Zitat von Felica2024: Inwiefern?
Insofern, als es sich für den Drängler mehr gelohnt hätte, mir 1x freundlich zu signalisieren, dass er überholen möchte, dann lass ich ihn bei nächster Gelegenheit vorbei. Aber wer drängelt, für den geb ich mir keine extra Mühe ihn schnell vorbeizulassen.
Drängeln ist asozial.
Zitat von Felica2024: Ich gehöre zu den schnelleren defensiven Autofahrern und fahre mehrmals im Jahr durch halb Südeuropa.
Drängeln erlebe ich selten, wenn aber Männer.
Ich weiß nicht, was "schneller" bedeutet. Mein Wohlfühltempo, das ich auch über längere Strecken von der Konzentration her halten kann, ist 150. Wahrscheinlich ist das heute schon langsam. Bei Tempolimit 120, was hier in der Gegend meistensteils gilt, sollte es das wiederum nicht sein, aber das Limit interessiert ja eh keinen.
Defensiv fahre ich auch, ja. Ich bemühe mich um vernünftigen Abstand und anständige Fahrweise und versuche, mich vorhersehbar zu verhalten.
Bedrängelt werde ich
ständig (Großraum Düsseldorf), auf jeder Fahrt mehrmals. Und fast ausnahmslos von Männern.
Und das machen die nicht, weil die es so eilig haben, sondern weil sie beweisen müssen, was ihre Karre kann, aka dass sie den Dicksten haben. Und das wiederum machen sie, weil sie es nötig haben. Et voilà: aufplustern.