Zitat:Im Grunde sehe ich es aber überall - Männer unterdrücken Frauen in der Kommunikation. Männer werden (oft) verbal ausfallend und schimpfen laut, sobald die Frau sich auf eine Diskussion einlässt. Warum?
Ich erlebe es so gut wie nie.
Warum?
Zitat:Darum gehst ja - um die Erhöhung des Selbstwerts mittels Argumente/Konfrontation -
was du meinst, ist es, die Herausforderung zu ignorieren, sich zu distanzieren, punkt. Aus. <das hilft dem geringen Selbstwert nur insofern weiter, zu bleiben wie er ist.
Zitat:Es geht mir nicht um die Thematisierung des Selbstwerts sondern um die Frauenfeindlichkeit in den Köpfen der Männer
Ja, das wäre in so einem Fall die einzige richtige Reaktion.
Es hat etwas ungesundes, sich mit gewissen Menschen auf ein Gespräch einzulassen. Du kennst es von Narzissten (ich auch). Im besten Fall argumentierst Du so gut, dass Du einen Schlagabtausch gewinnst aber was hast Du davon? Das ungesunde besteht m.E. darin die völlig falschen Menschen von etwas überzeugen zu wollen und das ist bei Menschen wie diesem Kerl nicht möglich und übrigens auch nicht nötig. Frage Dich vielleicht mal, warum es Dich so drängt, Dich in solchen Dialogen beweisen zu müssen oder Dein Gegenüber überzeugen zu wollen. Ich kenne das von mir selbst...habe damit eines schönen Tages aufgehört. Es gibt so viele tolle Gesprächspartner, auch Menschen, die Dich mal mitziehen, mitreißen, Dich neues lehren...Warum statt dessen an anderer Stelle und aussichtslos KÄMPFEN?
Zumal mit rationalen Argumenten nichts gewonnen ist. Wenn ein Kerl wirklich frauenfeindlich ist, hilft kein Reden...
Zitat:(ich vermute, alle Männer denken so, nur wie würden sich gepflegter ausdrücken)
Das ist ein Irrtum. Deine Einteilung in Frauenhasser oder Frauenversteher ist sehr eng...
Ich habe ganz unterschiedliche Männer ganz anders in Auseinandersetzungen erlebt...sehr positiv...
Zitat:Er glaubt, dass Frauen bei Streit nur die Grenzen des Mannes austesten wollen - dass sie also bewusst sticheln ohne einen Anlass zu haben. Er glaubt, die Frauen sehen sich in der untergeordneten Position und wollen sich einen Rang hocharbeiten. (obwohl ihnen dieser Rang nicht zusteht) #Er verteidigt seinen Rang, indem er der Frau zu verstehen gibt, dass sie die Schuld am Eskalieren des Streits trägt (und daran, dass er verbal ausfallend wird.)
PS. keine erdachte Figur!
Eine kranke Figur. Überhaupt im Plural zu sprechen ist schon etwas verquer. Es mag eine Frau in seinem Leben gegeben haben, die genauso auf Machtkämpfe der Geschlechter steht...wenn es sich bei ihm aber wiederholt- was sehr wahrscheinlich ist- dann liegt es an ihm selbst.
ungleich
Zitat:und nein, alle sind nicht so... aber viele männer mögen eher frauen, die sich nicht unbedingt auf gleicher augenhöhe bewegen (und viele männer merken auch nicht, dass viele frauen sich selbst erniedrigen vor ihnen, dem lieben frieden zuliebe....
Ja und es gibt genau so viele Männer, die genau das unattraktiv finden und sich nach einer frau auf Augenhöhe sehnen.
Zitat:Viele Frauen sind zweckmäßig und neigen dazu, sich von Männern alles gefallen zu lassen nur dem Frieden zuliebe. Sie fördern damit aber, dass sie keinen Respekt bei dem Mann bekommt, und gleichzeitig setzen Männer dies als einzige mögliche Basis für ein Nebeneinander-Leben voraus. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupteten, eine Partnerschaft auf Augenhöhe ist nur möglich bei Freundschaft Plus, wenn beide keine Bedingungen stellen oder Erwartungen haben
sorry Lene aber ich denke, dass Du Dir dieses vermeintlich objektive Weltbild aufgrund von schlecht gewählten Männerkontakten zurecht gelegt hast.
Ich kenne in meinem sehr bunten Bekanntenkreis nicht ein einziges solches Paar.
Zitat:Der Frau hingegen wird schnell klar gemacht, dass ihre Meinung nichts wert ist. Das ist vielleicht der Unterschied.
Ausser bei meinem einen Ex-"Psycho" noch nie erlebt. Sondern ganz im Gegenteil...Neugierig auf eine andere Meinung, lässt sich gerne mal von einem anderen Standpunkt überzeugen, voller Respekt usw. Ein gesunder Mann ist gar nicht ängstlich darauf bedacht, in jedem Gespräch ständig auf seine "Machtposition" zu achten. Er ist an den Themen/Inhalten interessiert.
Wenn ein Mann wirklich so tickt, wie Du es hier beschreibst, dann liegt das einzig daran, dass er kein Selbstbewusstsein hat. Gerade sehr selbstbewusste Männer müssen ihren Mackerstatus zum einen nicht herauskehren, zum anderen brauchen sie keine kleine Maus, die sich unterwirft, und nickend und lächelnd in der Ecke steht.
Ein starker, selbstbewusster Mann würde sich nie so verhalten. Lach Dir mal einen zufriedenen Mann mit echtem Selbstbewusstsein an und Du wirst mich verstehen

Da knabberst Du dann an ganz anderen Themen

Das kann Angst machen...so ganz ohne diesen Quatsch geliebt zu werden....Der macht Dich nicht klein...braucht er einfach nicht...sondern groß...
Egal wie clever ausgeführt- Machtkämpfe sind destruktiv. Männlein und Weiblein streiten auch mal...Grundsätzlich sollte die Liebesenergie aber dafür verpulvert werden, gemeinsam voran zu kommen, statt sich grün und blau zu argumentieren. Es gibt auch konstruktive Abenteuer
Ich glaube, sich intensiv mit solchen Themen zu befassen kann auch eine Flucht davor sein, sich auf die Liebe einzulassen...Das dachte ich jedenfalls nach meiner kranken Beziehung über mich selbst.