Stella31
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Wochenlang konnte man sich ausschließlich auf sich und alle Probleme konzentrieren, hat weder kochen, putzen noch irgendwelche anderen Aufgaben gehabt, außer Arbeit im Inneren. Und das schlaucht!
Zusätzlich hat man neue Leute kennengelernt in einer Art, wie das draußen selten vorkommt oder erst nach langer Zeit intensiv wird.
Mit "Fremden", die aber zum Teil ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kommt eine Vertrautheit zustande, die man sich in der heimischen Umgebung gar nicht traut.
Das schweißt dann erstmal zusammen.
Von den vielen Kontakten bleiben im besten Fall sehr wenige übrig nach ein paar Wochen, spätestens Monaten.
Weil jeder wieder in sein altes Umfeld zurückgeht und es über die räumliche Distanz oft nicht aufrechtzuerhalten ist.
In deinem Fall, wo die Probleme deiner Frau massiv sind, kommen so viele Faktoren dazu.
Klar kann sie da momentan nicht ansatzweise so funktionieren wie vorher.
Ich würde ihr deine Beobachtungen in Bezug auf ihren Umgang mit den Kindern mitteilen und sagen, dass du nicht möchtest, dass die Kinder nach der langen Trennung von ihrer Mama weiteren Kummer haben.
Und sie fragen, wie sie sich im Moment vorstellt, mit den Kindern Zeit zu verbringen.
Und ihr je nach Antwort auch anbieten, dass du dich weiterhin ganz um sie kümmerst inkl. Abholung usw. Bis sie sich in der Lage fühlt, wieder aus Freude und nicht aus Verpflichtung für die Kinder dazusein.
Ohne Vorwürfe zu machen!