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Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

M
Wieso bist du in diesen ganzen Szenarien?
Du und deine NF habt geteiltes Sorgerecht, was keiner dem anderen so leicht entziehen kann.
Ergo gibt es dort nichts zu befürchten.
Das wichtigste sollte der weg zur Trennung sein und das die Kinder beide Eltern haben.
Keiner wird es deiner NF nachteilig auslegen das sie sich hilfe sucht. Und auch wenn sie jetzt kalt und emotionslos wirkt ist es ja nicht gesagt das sie deswegen den Alltag nicht bewältigen kann.
Natürlich wird es für sie schwer nach ihrer Rückkehr, das heißt aber nicht das sie in ein Loch fällt und nichts mehr gebacken bekommt.

Ich habe nach meiner Trennung von meinem Exmann nur geweint, nichts gegessen, nicht gelacht nur funktioniert. Ich war am Anfang auch überfordert, meinem kleinen hat es aber an nichts gefehlt. Es dauert bis es sich einspielt und man die Trennung verarbeitet hat.

x 4 #421


Scheol
Zitat von Jules189:
Kurzes Update Jeden Donnertag treffe ich mich mit Maria (die gemeinsame Freundin von mir und meiner Frau) und ihrem Sohn, damit unsere Kinder alle gemeinsam spielen können. So auch am heutigen Donnerstag. Den Kindern hat es wie immer sehr gut getan und mir auch, die Kinder so glücklich zu sehen. Vor allem hat es mir ...

War Zone

Sie ist vermutlich in der Reha in einer War Zone gelandet.

Ein weglaufen wie sonst aus dem Haus ist nicht möglich. Also steht sie an der eigen Front.

Ein weglaufen, was sie eigentlich aus der Reha könnte , der RV Träger hält sie nicht fest , aber die Konsequenz der Krankenkasse wäre möglich. Also muss sie da bleiben.

Mister Bademantel wird denke ich nichts körperliches mit ihr wollen , nur ob er gerade ein guten Berater darstellt der sie regulier , ist die Frage.

Klar wenn sie sagt das die Ehe hoch und Tiefs hat und sagt das ihr Mann sie einmal ( zweimal ) betrogen hat , äußert man schnell , was soll das ? Was sie mit ihrer Geschichte nicht beruhigt.

x 1 #422


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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GreenTara
Zitat von Jules189:
und zeitgleich meine Unterstützung ja auch wegfällt, dann wird sie noch tiefer in das Loch fallen und dann könnte es eventuell richtig eskalieren?!

Ich halte dies für wahrscheinlich. Und du merkst ja jetzt schon, dass sich die Eskalationsspirale immer schneller dreht.
Dass sie sich emotional auch von den Kindern entfernt, ist vermutlich ihrer Vorstellung von einem neuen Leben geschuldet. Ob sie dies dann real umsetzen kann, was sie sich in der Reha so aushalten, bezweifele ich. Dort hat sie gerade ein zustimmendes Umfeld, nach ihrer Entlassung nicht mehr.
Versuche trotzdem, den humanen Weg beizubehalten. Wenn es irgendwie geht.

x 1 #423


D
@Jules189

ich schreib dir das nicht ohne Grund, bei mir hat alleine die Anschuldigung gereicht, das ich ein halbes Jahr meine Kinder nicht gesehen habe, obwohl die Trennung eigentlich ohne Eskalation von meiner Seite von statten ging.
nur zu ihrem Pech hatte ich vor ihr eine Langjährige Beziehung mit Kind und habe kein einziges mal die Hand erhoben.
erst als ich gedroht habe mit Anzeige, dann ist das Gericht ihr und dem JA, das die Kinder von Psychologen zu Psychologen gezerrt hat, auf die Zehen gestiegen ist, mit der Auflage einer Geldstrafe sollte sie einmal die Kinder nicht schicken.
die nächsten Prügel hat sie bei der Next geworfen, obwohl sie sich getrennt hat und mich ihr Nachleben nie interessiert hat

#424


N
Ich frage mich, ob die große Angst vor dieser Frau nicht übertrieben ist.

Bislang hat sie:
- sich getrennt
- dem TE Vorwürfe zu seinem Verhalten in der Ehe gemacht
- war kalt und "aggressiv" (was immer nur als Schlagwort fällt, aber noch nicht mit einem Beispiel konkretisiert würde)
- möchte aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen
- wirft dem TE vor, er wolle ihr die Kinder wegnehmen (was er zwischendrin ja auch immer mal vorhat wegen der Gefährdung)
- hat dem TE körperliche Gewalt vorgeworfen, die er als körperliche Verhinderung eines Suizids einstuft
- sich anders verhalten als er das aus ihrer liebevollen Zeit und aus ihrer katatonischen Zeit vor der Reha kannte

Was befürchtet ihr denn konkret?

Dass sie dem TE weitere Vorwürfe macht? Das wäre in einer Trennung ja nicht ungewöhnlich und man muss sich keinen Schuh anziehen, der einem nicht passt. Vorwürfe sind nur eine Meinung und tun niemandem weh.

Dass sie ihm irgendwas wegnimmt?
Aber der TE hat doch selbst außer seinem Selbstbehalt aus dem Krankengeld nichts. Und das kann sie ihm nicht nehmen.

Die Kinder? Werden der gewohnten Umgebung zugewiesen oder 50/50 geteilt. Solange sie nicht nach Dänemark umzieht, droht ihm da doch nichts.

Wofür oder wogegen wappnet ihr euch denn gerade so sehr?

Dass die Frau zu Hause ausflippt? Wäre ja auch nichts Neues. Das hat sie in der Vergangenheit schon mit stundenlangen Aussetzern und abendlichen Auszeiten.

Die einzigen, die unter der neuen Situation, dass Mama zurück kommt, aber sich dabei für einen Auszug bereit macht und nichts mehr wieder gut wird, wirklich leiden, sind die Kinder. Und dass für die mal eine Lösung gefunden wird, dass sie eventuelle Eskalationen ihrer Eltern nicht miterleben müssen, ist noch nicht mal angedacht. Drei Leute hier haben sofort geraten, das (leere) Konto für sie zu sperren. Aber mit Maria abzusprechen, dass die Kinder die ersten Tage bei ihr übernachten und dann im Wechsel von Mama oder Papa abgeholt werden, oder eine andere kinderschützende Maßnahme, wird hier nicht diskutiert. Der Fokus ist eindeutig nicht auf den Kindern.

Und Maria ist entweder nicht neutral, wenn sie mit dem TE über seine Frau urteilt. Oder sie ist doppelzüngig und ist mit der Ex des TE genauso am Urteilen über den TE.

Was mir auffällt ist, dass der TE täglich bei seiner Ex oder anderen Frauen und Coaches Co-Regulation einfordert. Trotz der Ankündigung, seine Ex jetzt in Ruhe zu lassen, gibt es immer wieder wichtige Gründe, an sie heranzutreten oder sich über sie zu erkundigen.

Auch in Anbetracht der eigenen großen Basisbelastung, dass der TE seit 8(?) Monaten krankgeschrieben ist (wegen physischer oder psychischer Leiden?), sowohl in Firmeninsolvenz als auch in Privatinsolvenz ist und nun ein weiteres "sicheres Standbein", die kranke Frau, um die er sich kümmern muss, die ihn aber auch stabilisiert, verliert, wäre es eventuell gut, beim Jugendamt Familienhilfe bzw. Hilfe zur Erziehung zu beantragen, um beide Elternteile zu unterstützen und auch den Kindern neben der Kita eine wöchentliche Entlastung von beiden hochgradig gestressten und krankgeschriebenen Elternteilen zu ermöglichen. Eventuell gibt es auch eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse, die euch in der Zeit, die sie im Haus ist, davor schützen kann, vor den Kindern zu eskalieren, bis die Frau ausgezogen ist.

Statt sich permanent Gedanken darum zu machen, wie schlimm genau seine Ex jetzt sein wird und was sie alles gegen ihn sammeln und verwerten kann (bei wem eigentlich? JA und Gerichte interessieren reine Vorwürfe nicht), wäre der Fokus auf die Kinder meine Prio 1.

x 8 #425


G
Ich bin der Ansicht.
Erstmal Danke. Das du hier sehr offen alles teilst.

Was mich gleich zu meiner Ansicht führt.

Du schreibst hier in einem öffentlichen Raum.

Jeder kann das Lesen was du schreibst. Und auch bewerten.

Mein Tipp daher. Sei etwas weniger Offen und Frage nicht wie wir die Sache sehen.

Sondern frage dich. Wie du dich dabei fühlst.

Du kannst schreiben:
Hey Leute, gestern habe ich mich mit einer gemeinsamen Freundin unterhalten.

Sie hat mir eine paar Dinge über mein NF erzählt.
Ich war ehrlich gesagt, sehr erschrocken.
Ich mache mir um die ganze Situation sorgen, dass es mir entgleist.
Ich habe Angst, was meine NF da möglicherweise in mir sieht.
Für mich, ist die Situation vollkommen neu und ich weiß nicht. Wie ich damit umgehen soll.
Ich mache mir noch immer viele Gedanken um sie. Auch die Situation mit den Kindern, bereitet mir Sorgen.
So zeigte sich, dass meine NF sich etwas distanzierter Verhält.

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So mal als Beispiel. Es ist wichtig, bei deiner Perspektive und auch Gefühlen zu bleiben.

Ihr Leben ist ihr Leben. Bewerte nicht was sie tut. Überlege dir, was du tun kannst.

Das ist vielleicht dein Muster der letzten Jahre.
Ihr wurde vielleicht klar, ich habe mich unterdrückt gefühlt.
Nicht gesehen.

Wer weiß.
Doch sie hat eine Wahrheit für sich gefunden. Die sie vielleicht stützt und hält.
Leider kommen da manche Objektive Wahrheiten unt die Räder.
Das ist schmerzhaft.
Akzeptanz: Jeder hat seine Wahrheit.
Du hast deine sie ihre.
Das ist wichtig.
Akzeptiere ihre auch wenn es weh tut und arbeite damit.
Was auch immer du damit tust.
Abgrenzung davon kann helfen.

Das ist was ich dir empfehle mein Lieber.
Trauma ist sehr komplex.
Es gibt Begleiterkrankungen.
Die Differenzierung ist super schwer.
Das ist nicht dein Job.

Dein Job ist es sichere Strukturen für die Kinder zu halten so lange Mama struggelt.

x 2 #426


G
Mir viel gerade noch was ein.

In meinem Fall, erhielt ich damals einen Rat.
Den habe ich nicht verstanden.

Mich sogar dagegen gewehrt, ich fühlte mich angegriffen.

Es hat gedauert, zu verstehen, was das Forumsmitglied mir sagen wollte.
Das war bei einigen Tipps der Fall.

Der passt hier besonders.

Es hieß, ich solle mich nicht an ihr abarbeiten!

Er klang plump auf mich und wirkte auf mich wie ein Angriff.

War es nicht!

Ich habe tatsächlich nichts aktiv unternommen. Um mich abzuarbeiten an ihr. Das war meine Perspektive.

Heute verstehe ich.
Nicht im Außen, sondern im Inneren habe ich mich an ihr Abgearbeitet!

Das ständige Beschäftigen mit ihr und ihrer Erkrankung. Die Suche nach Erklärungen.
Das war nicht gut für mich.

Es hat meine Perspektive für mich vernebelt.

Ich wollte gewisse Dinge nicht sehen und wahrhaben.
Das hätte zuviel Schmerzen bedeutet
So kamen manche Erkenntnisse Stück für Stück.
Eben 2 Jahre...

Ich war viel zu viel bei ihr.
Obwohl ich nicht mehr mit ihr zusammen war und sie schreckliche Dinge getan hat.
Die mich total verletzt haben und auch meine Grenzen überschritten haben.

Wollte ich sie immer noch beschützen.
Gut ich habe 20 Jahre in einer gewissen Dynamik gelebt. Die sich nach und nach verfestigt hat.

Heute denke ich, meine Güte was hast du dir eigentlich alles gefallen lassen.

So ärgere ich mich zu Beispiel arg darüber. Das ich nicht früher die Beistandschaft eingeschaltet habe.

Ich dachte immer ich würde nur mich schützen und habe das dann ignoriert.
Geschützt vor den Konsequenzen von ihr zu mir.
Ich hatte Angst.

Doch das war falsch. Ich habe nicht mich geschützt sondern sie.
Und das zu unrecht.
Ich hätte mich schützen müssen.

Daher auch viel früher die Beistandschaft einschalten.

x 6 #427


Blind-Meg
@Golem
Ich finde es anmaßend, dem TE hier wortwörtliche "Vorschläge" zu machen, wie er etwas schreiben oder sich ausdrücken soll. Gerade wenn du eine vermeintlich ähnliche Geschichte erlebt hast, hätte es dir doch sicher auch nicht geholfen, wenn dir jemand vordiktiert hätte, was du zu deiner Frau oder dem Anwalt oder im Forum sagen sollst.

x 4 #428


G
@Blind-Meg
Hey. Sorry das es für dich so wirkt.

Aus deiner Perspektive mag das sicher so wirken.

Meine Motivation ist dabei eine völlig andere.

Ich sehe das so.
Ich möchte ihm damit eine Hilfestellung für mögliche Formulierungen geben.
Ich glaube das gerade die Rhetorik nach Außen aber auch nach Innen eine starke Wirkung auf das eigene Mindset hat.

Das verstehen von Worten hat Einfluss auf unsere Gefühle und Reaktionen.

So wie bei dir gerade. Es scheint du wirkst empört darüber, dass ich mich Anmaße so etwas zu tun.
Hey das ist ok.

Das zeigt ganz wunderbar, dass Worte Spielraum für Interpretation lassen.
Insbesondere wenn wir vermeintliche Motive vermuten.

Annahmen dieser führen genau dazu.

Ein gewisser Gebrauch der Sprache kann gewisse Missverständnisse verhindern.
Allerdings nicht die, wie es bei dem anderen ankommt.

Da werden dann fehlende Informationen von einem selbst gefüllt.
Vor allem dann, wenn wir uns dazu fühlen.

Durch das Setzen einer Grenze, in deinem Fall deine Darstellung zeigen.
Stellen wir die Innere Kognitive Dissonanz wieder her.

Spannend oder?
Genau ist es auch.

Daher sorry, wenn es so bei dir gelandet ist.
Ich füge klar hinzuz, dass es sich um ein Beispiel einer Kommunikation handelt.

Die ihn schützen soll. Das ist genau mein Anteil.
Denn ich habe in der Vergangenheit über viele Themen zu offen Kommuniziert.
Das war in einem gewissen Sinne schädlich.

Erst denken dann Reden oder eben Schreiben hätte oftmals mein Leitsatz sein sollen.

Ging nicht.

Wir bekommen automatisch Resonanz über das was wir teilen.

Hier als Beispiel die NF die Zuspruch für ihre Darstellung der Ereignisse bekommt.
Vollkommen zurecht.

Jeder hat das Recht auf Akzeptanz und Zustimmung.

Aber auch, ganz wichtig, auf Kritik.
Sofern sie konstruktiv ist.

Denn dadurch gibt es die Möglichkeit einer Reflexion.

Letzter Satz:
Danke für deine Kritik. Das gab mir die Möglichkeit, dass hier nochmal etwas genauer zu erklären.

Ich erlaube mir auch etwas Kritik.
Deine Kritik wirkte auf mich, recht Anklagend und Schuldzuweisend.
Hier darfst du etwas konkreter werden, welche Motive genau dich zu dieser Kritik verleiten.
Das macht es einfacher, dies einzuordnen.

x 3 #429


Blind-Meg
Zitat von Golem:
Erst denken dann Reden oder eben Schreiben hätte oftmals mein Leitsatz sein sollen.

Ging nicht.

Wieso glaubst du dann, sollte es bei Jules dann jetzt gehen?

Zitat von Golem:
Hier darfst du etwas konkreter werden, welche Motive genau dich zu dieser Kritik verleiten.

Okay, gerne.
Mich stören 2 Dinge. Nämlich 1. dass du wortwörtliche Beispiele für Formulierungen vorschlägst, weil das wirkt, als seien alle anderen Formulierungen "falsch". Du kannst aber, aufgrund deiner eigenen Ausführungen, auch nur ahnen oder vermuten, was Jules genau meint, was ihm wichtig ist zu sagen und iwe viel er warum preisgeben möchte. Also unterliegt dein Ansatz auch einem Interpretationsspielraum. Und dahee finde ich so detailliert-wörtliche Vorschläge unangebracht.
Und 2. stört mich, dass du sehr direktiv rüberkommst. "Schreib das lieber nicht so. Schreib stattdessen....." Auch hier bietest du wenig Raum für eigene Ausgestaltung und unterliegst dem Risiko, einzelne Aspekte von Jules nicht 100% richtig gedeutet zu haben und in deinem Formulierungsvorschlag daher nicht ganz.trrffend einzubauen, was Jules wirklich sagen möchte. Jules hingegen klammert sich ja hier, wie man liest, sehr an jegliche Vorschläge und Hilfestellungen, was verständlich ist, wenn er sich fühlt als sei ihm der Boden unter den Füßen weggezogen worden. Nur besteht dann eben die Gefahr, dass er solch allzu konkreten Vorschläge auch genau so umsetzt und dann verhandelt oder kommuniziert nicht mehr Jules mit seiner Frau, sondern Golem. Und ist im schlimmsten Fall sogar aufgeschmissen ohne einen Souffleur.

#430


G
@Blind-Meg

Hey Danke für die ausführliche Kritik.
Nun verstehe ich es besser.

Die Kritik ist klar und sachlich formuliert.

Zitat von Blind-Meg:
Wieso glaubst du dann, sollte es bei Jules dann jetzt gehen?

Richtig, es könnte helfen. Könnte es nicht.
Jeder Tipp beinhaltet diese Risiko.

Zitat von Blind-Meg:
Und dahee finde ich so detailliert-wörtliche Vorschläge unangebracht.

Hier interpretierst du es so, dass dies auch für Jules so sein könnte.
Wirkt nach einem moralischen Ansatz.

Zitat von Blind-Meg:
unterliegst dem Risiko, einzelne Aspekte von Jules nicht 100% richtig gedeutet zu haben und in deinem Formulierungsvorschlag daher nicht ganz.

Richtig. Hier ist ein Paradoxon.
Hier steht eine Kritik an meiner Handlung, die gerade in diesem Satz sich selbst bestätigt.

Ich kenne seine Bedürfnisse nicht.
Wahrheit: Wir beide kennen sie nicht!

Die Gefahr das er meine Formulierung übernimmt und so nicht selbst direkt kommuniziert, das haben alle Kommentare.

Auf der Suche nach Orientierung.
Welcher Tipp ist falsch, welcher Richtig.

Kann nur er entscheiden, was für ihn passt und was nicht.

Meine Interpretation der Unterstützung wird gerügt, doch wird hier durch dich ebenfalls interpretiert.

x 1 #431


Stella31
Zitat von Golem:
Meine Interpretation der Unterstützung wird gerügt, doch wird hier durch dich ebenfalls interpretiert.

Das sehe ich nicht so.

@Blind-Meg hat nicht interpretiert, sondern deine für den TE detaillierten Nachrichten kritisiert.

Und auch wenn du (und das erst nach der Formulierung) darunter geschrieben hast, dass es ein Beispiel ist, hast du ihm ein gesamtes Antwortschreiben formuliert.

Wenn du ihm Tipps gegeben hattest, die einzelne Wörter oder Passagen betroffen hätten, wäre dies ein ganz anderer Kontext gewesen.
Aber so wirkte das auf mich ebenfalls wie eine Vorlage nach dem Motto, so ist es richtig.

x 2 #432


G
@Stella31
Hey.
Zitat von Stella31:
hat nicht interpretiert, sondern deine für den TE detaillierten Nachrichten kritisiert.


Ich nehme wirklich nur kurz Bezug darauf.
Ich möchte das nicht ausarten lassen.

Was genau ist die Kritik?

Das sieht für mich nach Meinung aus.
Alles cool. Vollkommen zurecht.

Das würde jetzt zuweit führen, was eine Interpretation ist und was nicht.

Ich sehe es so:
Hier interpretiert der oder die Schreibende etwas hinein.
Nämlich, dass die art so etwas nicht zu tun. Keine wirkliche Hilfe darstellt.

Und das hier.
Super spannend:
Zitat von Stella31:
Aber so wirkte das auf mich ebenfalls wie eine Vorlage nach dem Motto, so ist es richtig.

Das ist eine Interpretation 😊

Interpretation = Zuschreibung von Bedeutung oder Absicht zu dem, was jemand gesagt oder geschrieben hat.

https://www.duden.de/rechtschreibung/Interpretation

Das ist okay.
Es zeigt doch wie komplex Kommunikation sein kann.

Um den Bogen zum TE zu schlagen.

Ich hoffe damit mir eurer Unterstützung hier etwas aufgezeigt zu haben.
Danke dafür. Ehrlich!

Ich nehme damit Bezug zu der Situation, wenn seine NF in der Klinik in einem instabilen Zustand Unterstützung und Zuspruch bekommt.
Dann ist das nicht eine Zuschreibung zu ihrer Persönlichkeit.
Sie versucht wahrscheinlich auch nur klar zu kommen und sucht Sicherheit und Halt.

Daher Vorsicht mit Annahmen und vor allem Interpretation des Verhaltens.


Verhalten deutet auf vieles hin. Aber ohne die Absicht und Motive zu kennen ist das nicht vollständig.

x 1 #433


Blind-Meg
Zitat von Golem:
Meine Interpretation der Unterstützung wird gerügt, doch wird hier durch dich ebenfalls interpretiert.

Ich habe Jules aber keine inhaltlichen Ratschläge gegeben und erst recht nicht detaillierte wortwörtliche Vorschläge, wie er etwas ausdrücken sollte.
Weil ich mir genau nicht anmaße, zu erfassen, wie es Jules geht, was ihm wichtig ist und was er sagen oder ausdrücken möchte.

#434


Blind-Meg
Zitat von Golem:
Hier interpretiert der oder die Schreibende etwas hinein.
Nämlich, dass die art so etwas nicht zu tun. Keine wirkliche Hilfe darstellt.

Das habe ich nicht gesagt.
Nur dass ich die Art deiner Hilfe etwas drüber finde. Zu detailliert, zu konkret, zu absolut.

#435


A


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