Zitat von Zylinderella:Das wäre sicherlich interessant zu lesen. Aber ob diese in so einem Forum lesen und schreiben.? Vielleicht gibt es ja noch Wortmeldungen.
Das ist keine Ambivalenz, sondern die normale Polarität der Geschlechter.
Eine starke Frau mit echtem Selbstwert, definiert sich durch ihre Leistungen, was sie erreicht hat und wer sie ist. Nicht über Schuldkult, Opfermentalität und Quoten, weil sie es nicht braucht, sie steht für sich selber. Ein Grund, warum viele erfolgreiche Frauen (gerade Unternehmerinnen), den modernen Feminismus ablehnen (mit der 1. und 2. Welle sind sie fein). Es entwertet ihre Leistung und Kompetenz.
Es auch kein Wunder, wenn sie einen starken klassischen Partner wählen, weil dieser mit der Dualität überhaupt kein Problem hat, er sieht die Stärke der Frau als Asset und nicht als Bedrohung. Sie hingegen, kann dann komplett in die weibliche Rolle kippen, weil sie weiß, das er es halten kann. Das geht nicht, mit modern feministisch geprägten Männern, weil diese ja ständig in dem Schuldkult hängen und überlegen, wie man es ihr Recht machen kann. Wie soll sich da bitte eine gesunde Polarität entwickeln? Mit einem guten Partner kann sie beide Rollen ausfüllen, die erfolgreiche Geschäftsfrau und aber auch gleichzeitig ihre 100%ige Weiblichkeit. Warum das funktioniert: Im Job hat sie Stress, muss führen, Entscheidungen treffen, usw. = Cortisol Level hoch. Ist sie zu Hause gechillt, weil in ihrer weiblichen Rolle ist, fällt das Stresslevel ab und es entsteht ein Ausgleich. Muss sie zu Hause auch noch führen = Dauerstress!
Was auch eine Menge ausmacht, ist der Unterschied zwischen feministisch gedachter Augenhöhe und echter Augenhöhe.
Feministische Augenhöhe: Die Frau misst den Mann an ihrer eigenen Angst und versucht, ihn auf ihr Niveau herunterzuziehen, damit sie sich sicher fühlt, oft indem sie seine Männlichkeit entwertet oder ständig in Frage stellt. Warum bist du nicht weicher/emotionaler? Weil man Ergebnisgleichheit haben will und die Geschlechter Unterschiede nicht akzeptiert.
Echte Augenhöhe: Die Frau akzeptiert, dass der Mann seine Stärke behält, die Führung, die Stabilität und sie behält Emotionen, Organisation, weibliche Macht. Die Augenhöhe liegt nicht in der Gleichheit der Aufgaben, sondern in der Gleichwertigkeit der Kompetenz. Jeder hat Respekt und Kompetenz in seiner jeweiligen Domäne und das ergänzt sich besten Fall komplementär, dann ist es mühelos.