Zitat von ElGatoRojo: Nö - das ist alles schon o.k. mit gleichwertig und gleichen Rechten und gleichen Chancen. Klar soll eine Frau für die gleiche Arbeit des gleiche Geld erhalten.
Dass das ok ist, finden wir beide. Frage: Meinst Du, Frauen und Männer haben schon gleiche Rechte und gleiche Chancen? Wenn dem so wäre, lägen die Gründe ja individuell bei der Frau, wenn sie trotzdem schlechter verdient. Was stimmen kann, aber nicht muss. Trotz rechtlicher Gleichstellung haben Frauen nicht die gleichen Chancen. Und ich vermute, ab hier gehst Du wieder nicht mit. Ich schreib's nur kurz: Rechtlich haben wir "Equality", aber nicht "Equity". Das Englische ist da trennschärfer. Wen's interessiert, der mag es googeln. Es gibt strukturelle Schwierigkeiten, die Frauen benachteiligen, weil wir in einem patriarchalen System leben. Kann man gut oder schlecht finden, nur negieren ist halt zu simpel.
Zitat von ElGatoRojo: Deine Aufregung mag zu Recht bestehen oder auch nicht -- aber ist 2008 nicht schon bei diesem Thema eine Weile her?
Ich drösel das gern mal auf:
Du unterstellst mir "Aufregung, die berechtigt oder unberechtigt sein könnte". Kannst Du machen, aber aufgeregt bin ich anders

. Ich habe Werte, und Rassismus finde ich ein Übel für unsere Gesellschaft. Ich finde es richtig, rassistisches Geraune zu benennen und zu verurteilen. Du weißt nicht, ob "meine Aufregung" zu Recht besteht? Du adressierst nicht das Mopped und sagst: "Junge, lass mal das rassistische Geraune"? Ok.
2) Zu der "alten" Forschung: Kleine Erinnerung: Auslöser für Moppeds Verhältnismutmaßung war die Kriminalpolizei-Statistik von 2023 und der Satz: "63,3 % der Täter und Opfer von Partnergewalt sind Deutsche". Das von mir eingefügte Zitat bezieht sich "nur" auf eine generelle Ursachenforschung. Warum sich die generellen Ursachen für Partnergewalt, z. B. Gewalterfahrungen in der Kindheit, seit 2008 bis heute hätten verändern sollen, was Du ja tust? Keine Ahnung, aber Du kannst es gern ignorieren. Es ändert am Eigentlichen überhaupt nichts.