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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

J
Zitat von Mia83333:
Okay. Vielleicht solltet ihr noch nicht so wichtige Entscheidungen treffen, wenn es ihr so schlecht geht. Wäre es denn mental für deine kinder was, ...


Für unsere Tochter wäre das gar kein Problem aber bei unserem Sohnemann mache ich mir da schon Gedanken. Er wird alleine mit der Trennung schon extrem zu kämpfen haben, da er sehr sehr sensibel ist und ich würde behaupten auch Verlustängste hat.

#586


P
Zitat von Jules189:
Zusätzlich sagte sie heute zum ersten Mal, dass sie doch weiter weg von mir will

Sie flüchtet vor Dir. Die Gründe hat sie Dir doch heute morgen selbst beschrieben.
Sie will wieder ins Gleichgewicht kommen.
Meine hat bei jeder Trennung auch die Wohnung gewechselt, weil sie dadurch mehr Abstand gewonnen hat.
Du solltest Dich darauf einstellen, dass sie Dich noch ziemlich abwerten wird. Nimm das bitte nicht persönlich.
Sie meint nicht Dich als Mensch.
Aber eine andere Verhaltensweise lässt ihre Pathologie nicht zu.
Und ich wiederhole es erneut:
Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch noch Missbrauchsvorwürfe kommen.

Wenn sie auszieht und die Kinder mitnimmt, habe ich Dir geschrieben, was Du machen sollst:

Einen Eilantrag auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Das Sorgerecht klammerst Du dabei zunächst aus.
Erstens zieht sich das, zweitens kann sie das endgültig aus dem Gleichgewicht bringen.
Sie kann bei einer KPTBS auch durchaus die Kinder erziehen und im Job performen. Das konnte meine auch.
Das alles wird sich nämlich bei ihr beruhigen, wenn sie Abstand zu Dir hat und Du sie weniger triggerst.

x 1 #587


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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J
Zitat von Waris07:
@Jules189 Ich frage mich, ob sie vielleicht wirklich fest davon überzeugt ist, dass sich all ihre Probleme und Baustellen einfach in Luft auflösen ...

Das trifft es so ziemlich genau. In dem einen Moment bin ich der Teufel in Person und muss komplett aus ihrem Leben verschwinden.
In den anderen Moment lässt sie mich nicht gehen und will in jedem Fall eine gute und friedliche Lösung.
Es fühlt sich so extrem an, als ob man mit zwei verschiedenen Persönlichkeiten spricht. Wie gesagt, sie wirft ja auch ihre eigenen Ideen von heute auf morgen um. Und dann doch wieder Fight Mode. Dann wieder etwas Ruhe usw.

#588


J
Zitat von PeterN:
Sie flüchtet vor Dir. Die Gründe hat sie Dir doch heute morgen selbst beschrieben. Sie will wieder ins Gleichgewicht kommen. Meine hat bei jeder ...

Klingt hart aber ist wohl die eiskalte Realität.

#589


M
Du solltest mehr bei dir bleiben.
Sie muss einem 50/50 Modell nicht zustimmen, dann musst du es dir einklagen. Sie ist gerade erst zurück von der Reha. Sie muss jetzt erstmal wieder ankommen. Solange du keine Beweise für eine eventuelle kindeswohlgefährdung hast, hast du nicht viele Möglichkeiten. Dokumentiere viel und komm erstmal zur Ruhe.

#590


J
Zitat von Mia83333:
Du solltest mehr bei dir bleiben. Sie muss einem 50/50 Modell nicht zustimmen, dann musst du es dir einklagen. Sie ist gerade erst zurück von der ...


Ich dachte immer, dass beide Eltern festlegen, welches Modell in Frage kommt.

#591


Stella31
Zitat von Jules189:
Es fühlt sich so extrem an, als ob man mit zwei verschiedenen Persönlichkeiten spricht. Wie gesagt, sie wirft ja auch ihre eigenen Ideen von heute auf morgen um. Und dann doch wieder Fight Mode. Dann wieder etwas Ruhe usw.

Es ist ja auch extrem.
Vielleicht hilft dir, wenn du dir vorstellst, dass sie gerade völlig betrunken ist.
Da würdest du mit ihr auch nicht diskutieren, wer die Kinder, wo und wie viel nimmt.
Sondern da siehst du zu, dass sie langsam wieder nüchtern wird.
Und dann kannst du wieder wichtige Dinge mit ihr besprechen.

Um in deinem Fall zu bleiben:
Sag ihr, dass du momentan keine weiteren Diskussionen über die Zukunft möchtest, solange bis sie, in Absprache mit ihren Ärzten, eine dauerhafte Lösung gefunden hat, wie sie psychisch gesund werden kann und sich ihr Zustand wieder langfristiger stabilisiert.

Du kannst ihr ja auch sagen, dass du du in jedem Gespräch mit ihr völlig unterschiedliche Aussagen und Stimmungen mitbekommst. Dass dir so keine Möglichkeit gegeben wird, vernünftig über einschneidende Entscheidungen zu reden.

x 4 #592


S
@Jules189
Lass dich nicht verrückt machen!

Beide Elternteile haben die gleiche Rechte. Ihr seid beide sorgeberechtigt. In der Tat müsst ihr euch einigen.

Wenn es zu Streitigkeiten kommen sollten, dann entscheidet das Familiengericht im Sinne der Kinder.
Es gibt heute zu Tage Kinderanwälte, die von Gericht gestellt werden und nur die Interessen der Kinder vertreten.

Und glaub mir, wenn sie so labil ist, hast du gute Chancen bei einem Gerichtsverfahren.

Ich wollte damals eigentlich nur nicht, dass ich nur meine Sohn nur alle 2 Wochen sehe - 50/50 hatte ich gar nicht vorgeschlagen, es war mehr 30/70 zu ihren Gunsten.

Das war ihr noch zuviel...
...sie wollte diesen Teil dann gerichtlich klären und die Dinge wo ich alles so zugestimmt hatte in der Bertungsstelle.

Ich hatte über damals gesagt, so geht das nicht. Entweder wir klären alles Miteinander, oder wir klären alles vor Gericht. Sie meinte sie wirs es mir ihre Anwältin besprechen.
Beim nächsten Termin sagte sie nur kalt "meine Anwältin hat gesagt, dass ich besser wär wie führen das bei der Beratungsstelle weiter"... ..."du wolltest das Wechselmodel, also machen wir das Wechselmodel" - das stimmte zwar nicht ganz so wie sie es sagte, aber die Anspannung fiel beim mir plötzlich ab!
Ich war damals erleichtert...
...und ich spürte, dass sie mit dem Rücken an der Wand stand. Es war mir aber keine Genugtuung, darum ging es mir nicht.

Meine Ex-Frau hatte Depressionen und einen Psychose gehabt...
...ich weiß glaube ich wie du dich fühlst grade.

x 1 #593


Wollie
Zitat von alleswirdbesser:
In meinen Augen gehört sie in die Klinik, ich meine nicht die Reha, diese hat ihr Ziel verfehlt.

🎯

Zitat von Jules189:
Zumindest wollte sie ja nur wenige Stunden nach der ersten direkt die zweite nehmen.

😳
auweia....sie dröhnt sich zu und schießt sich damit ab. Ernsthaft, sie gehört nicht nach Hause, sondern wirklich in eine gute Klinik und sicher diesmal keine Reha. Und um die Kinder würde ich mir wirklich Sorgen machen, deine Ex ist in meinen Augen handlungsunfähig und kann keine Verantwortung weder für sich geschweige denn für die Kinder übernehmen. An deiner Stelle würde ich gar nicht das Haus verlassen. Sie hat schließlich keine Handhabe um dich raus zu setzen.

x 2 #594


D
@Jules189

da gibt es einen Arztbericht und ich glaube kaum das sie bei den Bomben die einnimmt die Kinder bekommt.

ich schreibe es jetzt einmal ganz hart, wenn sie sich Umbringen will kann man es nicht Ändern, aber die Kinder gehören Geschütz vor ihr.

so wie es hier Leute schreiben, die sich auskennen mit div. psychischen Erkrankungen und der Medikament Einnahme, bin ich der Meinung das sie nicht einmal die Kinder ohne Aufsicht sehen sollte

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Wollie
Zitat von Stella31:
Meiner Meinung nach ist sie im Moment überhaupt nicht in der Lage, die Kinder zu betreuen.
Und ich würde die Kinder auch keinesfalls mit ihr alleine lassen.

🎯

x 1 #596


G
@Jules189

Hui jui.
Oder so. Da sind schon erste Verstrickungen am Werk.

Sowas ist anstrengend für alle. Aber eben auch kein Ende.
Es droht keine akute Gefahr.
Zumindest hoffe ich das.

Solange ihr euch nur nicht stehen sehen könnt, ist es noch machbar.

Medikamente hin oder her.
Es geht ihr nicht wirklich gut.
Was auch klar sein dürfte. Nach einer Reha ist es eh erst mal alles irgendwie verwirrend.

Alles ist durcheinander. Muster funktionieren nicht mehr. Neue gibt es nicht.
Ich habe dazu erst mal nicht viel beizusteuern.
Eines wäre wichtig.

Triff keine Entscheidungen die langfristig Einfluss haben in einem unruhigen Moment.

Erst wenn Klarheit für dich da ist.
Zitat von Jules189:
Dazu kommt noch die Problematik, dass wir derzeit kein wirkliches Einkommen haben

Genau. Bei einem Wechselmodell 50/50 da wird es für beide teuer.
Unterhalt gibt es wahrscheinlich nicht.
Das muss auch finanzierbar sein.

Bei Residenzemodell. Kann einer Unterhaltsvorschuss bekommen. Das wird helfen und zusätzlich ist vielleicht Wohngeld möglich.

Zitat von Jules189:
Versteht ihr, dieses Hin und Her macht einen fertig.

🎯
Um so wichtiger. Das du dich Abgrenzt.
Im Aktienhandel gibt es den Spruch hin und her macht Taschen leer.

Hier ist es so. Hin und Her macht Kraft leer.

Punkt 1. Die Kinder müssen sicher und versorgt sein.
Punkt 2. Dann könnt ihr euch immer noch streiten.

Bei mir war es so.
Ex war während der Reha schon auf neuem Kurs und auch schon ein neuer Seefahrer dabei.

Wir haben geredet und plötzlich war sie weg.
Schwupps das wars.
Und ich saß da mit unseren Kindern.
Sie hat sich um nix gekümmert außer um sich und den neuen Seemann.

Wichtiger Wendepunkt. Nach 3 Wochen der Trennung hieß es. Sie wäre dann mal bald durch mit der Reha.

Ich solle auszuziehen und sie würde bei den Kindern bleiben. Sie klang da sehr klar und Verständnisvoll.
Als wäre es selbstverständlich und normal.
Das weiß ich immer noch. Ist festgebrannt.

Ich suchte eine neue Wohnung. Dann erfuhr ich vom Seemann. Also erst dann...
Autsch!
Das war die Krönung auf der Torte.

Ich traf eine Entscheidung. Ich zog nicht aus und blieb bei den Kindern.
Das war ein kompletter Wendenpunkt in meinem Leben.

Würde es wieder so machen.
Hat aber so seine Nachteile mit sich gebracht.

Für die Kinder war es so das Beste.

Jetzt kommt's. Achtung.
Mir war KLAR ich konnte das nicht zulassen.
Meine Ex zusammen mit dem Seefahrer zusammen mit unseren Kindern?!

Auf keinen Fall. Das war ein klarer Gedanke.
Du wirst merken, wenn dich so einer trifft.

Dann ist mein Rat. Folge ihm.
Mit allem was das mit sich bringt.

x 1 #597


Scheol
Zitat von Jules189:
Das trifft es so ziemlich genau. In dem einen Moment bin ich der Teufel in Person und muss komplett aus ihrem Leben verschwinden. In den anderen Moment lässt sie mich nicht gehen und will in jedem Fall eine gute und friedliche Lösung.

strukturelle Dissoziation. 🤔

Sie kann gewisse Dinge nicht mehr richtig zuordnen.

Also könnten die angeblichen Suizidversuche zwar mal stattgefunden haben, aber nicht im hier und jetzt , nicht in der Reha sondern irgendwann „weit“ in der Vergangenheit.

Die Reha stellte keine Situation der Entspannung da, sondern genau das Gegenteil. Ein Ort der höchsten Belastung. Ihr Kampfgebiet , ihre War Zone.

Die innere Ordnung war zuhause schon nicht mehr umsetzbar. Siehe Weglaufen aus dem Haus usw. Und diese innere Ordnung ist in der Reha zusammen gebrochen. Sie versuchte dieses mit Alk. zu regulieren oder den Zustand zu betäuben.

Die Zustände wechsein häufiger , weil ihr Schutzmechanismus gerade überlastet , oder sogar offline ist. 🤔

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Blind-Meg
Zitat von Mia83333:
Wieso sind Medikamenten ein Problem? Es gibt einige Menschen die Medikamente bis an ihr Lebensende nehmen müssen.

Diese Medikamente, vor allem Tavor, sind problematisch.
Tavor schießt einen richtig ab, man ist zB nicht mehr verkehrstüchtig, und das Zeug macht abhängig.

Ich wundere mich, dass sie kein Antidepressivum bekommt oder Stimmungsstabilisierer.

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Wollie
Ich kenne Tavor aus meiner Arbeit und bei uns wird es als absolutes Notfall-Med. eingesetzt. Und auch unsere Ärzte sind sehr zurückhaltend, was Tavor angeht. Weil es eben ganz schnell süchtig macht und man sich damit so richtig abschießen kann.

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A


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