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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

J
Zitat von Scheol:
@Jules189 Hat sie damals den Betrug heraus gefunden ? Oder hast du ihr das erzählt und wenn ja warum ?

Ich hatte es ihr gesagt. Ich wollte ihr die Wahrheit sagen, denn sie sagte all die Jahre immer 'sei ehrlich zu mir und dann schaffen und lösen wir alles'. Daran dachte ich, als der Druck diesbezüglich immer größer wurde.

#106


N
Zitat von Jules189:
Wenn ich von mir aus etwas oder zu viel mache, dann ist das nämlich in der jetzigen Situation bestimmt auch wieder falsch.

Dieses "auch wieder" klingt nach der beliebten Ausrede "Ich kann ihr nichts Recht machen".

Wieviele selbst gebastelte Herzen hättest Du Dir von einer Frau, von der Du Dich gerade getrennt hast und die Du am liebsten gar nicht mehr sehen möchtest, aber musst, weil ihr Kinder miteinander habt, gewünscht?

Oder wärst Du dann davon ausgegangen, dass die Frau, von der Du Dich gerade getrennt hast, nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, die Trennung immer noch nicht akzeptieren will, permanent Deine Grenzen verletzt und so tun will, als wäre alles wie immer und die Trennung nur ein "Medikamentenunfall"?
Wie würdest Du auf so einen Menschen reagieren?

Also ist die Konsequenz doch absehbar und es ist gut, dass Du sowas nicht machst.

#107


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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G
@Nalf

Leider haben wir die Stimme von der Mutter nicht.

Wir kennen sie nicht auch nicht was sie durchgemacht hat.

Auf der einen Seite spannend hier eine Perspektive zu sehen, die sie haben könnte.

Ich gebe dir in einigen Punkten vollkommen Recht.
Natürlich ist es nicht in Ordnung, etwas auf irgendwelche Medikamente zu schieben.

Die Suche nach dem Schuldigen ist ein Schutzmechanismus.
Macht fast jeder.
Ich habe damals der Klinik die Schuld gegeben. War unsinnig.
Obwohl sie aus meiner Sicht schlecht gearbeitet haben. Das ist aber nur eine Meinung kein Fakt.

Das vermischt sich gern, wenn man verletzt ist. Die Wahrnehmung ist stark beeinträchtigt.

Der Versuch eine Bindung zu halten sehr menschlich. Daher auch fehlerbehaftet.

Eine Trennung ist keine Entscheidung. Es ist der Beginn eines Prozesses. Der lange dauern kann. Außen und auch Innen.


Zitat von Nalf:
Die aber alle nicht am Dienstag gelöst werden müssen. Es sei denn, man möchte sich unbedingt vor den Kindern streiten.

Vollkommen richtig. 🙏

Zitat von Nalf:
Sie will ihn nicht sehen und nicht mit ihm reden. Wie deutlich soll sie es denn noch sagen?

Das wissen wir nicht genau. Dazu fehlt ihr Wort.

Zitat von Nalf:
Und am besten lässt Du sie auch in Frieden, wenn sie zu Hause ist.
Wenn sie was klären will, wird sie auf Dich zukommen.

Warum soll er warten? Er ist ein Mensch und hat auch Bedürfnisse.
Vielleicht eben nach Klärung.
Sie muss dem nicht nachkommen aber er kann und darf anfragen. Sicher nicht fordern.

Ein Nein von ihr muss dann auch zählen.

Beide sollten ihre Grenzen kennen und bewahren ohne den anderen zu verurteilen.

Das ist aber absolute Masterclass.
In hohem Stress sind wir nicht wir selbst.
Wahrnehmung und Gedanken sind möglicherweise nicht ganz klar.

Daher bitte innerhalb des Stressfensters bleiben und alles mit Augenmaß und Realität abgleichen.

Keine schnellen voreiligen Entscheidungen treffen.

Beratung bei einem Anwalt ist vollkommen in Ordnung.
Aber auch Abseits Beratungsstellen suchen.

x 5 #108


alleswirdbesser
@Nalf ich bin wieder mal nicht deiner Meinung, vielleicht in Teilen , das schon, aber Vieles halte ich für überzogen.

Zitat von Nalf:
Am Dienstag schläft Jules entweder bei einem Freund, im Hotel oder auf dem Wohnzimmersofa. Sie sind von Tisch und Bett getrennt. Vielleicht hört ihr ja einfach Mal zu, wenn die Frau was sagt, auch wenn es bequemer ist, sie für verrückt zu erklären, um sie nicht ernst nehmen zu müssen.

Sie will die Trennung, nicht Jules, also gehört die Couch ihr.
Zitat von Nalf:
Die Frau hat weder Jules noch den Kindern irgendwas angetan!

Nein, aber sie hat den geplanten Besuch, auf den sich die Kinder sicherlich gefreut haben, einen Tag vorher abgeblasen, erkundigt sich nicht nach ihnen, will nicht telefonieren, hält keinen Kontakt. Auch wenn sie sich von ihrem Mann trennt, dann doch nicht von ihren Kindern? Und nach Wochen ohne Kontakt kommt sie heim und tut so als wäre nichts? Wieso hältst du das für das normalste der Welt?
Zitat von Nalf:
Nur weil Jules gerne alles geklärt hätte, heißt das nicht, dass seine Ex das bedienen muss.

Und nur weil sie sich jetzt trennen will, was in der Reha beschlossen wurde, nachdem die Beziehung davor wieder an Fahrt aufgenommen hatte, muss Jules nicht alle ihre Wünsche bedienen, sondern darf geschockt sein, traurig, verzweifelt, verloren…. Das darf man ihm nicht absprechen, er fühlt nun mal auch was.
Zitat von Nalf:
Und wie sie mit den Kindern umgeht? Na, vermutlich wie die letzten Jahre auch schon

Offenbar hast du überlesen, dass ihre schlechten Launen und Aggressivität auch im
Umfang mit den Kindern präsent waren?

x 3 #109


alleswirdbesser
Zitat von Golem:
Warum soll er warten? Er ist ein Mensch und hat auch Bedürfnisse.
Vielleicht eben nach Klärung.
Sie muss dem nicht nachkommen aber er kann und darf anfragen. Sicher nicht fordern.

Bin deiner Meinung, auch er hat ein Recht darauf die Situation zu klären.

x 1 #110


alleswirdbesser
@Nalf was seine Selbständigkeit anbelangt, so vermute ich, dass sie, wie viele anderen Mütter auch, die Auszeit gerne genommen hat, um bei den Kindern zu sein. Und außerdem vermute ich, auch wenn man das hier nicht nachlesen kann, dass beide Kinder auch von ihr gewollt waren. Nach dem ersten Kind hatte sie schon genug Erfahrung, um zu wissen, ob das machbar ist oder nicht, sie hat sich für ein weiteres Kind entschieden, ohne dazwischen wieder gearbeitet zu haben, ohne Pause, die zwei liegen zwei Jahre auseinander. Ich vermute wieder mal, dass das auch von ihr gewollt war. Du liest dich immer so, als wäre es eine Heldentat, zu der Frau gezwungen wurde. Ich kenne das so, dass die meisten sich einen Herzenswunsch erfüllen. Und spätestens nach dem ersten Kind weiß man, was es bedeutet Mutter zu sein. Es gibt natürlich Frauen, wie du, die kein Problem damit haben ihr Baby ganzen Tag lang nicht bei sich zu haben, weil sie die Alleinverdiener Rolle übernehmen und dem Mann die Elternzeit überlassen, aber die Regel ist es nicht unbedingt. Die jüngen Eltern heute teilen sich oft die Elternzeit, wobei die Väter, die während dieser Zeit Alleinverdiener sind, in der Regel die zwei Monate nützen, was ein Arbeitgeber gut abdecken kann, ohne jemanden einzustellen. Die Frauen sind dagegen sehr froh, wenn der Mann indessen für das Familieneinkommen sorgt. Oder hast du gelesen, dass die Frau von Jules von Anfang an wollte, das er statt zu arbeiten, zu Hause bleibt? Bürgergeld Familie? Ich habe das jedenfalls nicht gelesen und halte es für normal, wenn einer Geld verdient und der andere die Kinder großzieht in den ersten Jahren wohl gemerkt. Kinder brauchen ihre Eltern.

Ich habe heute erst mit einer jungen Kollegin darüber gesprochen. Sie sagte sie könnte sich das auf keinen Fall vorstellen ihr Baby jemand anderem zu überlassen, selbst ihrem Mann, um arbeiten gehen zu können.

x 2 #111


N
Zitat von Golem:
Das vermischt sich gern, wenn man verletzt ist. Die Wahrnehmung ist stark beeinträchtigt.

Absolut! Das ging und geht uns doch allen so.
Umso dankbarer war ich damals den Frauen, die mich nicht in all meinen Fehlwahrnehmungen und emotionalen Schutzhandlungen bestätigt haben, sondern mich Netvenbündel in die Realität geholt haben. Ich hätte sonst viele Fehler gemacht.

Zitat von Golem:
Warum soll er warten? Er ist ein Mensch und hat auch Bedürfnisse.
Vielleicht eben nach Klärung.

Weil es aus meiner Sicht abzusehen ist, dass sie diese Bedürfnisse aktuell nicht interessieren und er sich dann eine weitere blutige Nase an ihr holt, sich an ihr verausgabt und die Zustände unter einem Dach erst richtig unerträglich werden.
Ich glaube, es wird Jules kurzfristig als auch langfristig besser gehen, wenn er sich auf das konzentriert, was aktuell machbar und auch wirklich nötig ist.
Was machbar ist, ist der kleinste gemeinsame Nenner zwischen ihm und seiner Frau und das, was er ganz allein bewegen kann : z.B. mit den Kindern viel draußen zu sein, um der auch für sie neuen Situation zu Hause nicht zu viel Raum zu geben. Aber vor allem auch Selbstfürsorge, wann immer er die Kinder gerade nicht hat.

Zitat von alleswirdbesser:
Sie will die Trennung, nicht Jules, also gehört die Couch ihr.

Das sind meines Erachtens Ego Spielchen bzw. "Gewinnenmüssen". Ich würde es mir eher selbstbestimmt in einem Zimmer meiner Wahl außerhalb des Schlafzimmers gemütlich machen, als mit der Ex Rangeleien um Moralfragen anzufangen.

Zitat von alleswirdbesser:
Nein, aber sie hat den geplanten Besuch, auf den sich die Kinder sicherlich gefreut haben, einen Tag vorher abgeblasen,

Jemand in Reha sagt einen geplanten Besuch ab. Teert und federt sie.
Wenn sie nach einem Herzinfarkt in Reha gewesen wäre und sich NICHT von Jules getrennt hätte, hätte jeder Verständnis gehabt.

Zitat von alleswirdbesser:
Auch wenn sie sich von ihrem Mann trennt, dann doch nicht von ihren Kindern?

Hat sie auch nicht. Sie hat eine Woche nicht nach ihnen gefragt. Nachdem Jules einen Notfall der Kinder vorgetäuscht hat, um seine Ex zu einem Telefonat zu zwingen.

Zitat von alleswirdbesser:
nach Wochen ohne Kontakt

Wo steht das?

Zitat von alleswirdbesser:
Wieso hältst du das für das normalste der Welt?

In einer Trennung mit einem hochgradig übergriffigen Partner ist es leider manchmal nötig, das größte Einfallstor, die Manipulation über die Kinder, zu schließen. Jules vermischt doch beides und nutzt die Kinder, um die Bindung zur Frau zu erzwingen. Wie soll sie sich da anders wehren?

Zitat von alleswirdbesser:
sondern darf geschockt sein, traurig, verzweifelt, verloren

Klar darf er das. Das spricht ihm doch auch keiner ab.
Nur muss das seine Ex nicht mehr interessieren und er kann sie nicht zwingen, auf seine Gefühlslage Rücksicht zu nehmen.

Klar wäre eine einvernehmliche Trennung unter Freunden für alle Beteiligten besser. Aber die gibt es hier nicht. Und das liegt wahrscheinlich eher an 6 Jahren Beziehungsdynamik als an 6 Monaten Medikamente oder 6 Wochen Reha.
Solange Jules die Trennung nicht akzeptiert, muss sie ihn mit allem, was sie hat und kann, von sich wegstoßen. Denn dieses "Freunde sein" dient doch nur "auch" der Elternebenen. Primär soll es dazu dienen, die Leere aus dem Beziehungsabbruch zu füllen.


Zitat von alleswirdbesser:
Offenbar hast du überlesen, dass ihre schlechten Launen und Aggressivität auch im
Umfang mit den Kindern präsent waren

Ich habe kein einziges Beispiel mit Kontext gelesen.
Schlechte Laune auch im Umgang mit Kindern ist doch hoffentlich genauso normal wie gute Laune.
Und was genau an der Frau "aggressiv" war, steht hier nirgends. Manche Männer halten schon ein "Nein" oder ein "jetzt lass mich doch verdammt nochmal in Ruhe" von einer Frau für aggressiv. Oder eine laute Stimme, nachdem die ersten siebzehn Mal mit normaler Stimme keinerlei Wirkung gezeigt haben. Oder eine genervte Mutter, der das Schuhe anziehen der Kinder nicht schnell genug geht, nachdem sie mitten im Burnout immer noch die emotionale Regulierung für die gesamte Familie übernehmen soll.

Jules darf Panikmodus, aber Jules Ex soll sich in einer psychischen Notlage gefälligst zusammen reißen oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht verlieren. Während 6 Wochen Allein Vaterschaft, während die Frau in der Klinik ist, bereits zum Residenzmodell reichen. Die zweierlei Maß fallen hier wirklich auf.


Zitat von alleswirdbesser:
so vermute ich

Du vermutest, während Jules genau schrieb, was bei denen passiert ist. Seine Ex wollte arbeiten, was wegen des Umzugs inkl. Kitaplatzverlust nicht ging.


Zitat von alleswirdbesser:
Es gibt natürlich Frauen, wie du, die kein Problem damit haben ihr Baby ganzen Tag lang nicht bei sich zu haben, weil sie die Alleinverdiener Rolle übernehmen und dem Mann die Elternzeit überlassen, aber die Regel ist es nicht unbedingt.

Was soll diese Verurteilung?
Deine zweierlei Maß zu Lasten der Frauen solltest Du wirklich mal reflektieren.
Es soll ja auch Männer geben, die "kein Problem damit haben, ihr Baby den ganzen Tag nicht bei sich zu haben". Das sind dann wohl die schlechteren Väter und denen sollte auf keinen Fall ein Wechselmodell gegeben werden, denn das ist ja nicht die Regel. Denn das Kind gehört zur Mutter?

x 1 #112


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Du vermutest, während Jules genau schrieb, was bei denen passiert ist. Seine Ex wollte arbeiten, was wegen des Umzugs inkl. Kitaplatzverlust nicht ging.

Und das hat er zu verantworten? Ich dachte in guten wie in schlechten Zeiten.

Und warum hat sie zwischen den beiden Kindern nicht gearbeitet? Warum so schnell das zweite?


Aber gut, ich bin jetzt doch zu müde, um zu diskutieren. Ich kann nur mit dem Bild nicht mitgehen, das du oft malst, wenn es um die Mutterschaft geht.

x 1 #113


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Was soll diese Verurteilung?

Das ist keine Verurteilung, sondern das, was ich im breiten Umfeld erlebe, siehe auch meinen Hinweis auf das Gespräch mit der jungen Kollegin. Frauen, die das Geld verdienen und der Mann sich um das Baby zu Hause kümmert, erlebe ich nicht oft. Und auch ich war bei meinen Kindern daheim in den ersten Jahren, gewollt und nicht von meinem Mann dazu verdonnert. Klar hätte ich mir mehr Unterstützung seinerseits gewünscht, dennoch war ich ihm dafür dankbar, dass wir ein Haus, was zum Essen und sonst genug Geld zum Leben hatten. Ich trug so gut es ging dazu bei, angelehnt an die Bedürfnisse der Kinder. Aber wie gesagt ohne Zwang und ohne eine Heldin zu sein. Ist was ganz natürliches für mich gewesen. Nichts, was ich ihm vorwerfen könnte, weil ich die Kinder wollte, weil ich die Auszeit nahm und weil ich nicht daran gedacht habe dem Mann etwas vorzuwerfen, weil er arbeiten ging in der Zeit.

x 1 #114


S
Zitat von Nalf:
Jules, ich verstehe, dass Du Panik schiebst. Aber @all, ihr steigert euch hier in was rein. Psychosen? Wo kommt denn diese Diagnose plötzlich her? ...

Wieso soll er einfach so gehen? Es ist genauso seine Wohnung. Wenn sie ohne ihn sein will, soll SIE gehen.

Und wie komnst du drauf, dass sie nach einem Zusammenbruch zur Reha kam? Der war erst dort.

Wer sagt, er hat sie zur Hausfrau gemacht? Er war viel zuhause, Stichwort Homeoffice. Und dass sie ihren Job aufgeben musste lag ja scheinbar an einer Nachbarin bzw dem Umzug wegen ihr.

Du verdrehst hier so einiges kräftig.

x 2 #115


alleswirdbesser
Zitat von alleswirdbesser:
Sie will die Trennung, nicht Jules, also gehört die Couch ihr.


Zitat von Nalf:
Das sind meines Erachtens Ego Spielchen bzw. "Gewinnenmüssen". Ich würde es mir eher selbstbestimmt in einem Zimmer meiner Wahl außerhalb des Schlafzimmers gemütlich machen, als mit der Ex Rangeleien um Moralfragen anzufangen.

Erstaunlich was du in diesen einen Satz interpretierst. Für mich ist das eine ganz pragmatische Sache - ich will den Mann nicht, also schlafe ich woanders, ist meine Entscheidung. Du machst ein Ego Ding daraus. Mir geht es nur darum - Wer A sagt, soll auch B sagen. Auf das B meines Exmannes habe ich übrigens über 6 Jahre gewartet und habe dann schließlich selbst die Scheidung beantragt. Als ehemalige Verlassene finde ich halt, dass der Verlasser aktiv sein sollte und nicht nur die Trennung aussprechen und sich zurücklehnen, während dem Verlassenen sein Leben um die Ohren fliegt und er weder ein noch aus weiß. Und dann auch noch Ruhe bewahren und Rücksicht nehmen soll?

x 1 #116


S
Zitat von Nalf:
Sie will ihn nicht sehen und nicht mit ihm reden. Wie deutlich soll sie es denn noch sagen?

Dann kann SIE gehen. Oder auf dem Sofa schlafen. Warum muss das unbedingt er sein? Und warum bleibt nur ein Residenzmodell für sie. Wenn er sich 50% kümmern kann, hat er da ein Recht drauf. Sind auch seine Kinder!

x 1 #117


alleswirdbesser
Zitat von So-isses:
Dann kann SIE gehen. Oder auf dem Sofa schlafen. Warum muss das unbedingt er sein? Und warum bleibt nur ein Residenzmodell für sie. Wenn er sich 50% ...

Nun ja, wenn sie in letzter Zeit berufstätig war und er der Hausmann, wird das wohl erstmal so bleiben? Ich kenne mich aber nicht aus.

#118


Balu85
Zitat von So-isses:
Er war viel zuhause, Stichwort Homeoffice. Und dass sie ihren Job aufgeben musste lag ja scheinbar an einer Nachbarin bzw dem Umzug wegen ihr.

Jain, zumindest im Eingangsbeitrag war davon die Rede das es die ersten Jahre so lief. Aber später dann auch mehr Stress mit der Arbeit hatte um die Kohle zu verdienen die sie brauchten. Also er sehr belastet mit dem Job um das Haushaltseinkommen zu sichern und sie belastet mit den Kindern.
Und so wie ich es verstanden hatte wollte seine Exfrau wieder arbeiten was dann aus Mangel an Betreuungsplätzen wegen Umzug nicht ging. Dabei sei aber angemerkt, das dieser Umzug nicht allein seine sondern die Entscheidung beider war.
Zitat von So-isses:
Du verdrehst hier so einiges kräftig.

naja....ist eigentlich bei jedem Thema die selbe Masche. Böser egoistischer Mann, arme ausgebeutete unterdrückte Frau, die mit allem allein gelassen wurde usw. Muss an der Brille liegen. 🤷‍♂ Gelegentlich passt das dann auch mal und das reicht dann als Beweis für alle anderen Geschichten hier.

x 2 #119


S
Zitat von alleswirdbesser:
Nun ja, wenn sie in letzter Zeit berufstätig war und er der Hausmann, wird das wohl erstmal so bleiben? Ich kenne mich aber nicht aus.

Ja, kann auch sein. Nur, warum sie die Kinder im Residenzmidell bekommen sollte, wie Nalf fordert, erschließt sich mir absolut nicht.

#120


A


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