tesa
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Ich verstehe absolut was Du meinst!
Und ich gebe Dir sogar recht.
Großes Aber: Eine Frau, die studiert hat, geht zwangsläufig arbeiten. Und das ist halt logischerweise kein Job, bei dem man nicht studiert haben muss. Sie macht wahrscheinlich auch keinen Job, der eher „weiblich“ ist.
(An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass sich das in der aktuellen Generation grade wandelt, weil durch die vielen Fachhochschulen heute eh schon jede(r) studiert.)
So - und das ist, was der Mann wahrnimmt. Arbeitet und macht eventuell sogar Karriere.
In jungen Jahren habe ich oft mein Studium verschwiegen, nachdem ich einige Male festgestellt habe, dass Männer unmittelbar Reißaus nehmen.
Irgendwann war ich unfreiwillig Kinder- und noch immer Mannlos. Daraus auf meinen Charakter zu schließen, ist gelinde gesagt eine Frechheit.
Wer optisch nicht in die Kategorie „sehr feminin“ fällt, hat also schon verloren. Was soviel heißt wie: „Mädls, Achtung bei der Berufswahl, sie bestimmt Euer ganzes Leben!“
Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es eine Frau, die selbst stark wirkt, sehr schwer hat, dass ihre feminine Seite wahrgenommen wird. Aber es sagt überhaupt nichts über ihren Charakter aus!