Nalf
Mitglied
- Beiträge:
- 2075
- Danke erhalten:
- 7648
- Mitglied seit:
Nur eine Einschränkung
Zitat von Doing:Wer zu oft auf die Nase gefallen ist, nicht mehr vertrauen kann, der geht halt den schwereren Weg, lebt alleine und übernimmt alle Gebiete für sich selber.
Nicht jede/r empfindet das als den schwereren Weg. Frag mal Fenjal.
@Zylinderella: Es wird auch zwischen Stressarten unterschieden. Manche Menschen reagieren auf körperlichen oder ökonomischen Stress sensibler und andere auf emotionalen Stress. Eine sensible stress response zu haben, ist auch nicht gleichbedeutend mit "weich" sein, im Sinne von nachgebend, flexibel. Bei manchen führt die sensible Stress response auch zu Starre, Beharren und Aggression. Und da gibt es tatsächlich eine Korrelation zu Hormonspiegeln und Zyklen.
Zitat von Deejay:Doch, schon, aber den Kerngedanken finde ich halt unsinnig.
Das Missverständnis ist wohl, dass die Zahnärztin vom Status Quo spricht und Balu gerne das gesamtgesellschaftliche Ziel von ihr erwartet hätte.
Vielleicht aus der Überlegung heraus: Wenn sie als Zahnärztin Gleichberechtigung mit Zahnärzten möchte, muss sie mir als Vater eine Gleichstellung zur Mutter geben.
Zitat von Deejay:Warum wird das nicht erkannt, so offensichtlich und regelmäßig, wie dieses Phänomen stattfindet?
Weil es nur 51% der Menschheit nutzt, dieses Phänomen aufzubrechen. Und große Anteile der 51% sich auch mit diesem Phänomen eingerichtet haben und (berechtigte) Sorge haben, dass ein Hinterfragen nur Aversion auslöst.
Zum Netzfund: Ich habe Verständnis dafür, wenn bislang unerkannt gelebte Privilegien dazu führen, dass weniger Wissen da ist. Wofür ich kein Verständnis habe ist das Beharren auf der Validität eigener Gefühle gegenüber Fakten. Und wo mir dann selbst der Respekt abhanden kommt, ist ein "Du bist blöd" wenn einem Tatsachen nicht gefallen.
Ein weiteres Phänomen, das mir erst hier im Forum aufgefallen ist:
Wird die Position eines Mannes in Frage gestellt oder gar angegriffen, beziehen das mehrere Männer auf sich und verteidigen, erfinden alternative Handlungsabläufe, die den Mann in Schutz nehmen. Sie solidarisieren sich also.
Ist ein negatives Verhalten eines Mannes unwiderlegbar, wird sich sofort umgekehrt und der Mann als Einzelfall, Ausnahme etc. betrachtet und behauptet, man müsse sich damit nicht auseinander setzen, weil das einzig Gemeinsame ja nur das Geschlecht sei.
Würde mich wundern, wenn dieses Phänomen noch nicht untersucht worden wäre. Mir fehlt nur noch der Fachbegriff, um mich dazu einlesen zu können.
@Gato: Die Quellenkritik nehme ich an und suche für Dich die Erhebung heraus, damit Du Dich eingehender damit auseinander setzen kannst und nicht den ersten Punkt ergreifen musst, um Dein Weltbild zu schützen.
Hinterfragst Du die von RP angegebenen angeblichen Studien eigentlich auch so akribisch?