Zitat von Metalmaniac: so unglaublich wütend und frustriert.
Zitier bitte, an welcher Stelle ich wütend geworden bin.
Denn die Argumente, die ich hier im Forum höre, sind ganz alt und längst auch wissenschaftlich widerlegt, so dass da nicht viel Emotion geweckt wird.
Wieso wirke ich auf Dich wütend, wenn Du mich "frustriert" und eine Narzisstin, die keinen Mann "halten" kann, nennst?
Zitat von Metalmaniac: überhaupt keine Empathie gegenüber den Frauen, die Gewalt erfahren
Damit liegst Du genauso falsch wie mit der Behauptung, (ausgerechnet!
🤣) ich würde auf Teilzeit arbeitende Alleinerziehenden herabschauen oder würde die TE fortwährend unterstützen. Das steht da nirgends und würde von Dir auf mich projiziert, weil Du vermutlich gar nicht glauben könntest, dass es mir tatsächlich darum geht, Menschen nicht persönlich abzuwarten, sondern nur ihr Verhalten.
Wenn Du es blöd findest, dass sich die TE für ein besseres Date hält als Mütter oder dicke oder ungepflegte Frauen, dann schreib das doch auch so. Aber komm nicht hinterf.otzig über ihr Gehalt an und triangulier sie gegen Deine "Partnerin" oder gegen Alleinerziehenden oder unterstell ihr, sie hätte Frauen mit Kindern als "faul" bezeichnet oder Care-Arbeit abgewertet. Denn das hat sie alles nicht gemacht!
Und die Diskussion wird unanständig, wenn Du das als Tatsache zu verkaufen versuchst.
Damit verspielst Du nämlich auch alle Glaubwürdigkeit in Deinen anderen Beobachtungen.
Zitat von Metalmaniac: Ich bin ja nicht der einzige, mit dem du hier ein Problem hast
Und das ist ein ganz schwaches Argument: Andere Männer sehen das genauso wie ich.
Ein Problem habe ich mit keinem von euch, auch mit keiner Frau, weil ich weiß, warum ihr das so sehr verteidigt.
Zitat von Blindfisch: Besteht eventuell die Möglichkeit, das Frauen es wollen?
"Frauen wollen" alle was anderes. Dass einige Frauen sich in patriarchalischen Mustern wohler fühlen als in einer Gesellschaft, die bei Frauen, die sich nicht fügen, höhere Maßstäbe anlegt, verstehe ich gut. Aber dass ganz viele Frauen diese Muster für sich ablehnen, kannst Du an den Mühen des Feminismus ablesen. Wenn unter den alten Mustern für Frauen alles so toll war, warum haben dann so viele Frauen auch unter Einsatz ihres Lebens dafür gekämpft, so nicht mehr leben zu müssen?
Zitat von Blindfisch: Ist das die Freiheit der Frau sich vom Ehemann unabhängig zu machen nur um sich vom Arbeitgeber abhängig zu machen?
Ja. Denn mit dem AG muss ich keinen 6 haben, der AG folgt mir abends nicht nach Hause, erwartet eine Leistung, für die ich die passende Ausbildung habe und meine Eigeninteressen nicht verleugnen muss. Um meinen Arbeitsvertrag zu erfüllen, muss ich nicht "zurück stecken" und auch keine unbezahlte Arbeit erledigen. Und wenn es mir an meinem Arbeitsplatz nicht gefällt, bin ich in 3 Monaten an einem anderen, ohne dass das auf dem Rücken meiner Kinder a gestraft würde. Und mein Arbeitgeber zahlt in meine Rente ein und kann mir bei einer Krebserkrankung nicht schon am Krankenbett kündigen.
Da alle Menschen Energiesparer sind: Wenn es so toll wäre, vom Partner abhängig zu sein, warum reißen sich die Männer nicht darum und warum arbeiten selbst Frauen von Topverdienern weiter?
Weil der, von dem man sich abhängig macht, schon einen sehr stabilen und Reifen Charakter haben muss, um die gesamte eigene Existenz und die der Kinder von ihm abhängig zu machen.
Welchen Mann kennst Du denn, von dem Du gerne finanziell 100% abhängig wärst mit mindestens einem Jahr "Kündigungsfrist"?
Zitat von Blindfisch: Meine Frau ist
eine einzelne Frau, die hoffentlich mit ihrem Lebensentwurf zu Deinem Lebensentwurf passt.
Zitat von Blindfisch: Weil es für sie selbstverständlich ist
Und woher kommt diese "Selbstberständlichkeit"?
Und warum empfindest Du nicht dieselbe "Selbstberständlichkeit"?
Bist Du weniger Vater als sie Mutter ist?
Sollten die Kinder aus biologischen Gründen "selbstberständlich" nach einer Trennung bei der Mutter wohnen oder haben die Väterrechtler Recht, die das Wechselmodell fordern?
Zitat von Blindfisch: weil es rein biologisch erklärbar ist, daß sie als Mutter zugunsten der Kinder (gerade wenn diese noch klein sind) ihre Bedürfnisse zurück stellt und zeitgleich sich auf mich verlässt
Es ist biologisch erklärbar, dass sie zurück steckt?
Also gibst Du zu, dass Mutterschaft ein "Zurückstecken" ist und das weiter Arbeitengehen der leichtere Job?
Warum gibt es bei Dir als Mann keine biologische Neigung, für die Kinder zurück zu stecken?
Und wenn es rein biologisch erklärbar und damit völlig natürlich ist, dass eine Frau sich auf den Partner ihrer Kinder verlässt und finanziell abhängig macht, müsstest Du doch eigentlich für einen nachehelichen Unterhalt zu Gunsten der Frau sein. Sie ist doch nur ihrer Biologie gefolgt, als sie ihren Job zu Gunsten der Kinder aufgegeben hat. Und Du hast dann doch sicherlich die rein biologisch erklärbare Neigung, sie und die Kinder zu ernähren. Also gilt das doch dann auch nach der Trennung, weil es ja nicht mit einem sozialen Vertrag zu tun hat, der historisch begründbar ist, sondern nur mit "Biologie" von Mann und Frau.
Ich will Dich hier nicht vorführen.
Aber was Du mit dem Brustton der Überzeugung als "selbstverständlich" und "biologisch begründet" behauptet, sind halt die talking points von denen, die von den bestehenden Strukturen profitieren. Und die sind bei näherem Nachdenken ziemlich leicht widerlegbar.
Ich freu mich für Dich, dass Du eine Frau gefunden hast, die sich für Dein bevorzugtes Lebensmodell bereit erklärt hat. Aber wenn hier ein Mann auftaucht, bei dem die Frau das nicht mehr tut, kann ich dem ja schlecht erzählen, dass sie "biologisch kaputt" ist, sondern dass sie es vermutlich leid war, zu Gunsten eines anderen Erwachsenen (und nicht der Kinder) zurück gesteckt zu haben und wie er es wieder hinbiegen oder verkraften kann.
Zitat von Metalmaniac: Trotzdem gibt es bestimmte Tendenzen/Präferenzen und über die sollte man auch wertschätzend sprechen können
Was ist daran wertschätzend, bei Frauen ein nicht näher bekanntes Beamtengehalt als "nicht top" zu bezeichnen? Oder z.B. Frauen eine biologisch erklärbare Neigung zum "Zurückstecken" zu unterstellen?
Der "Wert" dieser TE als arbeitender, vemögender, hoch gebildeter Single Lady würde in diesem Threads ja gerade nicht geschätzt, sondern sie dafür verurteilt, dass sie sich darüber freut, keine Kinder (und damit deutliche Freiheitseinbußen) zu haben, nicht dick zu sein und sich gut pflegen zu können. Damit war sie ja einigen Männern hier schon viel zu arrogant und ihre Errungenschaften eben für "Männer" nicht wertvoll.
Bestimmte Präferenzen sollen "wertschätzend" diskutiert werden. Aber wenn diese Präferenzen in den historischen Kontext gebracht und hinterfragt werden, dann kann das nur von einer "wütenden", "frustrierten" und "Narzisstin" stammen? Finde ich persönlich jetzt nicht so wertschätzend der weltweiten Präferenz und Tendenz einiger Frauen gegenüber, nicht mehr "zurückstecken", auf ihre "Biologie" reduziert und aufgrund "anderer Werte" als Männer beurteilt werden zu wollen.