Zitat von Halbmond: Tut mir leid wenn ich nerve, aber ich mach mich wahnsinnig!
Du nervst nicht!
Zitat von Halbmond: Nach der Andeutung, dass sie mich eventuell mit genügend Abstand nochmal zurück nehmen und mich vermissen würde, bin ich immer widder im totalen gefühlschaos.
Das ist deine Frau auch und ich glaube, aktuell, heute, ist die Aufgabe einfach nur, zur Ruhe zu kommen und das (Gefühls)chaos zu sortieren. Nutzt doch beide die Feiertage, um das, was ihr noch habt, ruhig und freundschaftlich zu pflegen. Ihr seid euch nicht gleichgültig, ihr vermisst euch, ihr habt ein gemeinsames Kind und ihr könnt euch sehen, wann immer ihr wollt. Lasst euch entspannt treiben auf dem Fluss des Lebens durch die weihnachtliche Zeit und ins neue Jahr.
Zitat von Halbmond: Ich finde für beides Argumente, für die Trennung und für einen zweiten Versuch.
Das wird ihr nicht anders gehen. Aber immerhin findet ihr Argumente für einen zweiten Versuch! Das ist doch ganz viel.
Zitat von Halbmond: Allerdings liegt es bei ihr ob sie mich zurück nimmt.
Ja, und ich rate dir, deshalb keinen Druck zu machen. Du möchtest nicht aus Mitleid zurück genommen werden und wenn überhaupt, dann nehmt ihr euch
beide zurück (in die Arme). Weder bist du ein armes hilfloses Hascherl, das aus Gnade zuhause aufgenommen wird, noch ist deine Frau die Bestimmerin über dein Wohl oder Wehe.
Es darf ihr keine Angst machen, sich für dich zu entscheiden, sondern es sollte ihr tiefes Bedürfnis sein und von Herzen kommen, und das kann es mE nur, wenn das Herz frei und leicht ist. Das ist es aktuell noch nicht, aber das wird es- wenn der Sache die Zeit gegeben wird, die es braucht.
Diese ununterbrochene angsterfüllte Gedankenspirale machen deinen Körper zu einem Pool aus Stresshormonen. Eine Wiederannäherung sollte aber auch schön sich anfühlen, nicht wie eine Rettungsaktion aus einer Lebensgefahr.
Je weniger Druck du ihr machst (auch indirekt) desto freier kann sie denken, fühlen und atmen, und desto größer ist die Chance, dass ihr beide miteinander das Wunder der Liebe erlebt, es überhaupt erkennen und wahrnehmen könnt.
24/7 darüber zu grübeln, ändert am Lauf der Dinge nichts oder allenfalls etwas zum Schlechten. Vertraue in den Lauf des Lebens.
Jaja, gerade ich hab gut reden, ich weiß
😁 Mir fällt das richtig schwer, den Dingen Zeit zu geben und zu vertrauen. Aber ich weiß auf jeden Fall aus mehrfacher Erfahrung, dass alles, wirklich alles, was ich versucht habe, eingreifend und ängstlich kontrollierend voranzutreiben, schief gegangen ist. Was rückblickend auch wieder ein Glück war. Also: Wenn es sein soll, dann wird es sein, lehn dich zurück und freue dich über das, was zur Zeit Gutes ist. Und wenn es nicht sein soll, dann wird es anders sein, dann hilft auch kein Grübeln und bangen.
Ganz liebe Grüße!