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Vom Himmel in die Hölle

Winterblume

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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich ein paar Jahre als Gast still und heimlich mitgelesen habe, habe ich mich entschlossen anzumelden.

Meine Geschichte ist etwas ungewöhnlich und manchmal wundere ich mich das ich nicht in der Geschlossenen gelandet bin. Meine Eltern sind 1 Jahr vor meiner Geburt nach Deutschland übergesiedelt und meine Mutter trat wohl aus Einsamkeit oder was weiß ich, einer religiösen Gruppierung an. Diese lebt streng nach der Bibel, das bedeutet: keine Verhütung, Kleiderordnung, Zucht und Scham, Züchtigung an Kinder, jeglicher Kontakt/Freundschaft zu "Ungläubigen" wurde nicht gerne gesehen. Mein Vater hielt am Anfang davon nichts und zog meine Mutter damit regelmäßig auf, die diese Regel an und damals 3 Kinder hart durchzog.
Bis zu einem bestimmten Ereignis in der Verwandtschaft meiner Mutter. Darauf gehe ich hier nicht ein, ich weiß es erst seit kurzem und wenn ich daran denke, dann kommt die Galle hoch. Dieses Ereignis hat dazu geführt das mein Vater und sämtliche Verwandte meiner Mutter Mitglied dieser Kirche wurden und der Leidensweg so richtig begann. Ich war als junges Mädchen ziemlich eigen. Ich war natürlich in der Schule ein Außenseiter, die Mädchen in dieser Kirche sind hart und Urteilen schnell, da konnte ich nicht mithalten.
Ich flüchtete mich in Literatur und in meine eigene Welt (heimlich), um so das ganze zu entfliehen. Uns wurde von Anfang Schuld eingeredet, das man bei jedem Verfehlen in die Hölle kommt. Ich erinnere mich, ich war gerade mal acht Jahre alt, in der Kirche erzählten sie das Gott bald kommt und jeder der nicht vorbereitet ist hier auf Erden Qualen erleiden wird. Ich fing Zuhause an zu weinen, einfach weil ich Angst hatte. Meine Mutter war eiskalt und meinte das ich halt mehr beten muss.

In dieser Kirche ist es üblich das die Frauen nichts zu melden haben und klein gehalten werden. Meine Mutter hat, nachdem mein Vater Mitglied wurde, fast jedes Jahr ein Kind bekommen. Ich rebellierte, so viel Verantwortung, so viel Arbeit, keine Zeit für die Schule. Frauen heiraten auch früh und bekommen Kinder.

Jegliche Berührungen zum anderen Geschlecht sind untersagt und wird hart bestraft. Ich kenne so viele, die zu einer Hochzeit gezwungen wurden, weil sie mit dem anderen in der Teenagerzeit nur gekuschelt haben. Diese Leute leiden und kommen nicht heraus. Oft stecken ganze Verwandtschaften mit drin und wirken aktiv.
Wenn du auch nur vor deiner Ehe einen küsst und man den nicht heiratet, ist man für das andere Geschlecht "unrein". Ich hatte mit 17 dann meinen ersten "Freund". Freund ist zu groß gesagt, weil wir damals einfach froh waren das irgendjemand uns möchte. Ich war gerade dabei Taufunterricht zu machen und ein Vollwertiges Mitglied zu werden. Da ist ein Freund nicht erlaubt, außer das man danach heiratet.

Der Gedanke mit 18 zu heiraten löste in mir Schnappatmungen aus. Ich wollte das alles nicht, hatte aber Angst und kam einfach nicht raus. Trotzdem machte ich Schluss. Auch um dann zu riskieren das mich danach niemand mehr möchte. Ich war einfach nicht bereit. Tja, was passierte dann.

In der Kirche gibt es sogenannte Propheten. Diese werden vom Vorstand der Kirche auf "Wahrheit" geprüft. Diese Propheten dienen als Sprachrohr für Gott und das was sie sagen, empfangen sie angeblich von Gott.
Es kamen 3 dieser Propheten zu mir und sagten das er der Partner ist den Gott für mich ausgesucht hat und das der Teufel mir Zweifel einbringt und das ich einsam werde wenn ich ungehorsam bin. Rückblickend ist das schon ne kranke sch..

So kam es das ich mit 18 vor dem Traualtar stand. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nur einen Hauptabschluss, keine Zukunftsperspektive. Nach der Hochzeitsfeier fuhren wir 150 km in die neue Heimat (mein Ex wohnte 150km weiter weg). Die Hochzeitnacht war furchtbar. Ich fühlte mich unrein und wusste das es keinen Weg zurück gibt. Ich habe das erste Jahr einfach nur geweint. Und die Kirche vor Ort war noch strenger. Durfte ich in meiner alten Kirche einen Chor leiten und dirigieren, wurde das mir hier komplett untersagt. Eine Frau hat zu schweigen. Ich kann auch nicht sagen wie nutzlos und wertlos ich mich gefühlt habe. Zudem fand ich heraus das mein Angetrauter nicht der ist, der er vorgegeben hat zu sein. In den ersten Jahren demolierte er Fenster und Türen in der Wohnung. Erzählt wurde das es Unfälle gewesen sind. Die Hand gegen mich hat er nie erhoben, wurde aber schnell aggressiv und ich lernte mich unterzuordnen und nachzugeben. Paar Monate nach der Hochzeit wurde ich mit Schmerzen ins KH eingeliefert und wurde gleich operiert. Diagnose Endometriose.
Was für viele ein Horror ist, war für mich ein Befreiungsschlag. Die Kirche machte Druck, weil eine Schwangerschaft ausblieb. Ich bekam die Pille verschrieben und nahm diese fleißig. Das war motivierend für mich.

Ich meldete mich in der Berufsschule an um meinen Realabschluss nachzuholen und das Lernen fiel mir leicht, da ich diesmal keine Babys mit betreuen musste. Ich bestand als Klassenbeste und Q-Vermerk.
Die Ausbildungssuche war schwer, ich musste gegen viele Vorurteile kämpfen, aber ich fand eine Stelle und ab da fingen die Probleme mit der Kirche an. Ich arbeitete nun und hatte keine Zeit mehr 4x die Woche in die Kirche zu gehen. Die Ausbildung und der Kontakt zu "normalen" Menschen tat mir gut und ich blühte auf. Ich trug die Klamotten die ich wollte und fing an mir die Haare zu schneiden und mich zu schminken. Ich war schon 20 Jahre alt und wollte einfach leben. Den Vorstand gefiel das nicht und so besuchten sie uns Zuhause. Sie wollten das wir uns vor der Gemeinde entschuldigen und ich solle gefälligst mehr beten, dann würde das auch mit den Kindern klappen. Hätte man mich in diesen Moment nicht festgehalten, hätte ich den Typen eine reingehauen. Sie drohten uns auszuschließen. Ein Ausschluss ist dann hart, wenn andere Familienmitglieder drin sind. Diese dürfen uns nun nicht mehr zur Begrüßung die Hand geben und nicht mit uns an einem Tisch sitzen.

Mein Ex zog beruflich 300km weiter weg und ich blieb, da ich meine Ausbildung zuende machen wollte. Ab da fing der Terror richtig an. Einer vom Vorstand kam täglich vorbei, klingelte und sagte das ich mit der Schminke hässlich bin. Das Gott mich bestrafen würde usw. Wenn ich Feierabend hatte, checkte ich kurz ob sein Auto schon da stand. War es da, fuhr ich weg und wartete bis er weg ist. Ich suchte mir schnell eine kleine Wohnung und zog aus und gab denen meine neue Adresse nicht.
Das alleine wohnen tat mir so gut. Ich war da 21 Jahre alt und ging mit Freunden feiern und lebte mein Leben. Mein Ex tat das gleiche. Wir tranken jedoch nie Alk. und waren immer treu. Das war der Deal. Aber auch ziemlich belastend. Ich fühlte mich wie eine Gefangene. Ich lebte 1 Jahr alleine und beendete meine Ausbildung und zog zu meinen Ex. Wir litten unsagbar. Wir wussten das wir nicht zusammen gehörten, aber die Familie machte Druck. Körperlich ekelten wir uns beide. Dennoch kauften wir eine Wohnung zusammen, eine Trennung kam einfach nicht in Frage, obwohl wir beide das wollten und darüber redeten.

Als wir dann umzogen und alles fix mit der Wohnung war, fiel mir auf das mein Ex unser Sparbuch das eigentlich für neue Möbel gedacht war, geplündert hat und das Geld bei Fußballwetten verloren hat. Als ihn drauf ansprach, sagte er wortwörtlich: "Halt deine Schnau*e, ich kann machen was ich will. Ich will auch endlich leben."

Ich war geschockt und schwieg. Kurz darauf rief mich ein Bekannter an und meinte er hätte meinen Mann Geld geliehen, das bräuchte er nun dringend. Ich war verzweifelt und rief meinen Vater an. Seine Aussage war: "Das passiert wenn man sich von Gott abwendet:" Eine Woche später äußerte meine Ärztin einen Verdacht auf einen Gehirntumor bei mir. Ich rief meine Mutter an und erzählte es ihr. Ihre Aussage: "Dann bete halt."

Ab da war ich reif für den Psychologen. Mein Angetrauter verbot es mir jedoch und beleidigte mich. Ich setzte mich ins Auto und war bereit gegen einen Baum zu fahren. Von niemanden geliebt, von niemanden gebraucht, da konnte ich es auch beenden. Aber beim Fahren dachte ich auch: "schei. drauf. Ich brauche weder einen Gott, noch die Familie noch meinen Ehemann. Die ruinieren mich sowieso."

Das MRT war ohne Befund. Zum Glück. Ich sagte meinen Mann das ich mich trennen möchte. Er kann mir gerne die Schuld geben, mir ist das Egal was die nun von mir denken. Er war glücklich und meldete sich bei diversen Onlinedating Seiten an. Mir war das egal. Emotional hatte ich abgeschlossen. Leider ließ er sich nicht auf ein Gespräch ein wie es nun weiter geht. Und so gingen 5 Monate ins Land. Da er in Schichten arbeitete, sahen wir uns kaum. Er fuhr dann im Sommer mit Kollegen nach Ibiza um es sich da richtig gut gehen zu lassen.

Ich lernte über einen Forum meinen jetzigen Freund kennen. Als mein Ex im Urlaub war besuchte ich ihn und es funkte sofort. Mein Ex kam vom Urlaub wieder und meinte das es mit den Frauen nicht so klappt wie er sich das gewünscht hat und tat mir sehr weh. Hier gehe ich nicht weiter drauf ein.

Ich hatte in seinem Urlaub schon alle wichtigen Unterlagen und meine persönlichen Sachen rausgeschafft. Mein Ex wollte nun die Ehe normal weiterführen. Aussage "Ach bekomme eh keine andere, da bist du gut genug." Ich sagte das es zu spät wäre. Am nächsten Tag zog ich zu Freunden. Er terrorisierte mich darauf hin nächtelang und wollte das nun auf einmal mit der Wohnung sofort geklärt haben. Mich ließ das kalt. Zeit hatte er genug. Der drohte mit Selbstmord und meldete es der Polizei. Die brachte ihn in die geschlossene. Danach hat er alles eingesehen und wir konnten alles mit einer Trennungsvereinbarung klären.
Ich habe ihn erlaub seinen Eltern zu erzählen das ich schuld bin. Er darf sagen das ich fremd gegangen bin. Mir ist das egal was unsere Eltern denken. Meine Familie war in meinen schwersten Zeiten nicht da und kann da bleiben wo der Pfeffer wächst. Seit 2 Jahren gibt es keinen Kontakt.
Mit meinem Ex rede ich nur noch über Anwälte. Die Scheidung ist immer noch nicht durch. Ich trage noch seinen ekligen Nachnamen. Ich bin mittlerweile zu meinen neuen Freund gezogen. 650km weg.
So langsam geht es weiter, ich kann wieder lachen. Bis ein Brief vom Anwalt kommt. Für mich ein Alptraum. An meinen Ex stelle ich keine Ansprüche. Habe nichts vom Hausstand genommen. Er kann die Wohnung behalten. Er muss mich nicht auszahlen, nur umschulden. Ich möchte keinen Trennungsunterhalt. Ich möchte nur mein eigenes Leben, aber noch kann ich nicht 100% abschließen.


Und nein, es ist kein Fake. Das NDR hat eine Dokumentation rausgebracht:



Lasst euch von der Fassade nicht täuschen

21.11.2018 11:32 • x 4 #1


_Tara_

_Tara_

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Und was möchtest Du jetzt bezüglich Deiner ausführlichen Sekten-Geschichte für Ratschläge hier im Liebeskummer-Forum?

21.11.2018 11:44 • #2


VollVer-liebt

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Ich kann das Video grad nicht schauen.

Erst Mal: Sektenzugehörigkeit bzw das Aussteigen aus einer sind nur leicht.
Tut mir leid für dich, was du alles durchmachen musstest.

Was genau ist denn deine Intention hier zu schreiben? Brauchst du Beistand, willst du warnen?

21.11.2018 11:46 • #3


Winterblume


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Es geht ja immerhin auch um eine Trennung. Nur der Weg war etwas anders.
Ich bin nun seit 2 Jahren getrennt, die Scheidung immer noch nicht durch, das kostet ziemlich viel Kraft

21.11.2018 11:47 • #4


Floora90

Floora90

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Es läuft mir kalt den Rücken runter wenn ich deine Zeilen hier lese!
Gleichzeitig bist du so mutig und stark!

Ich wünsche dir nur das Beste für deine Zukunft und hoffe du wirst für deinen Mut belohnt!

21.11.2018 11:47 • x 3 #5


Winterblume


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Zitat von Floora90:
Ich wünsche dir nur das Beste für deine Zukunft und hoffe du wirst für deinen Mut belohnt!


Danke, ich hoffe das anderen Menschen den Mut zu finden um das zu kämpfen was ihnen wichtig ist. Niemand muss in einer Beziehung leiden. Es geht immer weiter, auch wenn alles erst kacke ist.

21.11.2018 11:51 • x 3 #6


hahawi

hahawi

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Mir fällt da eigentlich nicht viel mehr dazu ein als das ich Dir wirklich alles Gute wünsche und Dir gratuliere, Dich aus diesem Lebenswelten gelöst zu haben.
Diese Mechanismen, in denen Du gefangen warst sind ja für fundamentalreligiöse Gruppierungen leider nicht unüblich, die findet man teilweise auch in Freikirchen, bei den Zeugen und manchen Pfingstgemeinden.
Ich glaube, es war Deschner, der geschrieben hat, Religion sei der Sieg des Knies über den Kopf.

21.11.2018 11:52 • x 3 #7


Floora90

Floora90

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Zitat von Winterblume:
Es geht immer weiter, auch wenn alles erst kacke ist.


Es gibt immer ein Morgen. Egal wie schlecht das gestern war.

Hast du denn wenigstens ein paar gute Freunde gefunden bzw. dein Freund, die dir Halt geben und dich unterstützen?
Erinnere ich mich richtig, dass du dich vor ein paar Wochen mit deinem Papa getroffen hast oder treffen wolltest?
War das Treffen gut?

21.11.2018 11:53 • x 1 #8


Winterblume


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Zitat von Floora90:
Erinnere ich mich richtig, dass du dich vor ein paar Wochen mit deinem Papa getroffen hast oder treffen wolltest?
War das Treffen gut?


Ja, ich wollte meinen Vater treffen. Ich bin 300 km hingefahren, aber er ist nicht gekommen...

21.11.2018 11:56 • x 1 #9


Floora90

Floora90

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Zitat von Winterblume:
Ja, ich wollte meinen Vater treffen. Ich bin 300 km hingefahren, aber er ist nicht gekommen...


Es tut mir sehr leid, du hattest doch Hoffnung.
Ach man, ich verstehe einfach nicht, wieso Menschen so sind. Meine Eltern wollen auch nichts von mir wissen....
Aber nicht aus religiöser Sicht.

Bist du denn gut in deiner neuen Umgebung angekommen?

21.11.2018 11:58 • #10


Sabine 49

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Hallo Winterblume,

danke, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast und ganz, ganz großen Respekt dafür, wie du dich befreiten konntest und jetzt dein eigenes Leben führst, so wie du dir das vorstellst.

Ein Teil der Verwandtschaft meines Ex ist auch in einer freireligiösen Gemeinde, einiges der Dinge, die du beschreibst kenne ich von dort. Wobei mein Ex sich da nie hat involvieren lassen und sich mit 14 hat taufen und konfirmieren lassen, in einer ganz normalen evangelischen Kirchengemeinde. Andere konnten sich nicht davon emanzipieren und sind auch schreckliche Leidenswege gegangen.

Ich wünsche dir, dass du in deinem neuen Leben und in deinem neuen Umfeld das findest, was du suchst und brauchst.

21.11.2018 12:07 • #11


Winterblume


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Zitat von Floora90:
Bist du denn gut in deiner neuen Umgebung angekommen?


Ja, doch. Ich komme gut zurecht, etwas peinlich ist mir das schon zu erzählen das ich mich in meinem Alter scheiden lasse, aber lieber sag ich direkt was Sache ist.

Mein Freund ist für ein halbes Jahr beruflich im Ausland. Aber ich komme soweit gut klar. Vorhin hat mein Anwalt angerufen, das wühlt dann oft auf und meist habe ich danach noch Alpträume. Ich hoffe das ich nächstes Jahr endlich geschieden bin.

Wann konntet ihr 100% abschließen und die Vergangenheit ruhen lassen?

Zitat von Sabine 49:
Andere konnten sich nicht davon emanzipieren und sind auch schreckliche Leidenswege gegangen.


Ja, solche kenne ich auch. Wege die schlimmer als meins waren. Die meisten kennen ihren Körper nicht, werden regelmäßig vergewaltigt. Viele die im selben Jahr geheiratet haben, haben mittlerweile bis zu 7 Kinder... und das in meinem Alter!

21.11.2018 12:10 • x 1 #12


Floora90

Floora90

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Zitat von Winterblume:
Ich komme gut zurecht, etwas peinlich ist mir das schon zu erzählen das ich mich in meinem Alter scheiden lasse, aber lieber sag ich direkt was Sache ist.


Oh bitte nein! Nicht schämen. Du konntest nichts dafür, schau mal was hinter dir liegt...du bist sehr sehr mutig!

Zitat von Winterblume:
Wann konntet ihr 100% abschließen und die Vergangenheit ruhen lassen?


Also bzgl. meinen Eltern bin ich noch nicht fertig, auch mit meiner aktuellen Trennung noch nicht.
Wenn ich an meine Beziehung vor 6 Jahren denke, damit bin ich jetzt durch, da kann mich nichts mehr schocken und der Typ ist mir völlig egal!

21.11.2018 12:14 • #13


Winterblume


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@Floora90 was ist mit deinen Eltern?

Der Typ ist mir auch egal, aber das Drumherum stört. Ich kann es nicht ändern, niemand gibt die verlorene Zeit wieder.

Es ist peinlich, weil niemand den Werdegang hier in der Gegend versteht. Man kennt halt "solche" Leute nicht. Also reiße ich einfach Sprüche und lache mit den anderen mit. Ich verstecke es

21.11.2018 12:17 • x 1 #14


Floora90

Floora90

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Meine Eltern sind einfach doof. Völlige Egoisten, die beiden waren damals 22 bzw. 25 und meine Mutter wollte meinen Vater durch mich halten...
Naja ich war aber dann der tatsächliche Grund, warum er dann endgültig gegangen ist.
Mein Vater wollte nie so wirklich was mir wissen, hab ihn irgendwann auf Unterhalt verklagt, das waren so ziemlich unsere einzigen Begegnungen.
Meine Mutter gab mir immer die Schuld und ist bis heute noch nicht richtig über ihn hinweg....Trotz dass sie verheiratet ist, noch einen Sohn (ihr absolutes Wunschkind) bekommen hat....
Ich mag meinen Bruder....total gerne, wir verstehen uns auch super!

Aber ja, ich war nie gut genug, sie hat immer etwas an mir und meinem Leben auszusetzen....

21.11.2018 12:33 • #15




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