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Von Worten, Taten und der Vergänglichkeit

Luca23

Luca23


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Hab mir hier mal den Thread durchgelesen. Leider stimmt es bei vielen was der Threadersteller schreibt. Ich kann nur von mir sprechen, ich habe in meinem Leben nie etwas gesagt, was ich nicht so meinte und dann auch gemacht habe.

Dies ist auch der Grund warum
ich erst eine Beziehung hatte. Ich würde nie eine Beziehung mit jemanden eingehen, wenn ich sie nicht vorher schon ne Zeit kenne und mir sicher bin, dass ich für immer mit dieser Person zusammen sein möchte. Für immer klingt sehr kompromisslos, aber zumindest bei mir ist es so. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund für Trennungen. Jedem sollte von Anfang an klar sein, dass Liebe nicht für immer hält und oft nach den ersten Jahren verschwindet. Für mich ist eine Beziehung nicht einfach liebe, sondern eine enge Freundschaft, die auf Vertrautheit, Wertschätzung und einer täglichen Routine besteht. Ich bin auch der Ansicht, dass es nichts gibt, was man jemanden Verzeihen kann. Mit Hass oder Wut schadet man sich nur selber.

Zumindest ist das meine Einstellung. Mir kommt es gar nicht in den Sinn, etwas zu sagen was ich nicht 100% so meine, nicht nur in Beziehungen, sondern allgemein im Leben.

01.05.2020 11:36 • x 2 #301


rosarot1


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Zitat von sanne:
Liebe Mitglieder, ich bin erst wenige Tage dabei. Ich fühle mich hier wohl und aufgehoben. Ich spüre für mich, dass ich meinen Trennungsschmerz am besten verarbeiten kann, wenn Ich anderen helfe. Dadurch helfe ich auch mir selbst. Durch die Hilfe sehe Ich meine eigenen Probleme öfter von außen und erkenne Sie dadurch besser. Das ist jetzt meine dritte Trennung nach mehreren Jahren und ich möchte ein paar meiner Erkenntnisse an euch weitergeben. Vielleicht hilft es ja dem Ein oder Anderen. Ich wurde verlassen und habe auch schon verlassen. Ich kenne beide Rollen und erlaube ...


Genauso ist es....was nutzen die schönsten Liebesschüre wenn keine positiven Taten folgen

Ist mir leider ganz oft passiert und ich durfte es akzeptieren lernen

29.08.2020 19:09 • x 1 #302



Von Worten, Taten und der Vergänglichkeit

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Michelle2


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Hab mir auf Worte etwas eingebildet und sie abgespeichert. Das war ein großer Fehler. Er weiß ja gar nicht mehr, dass es sie gab und hat sie wahllos der Nächsten erzählt.
Ich bin somit nichts Besonderes, sondern gut austauschbar gewesen.
Ich werde mir nie wieder etwas aufgrund von Worten einbilden!

28.09.2020 23:03 • x 1 #303


Hansl

Hansl


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Zitat von Kasa:
Und meint ihr, wenn ich mich verändere, zu dem Menschen, der ich auch immer schon sein wollte, dass ich dann nochmal eine Chance habe?


Nein.
Zuviel passiert.

05.11.2020 04:28 • #304


Liebestanz


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Ich habe es selbst so erlebt, dass bis kurz vor dem Ende die schönsten Momente des Glücks da waren. Worte, die ich sehr ernst genommen habe.
"Noch nie habe ich jemanden so geliebt"
"Du hast alles was ich mir bei einer Frau Wünsche"
Er wollte unbedingt mit mir Zusammenleben und so oft wie möglich mit mir zusammen sein.

Er hat es nur in dem Moment so gefühlt? Wie kann das sein, dass das plötzlich alles nicht mehr wahr ist? Wie kann sich so ein tiefes und wahrhaftiges Gefühl von Liebe sich so schnell und unberechenbar ändern?

Ich selbst habe das noch nie so erlebt. Wenn ich mich entliebe oder merke, dass mir etwas grundlegendes fehlt oder stört, dann sage ich solche Worte nicht und fühle ich solche Dinge nicht. Liebe versteht und verzeiht viel mehr, überwindet Krisen und ist beständig.

02.01.2021 10:19 • #305


NiHe

NiHe


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Zitat von Liebestanz:
Ich habe es selbst so erlebt, dass bis kurz vor dem Ende die schönsten Momente des Glücks da waren. Worte, die ich sehr ernst genommen habe.
"Noch nie habe ich jemanden so geliebt"
"Du hast alles was ich mir bei einer Frau Wünsche"
Er wollte unbedingt mit mir Zusammenleben und so oft wie möglich mit mir zusammen sein.

Er hat es nur in dem Moment so gefühlt? Wie kann das sein, dass das plötzlich alles nicht mehr wahr ist? Wie kann sich so ein tiefes und wahrhaftiges Gefühl von Liebe sich so schnell und unberechenbar ändern?

Ich selbst habe das noch nie so erlebt. Wenn ich mich entliebe oder merke, dass mir etwas grundlegendes fehlt oder stört, dann sage ich solche Worte nicht und fühle ich solche Dinge nicht. Liebe versteht und verzeiht viel mehr, überwindet Krisen und ist beständig.


Das könnte von mir sein. Ich komme selbst nach vielen Jahren noch immer nicht damit klar. Dieser absurde Umschwung innerhalb weniger Tage von Traumfrau auf quasi Feindin - ohne dass etwas vorgefallen wäre - war traumatisch.

Ich weiß, dass er damals eine andere kennen gelernt hatte und schon nach der ersten Begegnung alles in Bewegung setzte, um sie wiederzusehen, während ich plötzlich abgeschrieben war.

Ich denke, Menschen, die sich so verhalten, sind extrem instabile, wechselhafte Charaktere mit Hang zu immer neuen Abenteuern, Jagden und Eroberungserfolgen. Rational nicht nachvollziehbar.

Ich weiß, dass es in seinen nächsten, kurzen Beziehungen immer ähnlich abgelaufen ist - es liegt also nicht an uns, sondern an dem Mann, der ein unabänderliches Muster lebt und wahrscheinlich niemals ändern wird.

15.01.2021 12:09 • x 2 #306


AufundAb-


Zitat von sanne:
Man darf hoffen und wünschen aber man sollte versuchen, den tieferen Sinn einer Trennung zu verstehen.


Ich hoffe nicht mehr und ich wünsch ihn mir auch nicht mehr an meine Seite. Weil er mir durch seine Taten, sein nichts tun und seine wenigen, aber deutlichen Handlungen, sehr deutlich gezeigt hat was Sache ist. Nur die Wörter die er dazu gesagt hat, passten nicht. Die haben sich eingebrannt.
Die Taten zu sehen bewirkten, dass ich ihn nicht mehr zurück will. Und dafür bin ich unendlich dankbar. Danke, dass du so ein Vollpfosten bist!
Den Sinn verstehe ich allerdings nicht. Das ist mir weiterhin ein Rätsel. Für mich war die Beziehung sehr ungesund und schnell war klar wer gestärkt aus der Beziehung geht und wer einbüßt...

02.02.2021 23:27 • #307


JustSomeGuy


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Zitat von NiHe:
Das könnte von mir sein. Ich komme selbst nach vielen Jahren noch immer nicht damit klar. Dieser absurde Umschwung innerhalb weniger Tage von Traumfrau auf quasi Feindin - ohne dass etwas vorgefallen wäre - war traumatisch (...)


Ich verstehe dich gut, ich habe das gleiche als Mann erlebt.

Über meine Ex weiß ich inzwischen, dass das Verhalten daher kam um sich selbst zu schützen und es sich leichter zu machen.

Sie hat aus dem Kopf heraus trotz Liebe entschieden es passt nicht und somit wäre ich nur noch Zeitverschwendung für sie. Da stand sie nie ganz hinter, daher hat sie sich selbst belogen, war feige indem sie dem allem aus dem Weg gegangen ist und mich mit tausend Fragen zurückgelassen hat - was verhindert hat, dass ich trauern und damit abschließen konnte.

Sie meinte wohl es sich und mir so leichter machen könne sich zu "entlieben", weil sie sich das ja in den Kopf gesetzt hatte.

22.02.2021 05:02 • #308




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