@lina6667
Ich habe das Gefühl, dass ihr
beide euch gar nicht wirklich bewusst seid, was für eine ungesunde Dynamik das alles angenommen hat.
Anscheinend lebt jeder sein Leben für sich. Er hört Musik oder zockt. Du gehst in der Rolle "Mutter" und "Hausfrau" auf.
Da gibt es fast keine Schnittmengen mehr.
Dir ist aber schon bewusst, dass die Tatsache, dass du dich nicht für seine Musik und seine Spiele interessierst, kein wirklicher Trennungsgrund ist?
Meine Frau teilt meine Hobbies auch nicht. Ist auch absolut nicht nötig. Und ihr Musikgeschmack...Naja

Aber das ändert doch an unserer Beziehung nichts.
Ein Kind! Und die Paarebene geht völlig flöten.
Das muss dir doch selbst auch auffalen, dass das sehr komisch ist, oder?
Nur mal als Beispiel: Meine Frau und ich, wir haben vier Kinder, und wir haben uns
immer unsere Auszeiten genommen. Und bis auf jeweils wenige Monate hat meine Frau auch immer gearbeitet.
Was ja ein Beweis dafür ist, dass das durchaus geht. Wenn man nur will.
Und nur mal als Tipp: man kann auch mal andere Eltern in die gemeinsame Spielzeit einbinden. Warum muss das immer bei euch sein?
Außerdem kommt mir dein Tagesablauf sehr vollgepackt vor. Kann es sein, dass du zu perfektionistisch bist? Das alles picco bello sein muss, und du nicht mal Fünfe gerade sein lassen kannst?
Schade finde ich auch, dass du auf die Fragen, wie eure Ehe lief, bevor euer Sohn geboren wurde, so gar nicht eingehst.