Mister-52
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ich gehöre zu den Ehemännern, denen nach mehr als 20 Ehejahren die Trennung ausgesprochen wurde.
In dem Moment traf es mich wie der Blitz aus heiterem Himmel bzw. hatte ich nicht damit gerechnet in einer Krise so abserviert zu werden.
Mittlerweile habe ich realisiert, dass ich die vorher gesendeten Warnsignale nicht ernst genommen habe bzw. gewisse persönliche Umstände (Krankheit) mich daran gehindert haben in geeigneter Weise gegenzusteuern (schlechtes Timing).
Mir geht es mit diesem Thread aber nicht darum herauszufinden ob ich die Entwicklung hätte verhindern können, sondern ich möchte verstehen, wie es der/die Trennende schafft, nach etlichen Ehejahren den ehemals wichtigsten Menschen im Leben innerhalb weniger Wochen mit ganz anderen Augen zu sehen.
Ich habe den Eindruck, als wäre ich für meine NF ein komplett fremder Mann mit dem sie nichts verbindet.
Sie wirkt auf mich, als hätte man einen Schalter umgelegt und alles was mich betrifft, hätte nie stattgefunden.
Wie kann man die vielen gemeinsamen Erinnerungen so beiseite schieben bzw. so eine Distanz aufbauen ?
Ist das Verhalten eine Art Schutzreaktion (Verdrängung) um die Trennungszeit besser zu überstehen ?
Landet der NM auf einer NoGo - Liste von der er nicht mehr runter kommt ?
Warum gibt es für viele Frauen kein Zurück mehr, wenn der Ehemann geschnallt hat das es um Alles geht ?
Wie war es für euch ?
