Zitat von Wurstmopped: was mich sehr stört, ist dass du als Frau davon ausgehst, dass Mann seine Emotionalität und Kommunikation so ausleben muss wie eine Frau
Davon gehe ich nicht aus.
Nach meiner Trennung ging ich im Gegenteil davon aus, entweder langjährig Single zu bleiben oder dass ein evtl zukünftiger Partner ein Psychotherapeut (kein Analytiker) sein müsse, weil das die einzige Gruppe war, der ich einen differenzierten Umgang mit ihren Gefühlen zutraute.
Ich ging also genau vom Gegenteil aus, nämlich dass es einen solchen Mann nicht geben wird.
Dann habe ich aber irgendwie doch einen gefunden, durch Zufall und pures Glück und sehr schnell. Glückstreffer.
Aber jetzt kommts: seit ich weiß, dass es Männer gibt, wenigstens diesen einen, der das kann, bin ich einfach nicht mehr bereit, darauf zu verzichten.
Und er macht das nicht wie ich oder "wie eine Frau". Wir haben da immer noch genug Abweichung drin. Es ist eher so: er macht
überhaupt etwas
aktiv mit seinen Gefühlen. Und das kenne ich in der Tat von kaum einem anderen Mann, und wenn, dann nur ansatzweise. Und das ist es aber eben, was oft unter "emotional stabil" oder "in sich ruhend" verstanden wird. Kann jeder Mann machen wie er will, aber ohne mich.
Zitat von ElGatoRojo: Weniger reden bedeutet nicht "emotional stumpf"
Nein, emotional stumpf bedeutet emotional stumpf. Das sind schon 2 verschiedene Dinge, die aber oft auch miteinander einhergehen.
Ich will aber beides nicht mehr, emotional stumpf nicht und auch keinen, der wenig redet.