Zitat von ysabell:aber selbst, wenn es "nur" die Hormone sind- es bewirkt doch ein anderes Denken, Fühlen usw.
Man kann die Sache auch von der männlichen Seite her beleuchten, um mal die instinktive Abwehrhaltung mancher Damen hier zu umgehen:
Die maßgebenden Unterschiede beruhen nicht darauf, dass Männer und Frauen völlig unterschiedlich sind. In der Tat sind Männer und Frauen in den meisten Punkten identisch. Allerdings kommt es auf die Feinheiten an.
Und warum sind die Feinheiten so wichtig? Weil diese den Ausschlag geben, wenn Tendenzen sich in der Realität mmanifestieren. Und zwar am Rande einer jeweiligen empirischen Erhebung.
Bedeutet: Männer sind häufig öfter und auch in viel größerer Anzahl im Gefängnis vertreten, weil sie ihre Gewalt (in Kombination mit einer größeren Kraft im Vergleich zu Frauen) nicht im Griff haben. Aber eben nur die Männer, die im extremen Spektrum der "Gewaltverteilung" vertreten sind.
Es fällt also auf, dass nicht alle Männer im Gefängnis wegen Gewalt sitzen, sondern nur die, die im extremen Spektrum der Wahrscheinlichkeit vertreten sind.
ABER, Männer tendieren im Vergleich zu Frauen öfter zu Gewalt und DESWEGEN sind Männer im extremen Spektrum der Gewaltverteilung (und zwar in dem Spektrum, in dem man dann langsam mal mit einem Bein im Knast landet) deutlich häufiger als Frauen vertreten (eben auf Basis der Biologie). Und DESWEGEN sind, wegen dem statistischen Unterschied zwischen Mann und Frau, mehr Männer im Knast als Frauen. Deutlich mehr.
Eine Anmerkung zu Norwegen: In Norwegen maximieren sich die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau, weil die gesellschaftlichen Unterschiede gen Null gehen. Da aber in den extremen Bereichen der Wahrscheinlichkeit Frauen statistisch gesehen mehr Jobs in der Pflege/Kommunikation anstreben, sind dort auch in der Tat die meisten Frauen (mit Abstand) in solchen Berufen zu finden. In einem Land, in dem es gesetzlich und auch sonst weder Patriachart, noch strukturelle Unterdrückung gibt. Und daran stoße ich mich, dass die Verrückten so in ihrer Ideologie verankert sind, dass sie Mutter Natur noch nicht einmal sehen, wenn sie ihnen beide Finger in die Augen sticht.
Will sagen: Scheinbar marginale Unterschiede haben in der Statistik und damit in der Realität einen
gewaltigen Einfluss auf unsere Entscheidungen als Masse und die jeweilige Verteilung.