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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

alleswirdbesser
Zitat von Schnuddel74:
Meinung nach mehr an dich gedacht, als an sie.

Ist ja nicht immer verkehrt 😉

x 1 #91


alleswirdbesser
Zitat von Mada:
Bzgl seiner Email: vielleicht war er in einer Erschreckens-Not-Situation und kennt sich vielleicht nicht so sehr auus mit dem Therapeutengedöns

Ich sehe das unter anderem so, dass sie dort nicht allein ist, mit Ärzten und Therapeuten reden kann, mit den Mitpatienten. Der TE hat dafür viel weniger Möglichkeiten und muss sich trotz Schocknachricht allein um die Kinder kümmern. Da kann er schlecht abends mit einem Kumpel in die Bar gehen und ihm sein Herz ausschütten, um sich wenigstens ein bisschen Gehör zu verschaffen. Er ist völlig auf sich gestellt und wendet sich an die Psychotherapeutin in der Hoffnung, dass sie auch seine Seite versteht und eventuell ein Gespräch mit ihrer Hilfe organisieren kann. Stattdessen wird ihm ein Messer in den Rücken gerammt und er ist der Böse, der sich zu sehr einmischt. Und während die Klinik sich um seine Frau aktuell kümmert, reift der nächste Patient, der allein dasteht in seinem Schmerz, heran.

x 7 #92


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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S
Zitat von Jules189:
Richtig, das ist mit ein Grund, warum ich so hin und her gerissen bin, wenn sie z.B. sagt, ich soll sofort die Wohnung verlassen. Einerseits wäre ...

Das kannst du so kommunizieren. "Wenn du nicht mit mir unter einem Dach sein willst, dann geh DU bitte, ich bleibe hier, und die Kibder auch"
Schließlich waren die jetzt 6 Wochen allein mit dir, und du weißt nicht, wie sehr sie sich verändert hat. Deshalb bleiben die Kinder zum Schutz bei dir.

x 5 #93


Waris07
Zitat von Jules189:
Richtig, das ist mit ein Grund, warum ich so hin und her gerissen bin, wenn sie z.B. sagt, ich soll sofort die Wohnung verlassen.

Ja, das liest man bei dir sehr deutlich heraus – diese Angst vor Eskalation und davor, im falschen Moment die falsche Entscheidung zu treffen. Aufmunternde Emojis
Zitat von Jules189:
Einerseits wäre eine Art BnB für ein paar Wochen als Rückzugsmöglichkeit vielleicht gut und andererseits denke ich mir, dass eben gerade in der jetzt kritischen Anfangszeit wo keiner einschätzen kann, wie sie mit dem Alltag und der Konfrontation mit mir zurecht kommt, wie sie dann mit den Kindern umgeht. Ich möchte als sicherer Hafen für meine Kinder nicht wegfallen.

Vielleicht gibt es neben "du gehst" aber eben auch die sinnvolle Option, dass sie übergangsweise ein Quartier in einem BnB bezieht – mit klar und verlässlich vereinbarten Umgangszeiten mit den Kindern.
So würdest du als stabiler Bezugspunkt für die Kinder nicht wegfallen, und trotzdem gäbe es Raum zur Deeskalation.

x 1 #94


E
Zitat von So-isses:
Das kannst du so kommunizieren. "Wenn du nicht mit mir unter einem Dach sein willst, dann geh DU bitte, ich bleibe hier, und die Kibder ...

Genau so sehe ich das auch. Die Kinder würden in den letzten Wochen vom Vater betreut, abgesehen davon kommt die Frau gerade aus einer Reha, sie braucht auch einen schonenden Wiedereinstieg. Es ist niemandem gedient mit einem 100%-igen Wechsel.

Was Ihre Rückkehr betrifft, würde ich weder Party schmeißen, noch sonstige Willkommensgesten veranstalten, aber freundlich distanziert sein. Sie so gut wie möglich in Ruhe lassen, ihr nichts berichten oder ähnlichem und mich weiterhin um die Kinder kümmern. So hätte sie genug Zeit, sich in ihrem Tempo zu aklimatisierten, denn sie hat an das Leben der Kinder nicht partizipiert und auch nicht nach ihnen gefragt. Das hat bestimmt einen Grund, vermutlich totale überforderung.

x 2 #95


Canis_Lupus
Ich will jetzt keine Hoffnung schüren, aber wenn der Borderliner abwertet, kann er auch wieder idealisieren.
Ich habe das 👇 hier zwar selbst nicht gelesen, aber alleine der Titel ist durch aus wahr...

https://www.rebuy.de/i,1196355/buecher/...8IQAvD_BwE

#96


G
Borderline ist eine schwere Erkrankung.
Das gemüht wechselt sehr schnell.

Nicht innerhalb von Tagen, sondern eher Minuten.

Die Diagnose mag faszinierend und ein Anker sein.

Zu diesem Zeitpunkt eher unwichtig.

#97


Canis_Lupus
...musst du nicht erklären, ich bin Betroffener...

Zitat:
Sie wurde extrem aggressiv, auch unseren Kindern gegenüber. Das ging soweit bis zu Selbstmordandrohungen und Trennungsäußerungen.

...und ich bezweifle das es unwichtig ist...wenn man mir versuchen würde was wegzunehmen was ich liebe...naja...

#98


J
Zitat von Wollie:
sorry, aber dies ist doch dein gutes Recht. Und du musst dich schützen und ggf. die Kinder auch. Ich habe privat und auch beruflich Erfahrung mit Psychosen und glaub mir, diese Menschen sind unberechenbar in dem Moment. Keiner weiß, was momentan mit deiner Frau los ist, was dies alles ausgelöst hat. Du kannst ...

Das ist absolut richtig, was du schreibst. Und diese Art Psychosen habe ich bei ihr auch schon erlebt und die waren wirklich heftig. Allerdings muss ich dazu sagen, dass diese nicht in der Zeit passierten, als wir uns wieder richtig gut verstanden hatten. Also sprich die paar Monate vor Beginn der Reha. Diese Psychosen sind so ca. ein halbes bis Dreiviertel Jahr her würde ich sagen. Vielleicht auch schon ein Jahr.

Wann sie wiederkommt, kann ich nur spekulieren. Mein letzter Wissensstand ist der kommende Dienstag aber weder mir noch unserer gemeinsamen Freundin hat sie hier mehr gesagt.

x 2 #99


J
Zitat von alleswirdbesser:
Ich sehe das unter anderem so, dass sie dort nicht allein ist, mit Ärzten und Therapeuten reden kann, mit den Mitpatienten. Der TE hat dafür viel weniger Möglichkeiten und muss sich trotz Schocknachricht allein um die Kinder kümmern. Da kann er schlecht abends mit einem Kumpel in die Bar gehen und ihm sein Herz ...

Liebe alleswirdbesser, und das spiegelt zu 100% das dar, was ich da fühlte und warum ich so reagierte! Ich danke dir, dass du das so einmal formuliert hast! Alles richtig!
Erst der Schock, dass sie sich um 180 Grad geändert hatte, von purer Liebe zum totalen Hass, und das ohne einen für mich ersichtlichen und greifbaren Grund. Dann die Gleichgültigkeit, dass sie sich nicht mehr gemeldet hat und keine Absprachen eingehalten hatte, was sie sonst nie gemacht hatte. Dann die Trennungsäußerung. Dann muss ich mit diesem Schock trotzdem für die Kinder da sein, habe halt auch keine Familie, die mich unterstützen kann und mein einziger guter Freund, der für mich da sein könnte, ist bis Ende diesen Jahres im Ausland. Also während ich im Inneren komplett leer und zerrissen bin, darf ich nicht zusammenbrechen oder meine Gefühle zeigen, da meine Kinder sonst leiden.

x 3 #100


J
Zitat von So-isses:
Das kannst du so kommunizieren. "Wenn du nicht mit mir unter einem Dach sein willst, dann geh DU bitte, ich bleibe hier, und die Kibder auch" Schließlich waren die jetzt 6 Wochen allein mit dir, und du weißt nicht, wie sehr sie sich verändert hat. Deshalb bleiben die Kinder zum Schutz bei dir.

Ja, ich hoffe einfach, dass ich diesem Druck standhalte. Denn sie weiß natürlich, dass ich sie liebe und dass ich zwar nach außen oft stark wirken kann aber einen ganz weichen Kern habe. Das könnte mir hier zum Verhängnis werden.

#101


J
Zitat von Waris07:
Ja, das liest man bei dir sehr deutlich heraus – diese Angst vor Eskalation und davor, im falschen Moment die falsche Entscheidung zu treffen. Aufmunternde Emojis Vielleicht gibt es neben "du gehst" aber eben auch die sinnvolle Option, dass sie übergangsweise ein Quartier in einem BnB bezieht – mit klar und ...

Ja absolut.

Das mit einem BnB habe ich auch schon gedacht und hatte auch schon geschaut aber das kann ich mir einfach nicht erlauben. Bei uns in der Ecke gibt es keine BnBs für unter 1.600 EUR im Monat.

#102


N
Jules, ich verstehe, dass Du Panik schiebst.

Aber @all, ihr steigert euch hier in was rein.

Zitat von Wollie:
Ich habe privat und auch beruflich Erfahrung mit Psychosen


Zitat von So-isses:
Deshalb bleiben die Kinder zum Schutz bei dir.

Psychosen? Wo kommt denn diese Diagnose plötzlich her?
Warum dann nicht gleich Schizophrenie?

Leute, die Frau war viele Jahre alleinverantwortlich für die Kinder. Konnte jahrelang nicht aus dem Haus, konnte nicht arbeiten, hatte keine Sozialkontakte. Jules hat sich selbständig gemacht, sich mehr um Haushalt und Kinder gekümmert, als er arbeitslos und seine Frau schon längst im Burnout war (keine Kraft mehr für Körperpflege etc.) und nun während der Reha 6 Wochen allein auf die Kinder aufgepasst.

Nur mal angenommen, die Frau hätte BPS oder ADHS oder PTBS oder oder. Dann hätte sie das doch schon lange und hat während dieser Zeit auch tagsüber ganz allein auf die Kinder aufgepasst.

Jetzt ist sie also aggressiv?
Wie äußert sich dann denn?
Indem sie Jules beschimpft und keine Geduld für die Kinder hat?
Ja Leuts, die Frau trennt sich gerade von ihrem Mann, von dem sie finanziell komplett abhängig ist und der so tut, als käme diese Entwicklung aus heiterem Himmel und könne nur mit einer Persönlichkeitsstörung liegen, die sie 18 Jahre lang nicht bewog, sich zu trennen.

Vielleicht trennen wir ja mal drei Dinge:

1. Die Beziehung des Paares. Die ist vorbei. Endgültig. Die Frau möchte ihre Ruhe. Ihren Noch-Mann am liebsten nicht mehr um sich haben.
Zitat von Jules189:
Jetzt möchte ich ihr einfach nur signalisieren, dass ich es schön fände, wenn wir wie Freunde gut miteinander umgehen, damit wir für unsere Kinder bestmöglich da sein können.

Nein, nein, nein.
Sie soll wieder für Dich funktionieren, damit Du es leichter hast. Und notfalls schickst Du die Kinder als Grund vor.
Das durchschaut sie mittlerweile.

Zitat von Jules189:
Ich habe einfach große Angst, dann wenn sie nach Hause kommt, wir keine anständige Lösung finden für unsere Kinder.

Wie stellst Du Dir das vor?
Sie kommt am Dienstag und am Mittwoch habt ihr den Betreuungsplan besprochen?
Damit Du Sicherheit hast?

Meine Glaskugel sagt: Sie kommt am Dienstag und ist mächtig angepasst*sst, dass Du für Dich noch kein Zimmer gefunden und Deine Sachen nicht gepackt hast. Denn das war ihr ausdrücklicher Wunsch. Da musst Du sie dann enttäuschen, dass Du diesem Wunsch nicht entsprechen kannst, weil Deinem Sicherheitsbedürfnis nur entsprochen wird, wenn Du die Kinder jederzeit um Dich haben kannst. Und das wird den ersten Streit geben. Und wenn Du die Kinder nicht am Dienstag zu Freunden oder einem Babysitter gegeben hast, wird der Streit auch vor den Kindern stattfinden. Komm doch Mal in der Realität an. Die Frau kann Dich nicht mehr ausstehen.

Zitat von Ella:
denn sie hat an das Leben der Kinder nicht partizipiert und auch nicht nach ihnen gefragt.

Eine Frau, die nach einem schweren Zusammenbruch endlich in einer (wenn auch nur Reha-)Klinik gelandet ist, fragt nach einer Trennung, die ihr Ex nicht akzeptieren will, 7 Tage nicht nach den Kindern.
Na der sollte man ja sofort das Sorgerecht entziehen... 🙄
All die Jahre war die schwer traumatisierte, ausgelaugte und mit wahllosen Psychopharmaka am Funktionieren gehaltene Frau gut genug, um Jules seine Selbständigkeit zu ermöglichen und genug Freiraum für eine Affäire zu schaffen. Aber jetzt, wo sie nicht mehr lieb zu ihm ist, ist sie plötzlich eine Gefahr für die Kinder?
Während ihr Jules sich zum einen einen Notfall-Panikmodus zu Gute haltet und ihn gleichzeitig als "sicheren Hafen für die Kinder" bestätigt? Da müsst ihr aber schon deutlich mit zweierlei Maß.

Nachdem wir ausführlich Ferndiagnosen zu Jules Frau vermutet haben, könnten wir ja auch Mal damit einsteigen, Jules psychischen Zustand Namen zu geben und ihn als momentan untauglichen Vater zu erklären.
Ihr lasst es so klingen, als käme die Frau aus 6 Monaten geschlossener Psychiatrie und nicht 6 Wochen Reha.

Zitat von Scheol:
Finde es unverantwortlich wenn Hausärzte oder Psychologen Menschen ohne Therapie in eine Reha schicken.


This!
Vor allem, wenn man vorher mit Psychopharmaka ohne begleitende Therapie die Frau ruhigstellt und halbwegs funktionsfähig dopt. Bei Hules kam die gedämpfte Frau jedenfalls als "alles wieder gut und liebevoll" an. Und jetzt, ohne Antidepressiva ist sie aggressiv, wenn sie ihn ablehnt?

Die zweite Ebene ist ihre Krankheitsebenen. Die geht Jules als ihren Ex (Sie. Hat. Das. Trennungsjahr. Eingeleitet.) nichts mehr an.
Jules, Du hast sie zur Hausfrau gemacht, indem Du Dich selbständig gemacht hast und damit Deine 50% Haushalt und Kinder nicht übernehmen und ihr keine eigene Berufstätigkeit oder Selbständigkeit ermöglichen könntest. Nur weil Du jetzt durch Insolvenz gerade Zeit hast, macht Dich das nicht zur Hauptbezugsperson. Im Trennungsjahr sind die Verhältnisse aus der Ehe weitgehend fortzuführen. Sie hat ein Anrecht darauf, weiter hauptberuflich Hausfrau und Mutter zu sein und muss das erst nach der Scheidung ändern.
Solange Du ihr keine Vernachläasigung oder Misshandlung der Kinder nachweisen kannst, hast Du keinen Ansatzpunkt, ihr diese Eherolle während des Trennungsjahres absprechen zu wollen, nur weil sie jetzt auf Dich aggressiv wirkt. Das tun Frauen, die sich trennen, häufig.

Die dritte Ebene sind die Kinder. Die sehe ich auf Grund eurer Ehe erstmal im Residenzmodell bei ihr. Es sei denn, ihr einigt euch auf ein Wechselmodelle. Dass Du jetzt plötzlich wegen 6 Wochen Alleinverantwortung das Residenzmodell bei Dir siehst, nur weil Deine Frau nicht mehr nett ist und sich getrennt hat und kurz angebunden ist, wenn sie überlastet ist, ist ein häufiges Phänomen.

Die Jugendämter kennen Väter, die erst mit ihrer Frau ein Hausfrauenmodell einrichten, um dann Jahre später, wenn die Frau schon betrogen wurde und sich trennt, plötzlich eine mit dem Kindeswohl unvereinbare psychische Erkrankung zu erkennen, zur Genüge.

Zitat von Golem:
Nun stehen wir vor einer Vielzahl an Aufgaben.

Die aber alle nicht am Dienstag gelöst werden müssen. Es sei denn, man möchte sich unbedingt vor den Kindern streiten.
Am Dienstag schläft Jules entweder bei einem Freund, im Hotel oder auf dem Wohnzimmersofa. Sie sind von Tisch und Bett getrennt. Vielleicht hört ihr ja einfach Mal zu, wenn die Frau was sagt, auch wenn es bequemer ist, sie für verrückt zu erklären, um sie nicht ernst nehmen zu müssen.

Zitat von Golem:
Ich sehe die Situation das möglicherweise eine Trennung ansteht.

Hallo? Die steht nicht an. Die ist ausgesprochen.

Zitat von Golem:
Ist das für dich verstanden?

Soll das Dominanz oder Selbstsicherheit ausstrahlen? Keine erwachsene Frau wird so mit sich reden lassen.
Die Frau hat weder Jules noch den Kindern irgendwas angetan!
Sie hat sich lediglich getrennt. Und Jules fällt jetzt auf die Füße, dass er die letzten Jahre nicht 50% der Elternzeit genommen und sich einen Job gesucht hat, der mit Familienverantwortung vereinbar ist, sondern das "traditionelle" Modell und eine berufliche Selbstverwirklichung gegönnt hat. Damit hat er sich, wenn seine Frau nicht unbedingt wieder in Vollzeit arbeiten möchte, für ein Residenzmodell bei ihr entschieden.

Zitat von Golem:
Dann würde ich dir gerne hier eine erste Übersicht der anstehenden Aufgaben geben.

Den Zettel würde ich nehmen und getrost ignorieren.
Die Frau hat sich getrennt.
Jules Sicherheitsbedürfnis ist nicht mehr ihre Prio 1. Da könnt ihr sie auch über die Kinder nicht reinzwingen oder manipulieren.
Nur weil Jules gerne alles geklärt hätte, heißt das nicht, dass seine Ex das bedienen muss. Aus ihrer Sicht würde ich nach Hause kommen, mich um die Kinder kümmern, wie sie es zuvor getan hat, Jules ignorieren und mir wünschen, dass er geht, und den Umgangsvorschlag eines Anwalts abwarten, den ich dann meinem Anwalt gäbe, um mir diesen Stress post-Reha vom Leib zu halten. Klar, wäre es für Jules schöner, wenn seine Ex ginge und ihm die Kinder überließe und und und. Aber ich denke, dass die Realität so aussieht, dass Jules Ex mit der Trennung auch seine Anforderungen an sie abgeschnitten hat. Und das hat nichts mit "gute Mutter sein" zu tun. Sie will ihn nicht sehen und nicht mit ihm reden. Wie deutlich soll sie es denn noch sagen?

Zitat von Jules189:
Daher werde ich mich höchstwahrscheinlich nicht zuerst melden und warte bis entweder etwas von ihr kommt oder sie dann auf einmal zu Hause ist.

Ja! Ja. Ja. Ja.
Genau darum hat sie gebeten.
Und am besten lässt Du sie auch in Frieden, wenn sie zu Hause ist.
Wenn sie was klären will, wird sie auf Dich zukommen.
Jules, Du sitzt doch ohnehin ohne Arbeit zu Hause. Wo (außer in Deinem Sicherheitsbedürfnis) besteht also die Notwendigkeit, irgendwas zu klären?
Ihr lebt von Tisch und Bett getrennt. Bis der Trennungsunterhalt ausgerechnet ist und fließt, hat keinem dem anderen den Zugang zu gemeinsamen Konten zu sperren oder sonstigen finanziellen Druck oder Missbrauch auszuüben.
Kopier alle Unterlagen. Lass Dich anwaltlich zur vollzogenen Trennung beraten und lass Deine Ex in Frieden. Mehr gibt es gerade nicht zu tun.
Wenn Du mit den Kindern was unternehmen willst, fragst Du sie, so wie vorher ja wohl hoffentlich auch. Und wer zur Frühstückszeit/Mittagszeit/Abendbrotzeit mit den Kindern ist, macht für sie Essen. Wo ist das Problem?

Zitat von Jules189:
wenn sie z.B. sagt, ich soll sofort die Wohnung verlassen.

Dann sagst Du nein. Fertig.
Es sei denn, Du bekommst den anwaltlichen oder ärztlichen Rat, Dir was eigenes zu suchen.

Zitat von Jules189:
wo keiner einschätzen kann, wie sie mit dem Alltag und der Konfrontation mit mir zurecht kommt, wie sie dann mit den Kindern umgeht.

Wie sie mit dem Alltag umgeht, geht Dich nichts an. Ihr seid getrennt.
Wie sie mit einer Konfrontation mit Dir zurecht kommt, wissen doch alle, die ihr zugehört haben. Sie will Dich nicht sehen, also geh ihr aus dem Weg.
Und wie sie mit den Kindern umgeht? Na, vermutlich wie die letzten Jahre auch schon. Warum.sollte sich daran nach 6 Wochen Reha etwas ändern?
Im besten Fall hat sie jetzt, wo sie sich von Dir getrennt hat, wieder mehr Kraft für die Kinder. Das wäre Deinen Kindern zu wünschen.
Diese Kraft raubst Du ihr, wenn Du Dein eigenes Sicherheits- und Klärungsbedürfnis wichtiger nimmst als Deine Kinder und deren Sicherheitsbedürfnis.
Und Fang bitte nicht an, von Vernachlässigung zu sprechen, wenn Deine Ex Mal nicht frisch für die Kinder kocht. Alles unterhalb von echter Vernachlässigung, Missbrauch und Gewalt wirst Du ertragen lernen müssen.

Jules, ich weiß, dass Dich die Trennung hart trifft und Dir, nachdem Du im Job schon keinen Halt hast, zusätzlich belastet.
Aber dass diese Frau seit Monaten schon zusammengebrochen ist und immer nur funktionsfähig gehalten wurde, hast Du halt verdrängt und klammerst Dich jetzt an Aussagen, die sie unter Medikamenteneinfluss gemacht hat.
Das hier
Zitat von Jules189:
Ihr fehlte einfach die Arbeit unter anderen Leuten und nicht mehr immer nur die Mamarolle spielen zu müssen.

ist ein Problem, das ihr seit Jahren als Paar nicht gelöst bekommen habt.
Und jetzt löst sie es halt ohne Dich.
Das war absehbar, spätestens, als der gute Grund für ihr Zurückstecken, Deine Selbständigkeit und damit die Familienfinanzen, weggebrochen sind. Aber eigentlich schon vorher, als sie aus dem eigenen Haus flüchten musste und keine Freunde oder Verwandten hatte, zu denen sie hätte flüchten können. Unter dieser Isolation wäre jede Frau "verrückt" geworden.

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J
Zitat von Ella:
Genau so sehe ich das auch. Die Kinder würden in den letzten Wochen vom Vater betreut, abgesehen davon kommt die Frau gerade aus einer Reha, sie braucht auch einen schonenden Wiedereinstieg. Es ist niemandem gedient mit einem 100%-igen Wechsel. Was Ihre Rückkehr betrifft, würde ich weder Party schmeißen, noch ...

Ja, am Anfang dachte ich noch, komm, mach ihr ein richtig schönes 'Willkommnen Zuhause' mit ihren Lieblingsblumen, einem selbst gebackenen Kuchen, liebevollen Botschaften auf selbst gebastelten Herzen etc.

Jetzt werde ich aber nur mit den Kindern etwas basteln, dass seitens der Kinder eine Art Willkommen Zuhause zu erkennen ist.

Wenn ich von mir aus etwas oder zu viel mache, dann ist das nämlich in der jetzigen Situation bestimmt auch wieder falsch.

#104


Scheol
@Jules189
Hat sie damals den Betrug heraus gefunden ?
Oder hast du ihr das erzählt und wenn ja warum ?

#105


A


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