Leonhard
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Zitat von Lumba:Wenn man was auf dem Herzen hat - weil was ganz anderes zwischen Dir und Deiner Frau wegen des Typen ausgemacht war - und sich dann nicht traut zu sprechen.
Ich denke @DerSchreiner ist einerseits verletzt (zu Recht), jedoch unsicher wie er darauf reagieren kann und hat Befürchtungen, zu überreagieren.
Unsicher weil er nicht weiß, ob es nicht doch eine harmlose Erklärung dafür gibt und er mit seiner Eifersucht seine Frau verprellt.
Ich kann das erstmal nachvollziehen und verstehen, da trotz des Ansprechens meine Frau mich angelogen und mein Vertrauen ausgenutzt hat.
Mit dem heutigen Wissen sehe ich in dem damaligen Verhalten deutliche Anzeichen für eine emotionale Affäre.
Und auch die flammt ja gerne wieder auf.
Warum also hat die Ehefrau ihn belogen oder zumindest den zusätzlichen Tischgast verschwiegen?
A) Sie fand gar nichts dabei, denn er ist ihr nicht mehr wichtig.
B) Sie fand nichts gar nichts dabei (oder zufälliges Treffen), doch ihr war bewusst, dass Ihr Mann sich nur grundlos aufregen würde
C) Sie fand durchaus ein Kribbeln dabei und war sich bewusst, dass sie gegen eine Vereinbarung verstößt und wollte den Ärger umgehen, bzw. schämt sie sich und hat ein schlechtes Gewissen.
D) Es war eine bewusste Grenzüberschreitung von ihr und da startet wieder etwas (was war doch gleich mit seiner Ehe?)
In allen Fällen muss miteinander gesprochen werden. Selbst bei A) und B) sollte ihr bewusst werden, dass sie gemeinsame Absprachen gebrochen hat und dies (erst recht bei der Vorgeschichte) verletzend war.
Meines Erachtens sollte sie zerknirscht sein, sich entschuldigen und erklären welche Konsequenzen sie daraus zieht. Verbieten muss da niemand etwas, sie selbst müsste die Verantwortung übernehmen.
Schwierig wird es, wenn sie pampig oder mit Schuldumkehr reagieren sollte.