Zitat von ElGatoRojo: Nun - manche schon. Redet nur keiner explizit drüber.
Ein Männerthema bei dem die Verantwortung nicht beim Mann selbst liegt und das totgeschwiegen wird?
Nicht unmöglich, aber eher selten.
Zitat von Doing: Somit sagst du ganz klar was dein eigentliches Ziel ist.
Das hast Du ihr jetzt hübsch in den Mund gelegt.
Zitat von Doing: sollen die anderen Kulturen sich doch durchsetzen
Das ist auch eine uralte Drohung: Liebe Frau, wenn Dir das hier nicht reicht, haben wir noch reichlich Schlimmeres im Angebot.
Was genau wird Männern denn genommen, wenn man beobachtbare Bewegungsmuster wahrnimmt und überlegt, warum es diesen Unterschied gibt und wie wir dafür sorgen können, dass z.B. der mit mehr Kraft ausweicht und nicht der mit mehr X im Chromosom?
Zitat von Doing: Auf die Frage was "deine Strategie ist, wie man die Gewaltthematik lösen soll" War dies dein Vorschlag.
Also ja, du sagst es ist deine Wunschstrategie.
Auch diesen direkten Zusammenhang gab es nicht.
Warum machst Du sowas?
Zitat von Unterwegs2023: Ich verhalte mich im Alltag auch nicht anders, als Du schreibst,
Ich verhalte mich bei Alltagsbewegungen eindeutig "weiblich". Mein Beitrag zur Gleichstellung ist, meine Söhne so zu erziehen, dass ihr Automatismus der weibliche ist und nicht der männliche. Weil ich die Beanspruchung von zu viel Raum für nicht gesellschaftsdienlich halte.
Zitat von Doing: Und wir schmeißen diese Werte einfach so bereitwillig über Board?
Ja, denn wenn ich mir nur aussuchen kann, ob ich "Gato Rojo Gleichberechtigung" oder irgend eine Form von "muslimischer Gleichberechtigung" haben kann, dann gerne beide nicht.
Zitat von ElGatoRojo: Das ist doch eine Geisterdiskussion.
Wäre sie, wenn nicht nachweislich der Otto-Normal-Friedlich-Mann von der allgegenwärtigen Gewaltkulisse, die diese wenigen(?) Männer aufbauen, nicht profitieren würde. So aber entsteht gar kein Druck von Seiten der Männer auf gewalttätige Männer, das sein zu lassen. Denn insgeheim kann es ja angeblich stets zu Krieg oder Gewalt kommen, wofür man sich die eigene Wehrhaftigkeit erhalten möchte. Und ebenso insgeheim lebt es sich bequemer, wenn die andere Hälfte der Bevölkerung auf eine diffuse Gewaltkulisse reagiert statt frei zu sein.
Zitat von Deejay: Ganz offensichtlich haben Männer vor Frauen keine Angst
Auf den ersten Blick nicht. Aber insgeheim dann doch wohl schon, sonst wäre der Kontrollwille und die spontane Maßregelung nicht so prävalent.
Zitat von ElGatoRojo: Du nervst - auch und gerade hier, über alles mäkeln
Da war wohl jemand unbequem und muss gemaßregelt werden.
Zitat von ElGatoRojo: Du solltest den Leuten dankbar sein, die die Aufklärung voran trieben und die Emanzipation der Bürgertums.
Nee, Du musst denen dankbar sein, Deejay aber nicht, denn bei Liberté, Égalité und Fraternité waren Frauen nicht mal mitgemeint.
Die Rechte galten ausschließlich für bürgerliche Männer.
Zitat von Worrior: Warum entziehen sich immer mehr Männer diesem Beziehungsgedöhns?
Tun sie ja gar nicht.
Im Gegenteil suchen sie zunehmend nach Bindung und Beziehung und Zusammenleben.
Zitat von Worrior: aber hier geht's um Lebensqualität und Lebensfreude
Ja, genau. Nur dass die in einer Beziehung derzeit immer noch für die einen steigt und für die anderen sinkt.
Zitat von Doing: so nebenbei - sich so ausgiebig über solche sozialen Basics Gedanken zu machen - dies ist eine authistische Eigenschaft.
Soziale Basics? Aber die meisten hier haben doch von unterschiedlichem Mobilitätsverhalten der Geschlechter noch nie gehört und sich auch nie einen Kopf gemacht. Manche Frauen haben sich dazu schlau gemacht und wollten ihre Erkenntnisse kurz mitteilen. Aber die Abwehr dagegen war lang und breit und wiederholt. Weil nicht sein kann was nicht sein darf? Oder es nervt? Oder frau da gefälligst nicht drauf achten soll? Bitte weitergehen, nichts zu sehen!
Zitat von Doing: Wer mit solchen Situationen nicht klar kommt, ich weiß das ist ätzend, hat aber nix mit den anderen zu tun. Das ist ein Defizit seiner selbst.
Nächste Nebelkerze.
Was macht Dich derart betroffen, dass ein Phänomen in jedem Fall bei der Betrachter in liegen muss und Männer natürlich keinerlei Unterschiede zwischen Frauen und Männern machen, wo das nicht angebracht ist?
Zitat von ElGatoRojo: Was hättest du denn gern? Scharia? Kastenwesen?
Wie wäre es mit Gleichstellung aller Geschlechter?
Zitat von Worrior: Ich muss es auch nicht verstehen, ich akzeptiere es einfach und wünsche mir das würde auf Gegenseitigkeit beruhen.
Wieso ist unsubstantiierter Widerspruch plötzlich "Akzeptanz"?
Zitat von Worrior: Auch hier geht es dann nicht wieder um ein gedeihliches Miteinander, Wertschätzung und Verständnis sondern um Provikation, Aggression und Konfrontation.
Meg hat mit dem Mikroexperiment provoziert, war aggressiv und auf Konfrontation aus?
Sie hat doch nur ein völlig gewaltfreies Experiment aus Neugier beschrieben.
Warum wird das von mehreren Männern als aggressives Verhalten wahrgenommen?
Und ist das nicht exakt der Effekt, den sie beschreibt? Wenn eine Frau männliches Verhalten zeigt, wirkt sie auf euch aggressiv und konfrontativ und provokant?
Ist Dir klar, was daraus folgt?
Entweder verhält sie sich zugewiesen weiblich oder lebt damit, dass mindestens ein Mann auf sie reagiert wie auf einen Aggressor.
Zitat von ElGatoRojo: einfach nur Animosität gegenüber Männern allgemein, Freude darüber, wenn Männer irgenwelche Nachteile haben und Frohlocken über weibliche Sächsualenthaltsamkeit.
Auch hier. Schon allein die Diskussion über gesellschaftliche Phänomene wird so negativ aufgefasst.
Vor allem "das Frohlocken über männliche Nachteile" habe ich hier nirgends gelesen. Warum wird das also unterstellt und löst derart heftige Gefühle aus?
Und hier sind wir beim Kern von Gewalt. Sich provoziert und angegriffen zu fühlen dient vielen Menschen als Rechtfertigung für "Gegen"Gewalt.