Zitat von Kummerkasten007:
Geht zu einer Paarberatung. Du bist ja jetzt schon am zweifeln.
Naja, was heisst zweifeln.
Vorgestern eine Affäre, bei der klipp- und klar gesagt war, keine Trennung kommt je in Frage, gestern massive Trennungsgedanken inkl. alleine urlauben wollen, heute die Erkenntnis der andere Zug ist längst abgefahren (sofern es je denn je einen gab) und jetzt der moralisch saubere Entschluss, alles aber ja auch alles zu versuchen, die Ehe zu retten inkl. gemeinsame Unternehmungen einfordern (?!).
Nimm mal einen Gang raus, WillyWichtig. Was auch immer bei der Ex-Geliebten an Charakterschwächen vorhanden sein mag oder auch nicht.
In der Ruhe liegt die Kraft. Und diese nutze dafür dir erstmal klar zu werden, was du willst. Ich finde eine Ehe, in der jeder seinen eigenen Interessenbereich pflegt nun nicht schlecht für ein dauerhaftes Beieinanderbleiben.
6ualität ist der Motor einer jeden Beziehung und der ist bei euch ins Stocken geraten.
Manchmal kann man den wieder in Gang bringen. Manchmal nicht.
Als Mann hast du immerhin die bessere Chance, an der Stelle was in Gang zu bringen.
Durch Selbständigkeit. Ohne Wehklagen und ausufernde Problemgespräche über Mangelerscheinungen, denn dadurch kriegt wirklich niemand wieder Appetit auf einen Partner. Schon gar keine Frau bei einem Mann.
Du hattest geschrieben, Urlaubsplanung sei bei euch schon immer so, du wirst initiativ und Madame hält dann den Daumen rauf oder runter.
Falls das ein generelles Problem in deiner Ehe ist, wäre klar, was ihre Libido zum Erliegen bringt.
Sie hätte dich erfolgreich betaisiert (google bitte mal Alpha-Mann und Betaisierung). Übrigens keine Rede davon, dass deine Ehefrau eine Frau mit generell Low-6-Drive sei, wie Gorch hier verfälschend behauptete. Der Drive kam zum Erliegen. Das einerseits durch den Zahn der Zeit. Wenn der alles runter genagt haben sollte, was an körperlicher Anziehungskraft mal da war, dann wäre es so.
Andererseits ist es möglich, dass deine Frau dich ganz gut steuern kann. Sie das Heft in der Hand hält.
Auf einen Pantoffelhelden bekommt biemand Appetit, am wenigsten die Ehefrau selbst. Problemgespräche führen in dieselbe Richtung.
Das sind egal wie alles keine Gründe, seiner Ehefrau Verantwortung für den Gesamtzustand an 6losigkeit zuzuschieben. Völlig falscher Ansatz!
Wie gesagt, google dich bitte schlau, lies dich ein, bewahr jetzt erstmal die Ruhe.
Nutze die Zeit, die du über den endgültigen Verlust der "Geliebten" hinweg kommen wirst, dich schlau zu machen und orientieren, wie du demnächst Weichen anders stellst.
Die Affäre erwähnen kann einen Vorteil bringen:
Deiner Frau würde schlagartig bewusst werden, der domestizierte Stubentiger ist weniger von ihr domestiziert als sie dachte. Den begehren auch andere Frauen. Er hat Alternativen.
Die Gefahr ist allerdings groß, dass der Schuss nach hinten losginge.
Von einem Mann, der der Frau gegenüber Jahre als willfähriges ausführendes Organ ihrer Forderungen erscheint, falls die Abziehungskraft bei Null ist, da würde sie keine abgelegte Affäre akzeptieren. Noch dazu eine, bei der die Geliebte sich nach kurzem vom Acker machte und gleich dem nächsteb zuwandte.
Sondern eventuell fix die Trennung vorantreiben.