Zitat von Blindfisch: Der General pay gap ist längst logisch erklärt worden, und wird sich in Zukunft sogar umkehren, weil Mädchen in der Schule nachweislich bevorzugt werden und im Schnitt mehrheitlich studieren gehen. Ich bin gespannt ob die Männer kollektiven dann nach "Gleichberechtigung" rufen werden.
Bitte ein paar Links dazu, denn ich habe dazu andere Infos.
Und zum Thema Bevorzugung: Das ist ein wichtiger Punkt, denn Feminismus sollte beiden Geschlechtern zu Gute kommen. Aber was genau meinst du mit "Mädchen werden bevorzugt"? Und wer genau ist "Schuld" daran?
Zitat von Blindfisch: Wollen kommt nicht vor?
Habe ich doch geschrieben:
Zitat von LeTigre: Auch wenn einige Frauen das bewusst so wollen und sich damit auch wohlfühlen (Feminismus lehnt das nicht ab, sondern möchte nur, dass Frauen sich selbst dafür entscheiden können, ob sie Hausfrauen sein wollen oder Karriere machen).
Zitat von Blindfisch: Wird den Männern eine Sterilisation verwert?
Nein, eben nicht. Frauen dagegen sehr wohl. Obwohl beide das Recht dazu haben
Zitat von Blindfisch: Weil es etwas anderes ist! Ein Mann der viele Frauen ins Bett locken kann, bringt etwas mit, was viele Frauen haben wollen.
Und da setzt Feminismus an. Das ist eben toxischen Denken.
Zitat von Blindfisch: Und ist dann die Frau gezwungen dort zu bleiben?
Nein, aber da kommt Psychologie ins Spiel: Viele Menschen bleiben in Partnerschaften, die ihnen nicht gut tun oder bei Partnern, die wenig geben, aber viel nehmen. Das wäre aber ein anderes Thema.
Zitat von Blindfisch: Gibt es zudem immer noch mehrheitlich Haushalte wo beide arbeiten gehen und der Mann zu Hause die Füße hochlegt und sich bedienen lässt? Und ist dann die Frau gezwungen dort zu bleiben? Gibt es sicherlich, gewiss aber nicht die Regel. Es gibt genau so Haushalte in denen der Mann den Haushalt schmeißt während die Frau die Füße hochlegt. Sogar in meiner direkten Nachbarschaft.
Natürlich gibt es auch das.
Zitat von Blindfisch: Sagen das nur Männer oder werden diese Frauen nicht auch von anderen Frauen so gesehen?
Natürlich beide, denn Prägung erfahren Kinder ja primär durch die Eltern (je nachdem, wer denn erzieht und vorhanden ist). Sekundär dann durch Kita, Schule etc.
Denn auch viele Frauen haben patriarchale Denkmuster verinnerlicht.
Zitat von Blindfisch: Sie kann tun und lassen was sie möchte. Nur sollte ihr dann auch die Konsequenz klar sein: es wird schwer werden, einen guten Mann zu finden (für eine längere Beziehung) der das akzeptiert, weil die Konsequenz für ihn (die Wahrscheinlichkeit das sie treu ist) mit der Anzahl der S.Partner rapide sinkt.
Warum denkt ihr Männer immer, dass es Frauen vorrangig interessiert, ob sie mit ihrem Lebensstil Männern gefällt? Männer die das stört, muss man ja nicht daten. Ich bin diesen Männern nie begegnet, die ein Problem mit der Anzahl meiner Sexualpartner/innen hatte. Hab wohl nur die Ausnahmen erwischt.
Zitat von Blindfisch: Männer können keine Kinder bekommen. Ihre Aufgabe ist es die Familie zu versorgen
Warum machen sie es dann nicht?
Und wenn dieses Naturargument kommt, dann frage ich mich immer, wie naturnah diese Männer wirklich leben.
Wenn es danach geht, müsste ja auch jeder Rettungsschwimmer werden, weil er schwimmen kann.
Es bricht keine Naturkatastrophe aus, wenn Männer auch mal Zuhause bleiben und das Kind versorgen.
Auch Männer sind von der Natur soweit ausgestattet, dass sie abgestillte Kinder versorgen können.
Du weißt es doch besser, warum schiebst du also problematische, der Zeit nicht mehr gemäßen Verhaltensweisen der Natur in due Schuhe, wenn du doch einfach sagen kannst "Nö, finde ich doof. Mach ich anders." Was soll denn dann passieren?
Zitat von Blindfisch: Oder warum hat die TE (noch) keinen Partner?
Das weiß ich doch nicht. Dafür kann es doch 1000 Gründe geben.
Zitat von Blindfisch: Da gebe ich dir teilweise recht. Es ist eine große Leistung die alleinerziehende Mütter leisten, die in der Gesellschaft nicht immer die Anerkennung bekommt, die es verdient hätte.
Aber warum greifst du dann nie ein, wenn alleinerziehende Frauen mal wieder abgewertet werden? Ich weiß, dass du in einigen Threads dabei warst, wo genau das passiert ist, aber da hast du nichts dagegen gesagt. Von daher ist das zunächst nur ein Lippenbekenntnis.
Zitat von Blindfisch: Aber auch da steht die Frage im Raum, wer diese Fragen stellt: eher die Männer oder die Frauen?
Sowohl als auch
Zitat von Blindfisch: Kommt das wirklich (noch) so oft vor?
Oooooooh ja... Das weißt du als Mann natürlich nicht, weil dir das nicht passiert, aber gerade neulich (ca. 3 Monate her). Ich war abends mit einer Freundin und meinem Sohn eine Stunde spazieren. In dieser einen Stubde wurden wir 3 mal dumm angequatscht, uns wurde was nachgerufen und wir wurden bedrängt. Weitere Beispiele?
Zitat von Blindfisch: Und ja, ich schäme mich dafür das es Männer gibt, die Frauen plump und abwertend behandeln.
Ja, das sagst du, aber als Hansl zB schrieb, Frauen würden ihren "Popo heben" und dann hinterher "Verge*****" rufen, hast du ihn verteidigt. Das ist abwertend und eine sehr gefährliche Denke. Wenn du das verurteilst, dann konnte ich das bisher nicht sehen. Und leider ist auch das ein Problem. Viele Männer behaupten, sie würden etwas verurteilen. Aber wenn es einer von den Bros (ich zähle mal dir wohlgesonnene User dazu), dann kommt sowas wie "Hey, das ist doch der Thomas. Der macht sowas nicht. Das hat er bestimmt nicht so gemeint". Wenn ich das Verhalten einer Freundin gegenüber einem Mann schei*e finde, dann sage ich ihr das sehr direkt. Sicher machen das nicht alle Frauen so, aber das sollte meiner Meinung nach das Ziel sein.
Zitat von Blindfisch: Aber ist das noch Alltag? Egal ob es so ist, ich verurteile das und bin da ganz bei dir. Kann man das "Patriarchat" nennen oder schlecht erzogene Männer?
Habe ich ja auch nicht Patriarchat genannt, sondern patriarchale Strukturen. Und für manche Frauen ist das leider Alltag. Ich kann dir davon ein langes Lied singen Und mittlerweile ist es so, dass ich viele Männer nicht mal mehr angucke, weil das viele schon als Einladung sehen einen anzumachen oder mehr. vielleicht hast du ja mal Interesse an einem Selbstexperiment, damit du mal siehst, was schonn alleine online alles passiert.
Zitat von Blindfisch: Ja, das stimmt. Meine Frau hat die Geburtstage auf dem Schirm und besorgt die Geschenke. Dafür übernehme ich andere Aufgaben. Kann jedes Paar regeln, wie es möchte. Eine Frage der Absprache und nicht der "Unterdrückung".
Wenn das für beide ok ist und nicht einfach automatisch davon ausgegangen wird, dass sie das schon macht bzw darüber auch gesprochen wird, ist das doch völlig in Ordnung
Zitat von Blindfisch: Das stimmt. Männer sollten nicht den Frauen erklären müssen (wenn sie in einer Beziehung sind) das sie nicht aufreizend ins gym gehen. Die Frau sollte von selbst drauf kommen das es respektlos gegenüber dem Partner ist, sich s. anderen Männern so zu präsentieren
Blödsinn, keine Frau in Leggings präsentiert sich einem Mann im Gym. Die Dinger sind einfach total bequem. Wenn es danach geht, sollte dir deine Frau verbieten Oberkörper frei ins Schwimmbad zu gehen.
Zitat von Blindfisch: Nur ist das auch kein "Patriarchat" sondern einfach nur Selbstdarsteller.
Habe es auch nicht Patriarchat genannt.
Zitat von Blindfisch: Ist das so? Mein bester Freund ist Polizist und redet nur gut über die weiblichen Kollegen.
Ich meine damit auch nicht die Kollegen.
Zitat von Blindfisch: Auf der anderen Seite ist es doch klar, wenn ein "Demontrant" von einer Polizistin angesprochen wird, sie weniger "ernst" genommen wird als wenn der Polizist ihn anspricht. Rein körperlich. Auch hier rein biologisch, nicht das "Patriarchat".
Natürlich hat ein Mann weniger "Angst" vor einer Polizistin. Geht mir als Frau auch so. Aber es geht um Respekt.
Zitat von Blindfisch: Nun ja, ich habe erst kürzlich davon gehört, daß im jahr 2030 ca 45% der Frauen zwischen 25-44 Jahren kinderlos und ohne Partner sein werden. Männer dementsprechend auch. Und da Katzen mit Abstand die meisten Haustiere sind, liegt der Vergleich nahe. Ob es nun als Abwertung zu sehen ist, sei mal dahin gestellt.
Du weißt genauso gut wie ich, dass "du endest als einsame Katzenlady" nicht neutral gemeint ist, sondern immer dann genutzt wird, wenn Männer Frauen diffamieren wollen.
Zitat von Blindfisch: Mit anderen Worten: die Männer, die nicht so denken wie du, sind nicht so toll.
Nö, denkt wohl niemand immer genauso wie ich, aber ja, ich finde Männer doof, die da nicht zumindest eine ähnliche Einstellung haben wie ich, allerdings muss ich mit denen ja auch nicht zusammen sein. Mich finden ja auch viele Menschen doof. Dürfen sie. Aber sie dürfen mich deshalb nicht schlecht behandeln
Zitat von Blindfisch: Willkommen in der Realität. Wie sollte ein Mann heutzutage sein? Was ist Männlichkeit? Wer bestimmt darüber: Frauen!
Nein, jeder bestimmt es im Endeffekt für sich selbst. Ich lass mir ja auch nicht von einem Mann sagen, was weiblich ist.
Für mich persönlich sind nur die Dinge typisch männlich und weiblich, die hormonell begründbar ist. Alles andere ist für mich Sozialisierung.
Zitat von Blindfisch: Mit ihrer Selektion. Welcher Typ Mann wird von Frauen im Schnitt eher selektiert? Der femine Typ oder der Mann mit eher klassischen männlichen Attributen, ohne den gewalttätigen Eigenschaften?
Gibt es nur für dich diese 2 Extreme? Was ist denn ein femininer Typ?
Und dann kommt es drauf an, was für Frauen du meinst. Gibt ja Frauen, die auf diese typischen Muskelbepackten Typen stehen und welche, die darauf null Wert legen. Viele hinterfragen ihre Vorlieben auch gar nicht. Viele Männer stehen wahrscheinlich auch auf Frauen mit langen Haaren. Und? ist doch nicht mein Problem, denn es gibt ja auch genug Männer, die auch Frauen mit Schulterlangen Haaren knorke finden. Ich entscheide doch selbst, wie ich mich wohl fühle, denn für jeden Topf gibt es einen Deckel.
Hier wird immer erzählt, Männer mögen keine Alleinerziehenden (habe ich persönlich selbst sehr selten erlebt), sie mögen keine Frauen die viele Sexualpartner hatten (hat bei mir niemanden gestört), sie würden keine Frauen mögen die feministisch eingestellt sind (ich bin da völlig frei mit meiner Meinung, die Männer scheinen nicht abgeschreckt).
Was soll also dieses "Männer wollen so eine Frau/ Frauen wollen so einen Mann". Trifft doch eh nur auf einen bestimmten Teil zu und den will ich zB gar nicht haben. Was soll ich mit einem Mann, der mich als Alleinerziehende als minderwertig sieht? Passt nicht, haben von Grund auf nicht das gleiche Mindset und Menschenbild.
Was will ich als sanfter Mann mit einer Frau, die nur bei mir bleibt, wenn ich den Macker mit fetter Karre, viel Kohle und Anzug spiele und mir niemals erlaube Schwäche und Unsicherheit zu zeigen? Würde ich an deren Stelle gar nicht wollen.
Zitat von Blindfisch: Denn das ist es, was Frauen im Schnitt selektieren.
Nein, nur bestimmte Frauen. Mein Tipp an die Männer: Sucht euch Frauen, die euch so wollen, wie ihr seid und sein wollt.
Mach ich auch so und gibt so viel mehr Zufriedenheit.
Zitat von Blindfisch: 100% Zustimmung! Aber auch hier: kein "Patriarchat" sondern Teil der Persönlichkeitsentwicklung.
Nein, Prägung. Männer wurden immer so erzogen, dass sie möglichst wenig Schwäche zeigen, nicht weinen, der Erste sein müssen etc "ein Indianer kennt keinen Schmerz", der Klassiker. Dadurch erlernen die Männer zum Einen keine Gefühlskompetenz, zum anderen können sie dadurch auch nicht mit Gefühlen anderer umgehen, weil ihnen das ja auch gegenüber nie gezeigt wurde. Das ist klassische Psychologie. Basiswissen sozusagen. Gibt ja durchaus Männer, die das durchaus können: Zuhören, Anteil nehmen, trösten.... sind das dann keine Männer oder fehlt ihnen ein Hormon? Nein, sie haben es schlicht gelernt.
Zitat von Blindfisch: Ja, es ist "schwierig" für Männer. Wir Männer sind eher rational und wollen Lösungen für Probleme liefern und sind schnell "beleidigt" wenn die Frau keine Lösung möchte
Nein, das wollen viele Menschen im ersten Moment auch nicht. Sie wollen gesehen werden und erstmal ihr Gefühl fühlen. Das ist enorm wichtig und das empfehle ich auch Angehörigen oft. Sie müssen und sollen nicht für alles eine Lösung präsentieren, denn es ist ok und angezeigt, dass wir mal traurig und wütend sind. Wenn wir diese Emotionen ständig schnell weghaben wollen, lernen wir nicht, dass auch diese Gefühle ok und wichtig sind und wie wir damit umgehen. Diese Gefühle wollen uns ja was sagen, uns bei etwas helfen. Jedes Gefühl hat eine Funktion. Es ist niemals das Ziel von Therapie immer glücklich zu sein.
Zitat von Blindfisch: Die Männer sollten verstehen das die Frauen (nicht alle-um politische korrekt zu bleiben) eher jemanden brauchen, der sich die Probleme anhört. Jemand der einfach nur zuhört, ohne gleich mit Lösungen um die Ecke kommt. Aber auch hier: kein "Patriarchat" sondern Natur. Schnelle problemorientierte Lösungen auf Seiten des Mannes, Verständnis und Empathie auf der Seite der Frau. Klingt für mich nach Ergänzung der Geschlechter.
Das brauchen auch Männer. Also, das nur Zuhören. Sie sind halt anders (patriarchal) geprägt worden. Belies dich gerne mal dazu.
Zitat von Blindfisch: Auch hier spielt die Natur eine große Rolle.
Nein.