Jules189
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Zitat von Nalf:Ich glaube nicht, dass hier irgendwer eine Ferndiagnose über die Frau anhand der Erinnerungen von Jules stellen kann. Und selbst wenn das ginge, worin liegt denn der Nutzen für Jules? Nicht jede Frau mit einer spezifischen Diagnose verhält sich wie eine beliebige Frau mit derselben Diagnose. Und ob ein Paar vor ...
Da bin ich absolut bei dir Nalf!
Natürlich möchten mir hier viele Leute helfen und insbesondere aufgrund eigener Erfahrungen und Schicksalsschläge Tipps mit auf diesen schweren Weg geben, wofür ich auch ausgesprochen dankbar bin aber ich sehe es auch so, dass eine Diagnose weder möglich noch wirklich weiterhelfen würde. Da erinnere ich mich an die Worte von Golem, der immer wieder sagt 'bleib bei dir und im hier und jetzt.'
Und auch, wenn ich immer noch im Panikmodus bin und die Gefühle zwischen Trauer, Wut, Enttäuschung und Ungewissheit hin und her springen, so möchte ich zu keiner Zeit meiner NF schaden oder ihr die Kinder wegnehmen!
Viele von euch haben es im Kern eigentlich perfekt formuliert, was ich mir für die nächste Zeit wünsche. Ruhig, sachlich, de-eskalierend bleiben und zum Wohle der Kinder handeln.
Das ist auch meine Ideal-Vorstellung.
Und unabhängig von meiner Frau, so mache ich mir einfach ernste Gedanken und Sorgen, dass ich dem ganzen nicht standhalte und eben zusammenbreche. Also, was ich damit meine, ist zum Beispiel in Tränen / Weinen ausbreche, wenn sie dann auf einmal vor mir steht. Und das wäre hier ein großes Problem, denn das würde bei meiner NF dann höchstwahrscheinlich eine Wutreaktion mit sich bringen.
Hier weiß ich einfach nicht, was ich machen soll. Meine mentale Kraft sinkt von Tag zu Tag und die Angst vor ihrer Rückkehr bzw. dem 'was passiert dann' wird dafür immer größer.
Sie weiß, dass insbesondere emotionale Kälte, Gleichgültigkeit und Verlust meine größten Ängste sind, wo ich einfach zusammenbreche.