Zitat von Unterwegs2023: Und das ist der Unterschied zu dem, was hier zum Teil von Mannesseite konstruiert wird: Es geht nicht um Konfrontation, wenn der Mann einfach seinen Weg geht. Der macht das nicht absichtlich. Ist einfach so drin. Mit meinem Stehenbleiben verändere ich auch nichts, das ist ein kurzer Moment der Irritation, den ich interessant finde.
Du schreibst von Automatismen, ich frage mich ob es geschlechtsspezifische großartige Unterschiede gibt, wenn eine Frau im Laufflow ist, weicht sie nicht aus, oder wenn der Weg eng ist, weicht derjenige aus, der weniger Farn oder Unterholz hat, ergibt sich einfach.
Auch das Tempo ist entscheidend, beim eingebauten Sprint kann man schwerlich ausweichen.
Kommt natürlich ein Reiter entgegen weichen beide aus.
Wenn ich einen männlichen Jogger sehe, der konzentriert wirkt, weiche ich ihm genauso aus, wie der Joggerin, die nach rechts zu den Fliegenpilzen guckt.
In der Dämmerung vergrößere ich Abstände im Wald, ( falls ich dann noch vereinzelt einen Jogger erkenne ) um nicht als Gefahr wahrgenommen zu werden, denn mEn sind Menschen, egal ob Frau oder Mann schreckhafter, wenn das Licht nachlässt.
Ausweichmanöver verbrauchen Energie, auch haben manche Leute wenig Blick für Raumengpässe, Bodenunebenheiten wie Wurzeln, und nehmen ihre Ermüdungserscheinungen oft zu spät wahr, sind dann unkonzentriert, lassen im Stil nach und ihre Reaktion wird träge.
Menschen reagieren genau wie Tiere, nur haben sie weniger Instinkt, wenn sie müde sind.
Allerdings, so mein Eindruck, geben sich beide Geschlechter da nichts.