Zitat von NurBen: Also man muss diese alte Definition schon auf unsere derzeitige Gesellschaft anpassen.
Ach so. Na dann: Anything goes. Dann passen wir eine Definition so lange an, bis sie unsere Erwartungen erfüllt.
Zitat von ElGatoRojo: Lediglich ihr Einkommen wird den meisten von ihnen weniger wichtig sein, weil er selbst über welches verfügt.
In Deiner Generation war das noch üblich. Schon in der Generation danach war ein Kinderwunsch oder Wohneigentum für die allermeisten Männer nur erfüllbar, wenn die Frau mitgearbeitet hat - und zwar gegen Geld und für die Bank nachweislich.
Zitat von ElGatoRojo: und manche Frau zielt auf Partner, die sie nicht binden kann.
Da denk nochmal drüber nach. Denn ich glaube, dass jede Frau jeden Mann binden kann, nur nicht für eine bestimmte Beziehung.
Jede Frau kann 98% aller Männer zu einem Bratkartoffelverhältnis mit Booty-Call binden. Die ONS-Männer kommen alle in der Regel wieder und möchten mehr.
Ob sie einen Mann für eine feste Freundschaft oder eine Ehe auf Augenhöhe binden kann, ist eine Frage ihrer Kompromissbereitschaft.
Solange es mehr bindungswillige Frauen als Männer gab (z.B. weil nur verheiratete Frauen bestimmte Privilegien hatten), musste die Frau dem Mann ein angenehmes, bequemes Leben bieten, also sich mit Widerworten, Eigenwilligkeit oder Faulheit zurück halten.
Aktuell gibt es mehr bindungswillige Männer als Frauen, also werden die die Wünsche der Frauen nach Bequemlichkeit und angenehmen Umgang bedienen müssen.
Das kann man 'Attraktivität" nennen oder "Marktmacht" oder "passende Paare finden sich".
Zitat von Doing: Ich hab da ungelogen ein halbes Jahr nmit ihr gekämpft bis ich sie überzeugt hatte, dass mein Workflow doch ganz gut Ergebnisse erzielt.
Das Thema war ja nicht Dominanz, sondern Vertrauen. Die hat Dir nicht vertraut, dass wenn Du alles nach eigener Methode machst, das Ergebnis optimal ist. Da hättest Du vermutlich im Skill-Level nach unten heiraten müssen oder Deine Fähigkeiten bei Deiner Ex unter Beweis stellen müssen.
Zitat von Doing: ich kann andere Menschen nicht ändern - ich kann sie aber erkennen und aussortieren aus meinem Leben.
Man kann die Beziehung zu anderen Menschen auch gestalten. Machen Frauen derzeit viel zu viel und Männer zu wenig.
Wenn man immer nur nah Personen sucht, bei denen alles von Anfang an passt und klappt und man sich an nichts reibt, hat man ersten keine große Auswahl und muss sich zweitens vor jedem Entwicklungsschritt des anderen fürchten.
Zurück zur Hypergamie: Wenn der Job einer der wenigen Punkte ist, über die sich ein Mann definiert und für den er bewundert werden möchte und auch (mangels vieler anderer Eigenschaften) bewundert werden kann, muss der Job schon was her machen, damit frau dem Bedeutung/Attraktivität beimisst.
Darauf zielt ja auch Red Pill. Statt sich als Mann um ganz viele Themen zu kümmern, wird es den Partnern in spe leicht gemacht und das Gehalt, das Aussehen und das Auftreten maximiert. Nicht "get rich fast" sondern "get married fast". Dann noch die am leichtesten zu beeindruckenden Frauen als "high value" bezeichnen und der Beziehungserfolg rückt näher.