Kaetzchen
Gast
Zitat von Finderella:Ganz ehrlich liebe Frauen, wenn Männer solche dämlichen, respektlosen Manipulationsspielchen spielen, vor allem wenn sie sich das nicht mal erlauben können, von dem was sie anzubieten haben, und sich nicht ordentlich verhalten können, dann straft das mit einer klaren Ansage und Ignoranz ab!
Genau so sollte es sein. Und das wäre auch so, wenn Frauen solches Verhalten schlicht und ergreifend als "hat kein Interesse" abhaken würden. Letztlich ist es nämlich völlig egal, ob der Mann wirklich kein/nicht genug Interesse hat, oder ob er das vortäuscht, um Spielchen zu spielen. Wenn man sich selbst bewusst macht, was man von einem Mann erwartet im Umgang, und dann die Männer abhakt, die diesen Erwartungen nicht entsprechen, macht man sich das Leben leichter.
Interessanterweise haben Frauen ja gerade online doch sehr viel mehr Angebot als Männer, es wäre also für Frauen auch sehr viel einfacher zu sagen: ok, der passt nicht, next.
Meiner Erfahrung und Beobachtung nach kleben Frauen aber sehr viel länger an untauglichen Kandidaten, während Männer sich schneller wieder umschauen wenn sie merken, dass da was nicht passt oder die Frau nicht so interessiert ist, wie sie es erwarten würden. Meine Vermutung ist, dass viele Frauen eben unbewusst die "Testprogramme" fahren, die von der Natur vorgesehen wurden. Und wenn ein Mann dann erstmal interessant erschien, muss er weiter "getestet" werden, weil sich hinter dem respektlosen Idioten oder dem unsicheren Weichei ja vielleicht doch irgendwo ein "guter Mann" verbirgt, der nur die "Richtige" braucht, um endlich zu dem zu werden, was er sein soll.
Das Motiv findet sich ja zahlreich in romantischer Literatur und Filmen, schon bei den Gebrüdern Grimm (der Froschkönig). Und es ist auch tatsächlich irgendwie biologisch begründbar, denn Männer handeln mit zu viel Testosteron meist sozial inkompatibel (egoistisch, empathielos) und verlieren kognitive Fähigkeiten. Verliebt ein Mann sich, produziert er aber weniger Testosteron und wird somit "verträglicher"
Die PUA-Szene versucht ja, Verlieben zu vermeiden indem man parallel datet. Und das hat auch außerhalb dieser Szene überhand genommen. Daher verlieben sich deutlich weniger Menschen beim Onlinedating als in freier Wildbahn, weil es eben meist (zu viele) Parallelkontakte gibt, und die verhindern das halt, während man beim Kennenlernen in der Realität sich meistens auf diese eine Person fokussiert.

Was für eine andere Gedankenwelt! Naja und weil Du die Grimm`s ansprichst: damals kamen Männer, die sich nicht benehmen konnten, ja gar nicht als Partner in frage.