich mich bei ihr/ihm melden? . ihr/ihm noch eine Chance geben? . ihr/ihm glauben" kann man, ohne den Thread zu lesen, i.d.R.mit "Nein" antworten, weil die Menschen ein Bauchgefühl haben, auf das sie hören sollten. Hätten sie das nicht, würden sie hier nicht schreiben. Ihre Bedürftigkeit führt dazu, Dinge zu tun, die gegen ihr Bauchgefühl sprechen und in den meisten Fällen ist hinterher das Gejammer groß. Ich hatte übrigens in beiden Fällen kein negatives Bauchgefühl; bis die Spiele wirklich begonnen hatten.