Ex-Mitglied
Gast
Zitat von Pinky81:Ich versuche es. Leider funktioniert für mich alles, was mit Stille verbunden ist nicht so gut. Da fangen die Gedanken erst recht an zu kreisen.
Ja, bei mir isses so, dass ich dann auch merke, wie sehr angespannt ich derzeit bin. Mein Körpergefühl ist einfach bäh.
Daher: Bewegung, Bewegung, Bewegung! Damit baut man auch Stresshormone ab. Bewegung muss nicht mal Sport heißen, sondern auch sowas wie Putzen, spazieren gehen. Bzw. generell aktiv sein irgendwie.
Zitat von Pinky81:Ich treffe mich schon mit Freunden, doch alle führen ja auch ihr eigenes Leben. Zum großen Teil mit Kindern und Ehemann. Ich weiß gar nicht, welche Tage für mich schlimmer sind: Werktage mit viel Arbeit oder das Wochenende mit zu viel Freizeit. Immerhin habe ich ein Valentinstagdate mit meiner Besten.
Es fällt mir im Moment schwer meine Zeit sinnvoll zu füllen. Ich habe irgendwie kein richtiges Hobby und kann mich gerade für nichts begeistern.
Viel Arbeit ging bei mir anfangs gut, bis ich als ich das Büro verließ und/oder die Wohnung betrat, plötzlich weinen musste. Aber diese Gefühle rauszulassen war sehr wichtig. Ich finde es auch sehr schwierig, den richtigen Grat zwischen sich mit der Trennung auseinanderzusetzen und sich lieber abzulenken, zu finden.
Vielleicht wäre ja ein Ehrenamt was für dich? Das mit dem sich Begeistern ist natürlich schwierig, da nach einer Trennung die Hormone im Kopf in Richtung Depression gehen. Aber manchmal muss man einfach anfangen irgendetwas zu tun/auszuprobieren.
Zitat von Pinky81:Das Loslassen fällt mir insgesamt sehr schwer. Ich habe es auch nach 6 Wochen nicht geschafft meine Koffer auszupacken, obwohl ich noch einige Monate übergangsweise bei meiner Mutter wohnen werde.
Gemach, gemach. Hier steht z.B. das von ihr hauptsächlich bewohnte Zimmer immer noch leer. Ich glaube, für sowas braucht man Zeit.