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Wann kommt es bei euch zum Date?

Birkai
Zitat von Rheinländer:
Ich hingegen musste nie waschen und nur selten kochen. Das war aber eine Übereinkunft zwischen meiner Ex und mir. Ich hatte aber genug andere Dinge zu tun.

Meine Aussage waren rein auf die Erziehung meiner Kinder bezogen. Wie ihr es in der Beziehung geregelt habt, ist mir persönlich relativ egal.

Mich stört es erst, wenn mir jemand erzählen will, dass diese persönliche Entscheidung Vorgaben der "Biologie" sind. Die meisten Dinge sind keine Vorgabe der Biologie sondern fehlendes Wissen, Übung, Erfahrung, Anleitung, ....

Zitat von Balu85:
Aber mit meiner Lesart bin ich ja bei meiner Exfrau auch einige male angeeckt...."...so ein Sch*iß, das ist Männerarbeit

Das ist für mich gesellschaftliche Prägung. Ich wurde anders erzogen und bin meinen Eltern dafür dankbar.

Zitat von Rheinländer:
Um den Bogen zu schließen. Ich biete aber jetzt nicht jedem Menschen an, seine Bäume zu fällen, nur der Gleichbehandlung wegen.

Ganz so global habe ich das nicht gemeint. Bezogen auf dein Beispiel mit der Leiter wäre aber auch eine andere, ziemlich einfach Lösung möglich. "Wenn jemand Hilfe braucht, sagt er mir bitte Bescheid".

Zitat von Doing:
Von Gleichstellung bin ich absoluter Gegner. Nicht selten ist das Ungleiche durch fleiß erarbeitet. Dies gleichzustellen, ist der absolute Mittelfinger für Leute die was aus sich machen.
Und bei biologischen Unterschieden, muss man realistisch genug sein, dass zu akzeptieren. Du kannst nunmal nicht dafür sorgen das ein Mann Kinder bekommen kann.

Da verstehen wir etwas anderes unter dem Begriff "Gleichstellung". Das was du beschrieben hast, ist für mich "Gleichmachung".

Gleichstellung = Gestaltung der tatsächlichen Lebensverhältnisse zur Gewährleistung gleicher Chancen

Gleichmachung = Angleichung der Menschen unabhängig von ihren individuellen Unterschieden anstrebt

Um Gleichmachung geht es mir nicht.

x 1 #4636


Fenjal
@Birkai Gleichstellung bedeutet auch Gleichbehandlung, oder beanspruchen Frauen Vorteile, indem sie auf Rollenbilder Wert legen?
Sorry, es gibt doch überhaupt keine Rollenbilder 🤫

x 1 #4637


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

x 3


D
Zitat von Razor_cgn:
Was da abgelaufen ist, ist bei vielen Frauen ein typisches Muster und nennt sich Post-hoc Rationalisierung.

Gibt es dazu einen Link, in dem beschrieben steht, dass es ein Frauending ist?

#4638


Doing
Definition:
Gleichstellung bezeichnet den Zustand, in dem alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung oder anderen sozialen Merkmalen die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten in allen gesellschaftlichen Bereichen haben.

Also mach das ich Kinder bekommen kann.
Aber schön das du es anders verstehst:

Gleichstellung = Gestaltung der tatsächlichen Lebensverhältnisse zur Gewährleistung gleicher Chancen

Heißt z.b. wenn Eltern sich besser um Ihr Kind kümmern, damit es in der Zukunft mehr chancen hat, ist es problematisch aus sich der Gleichstellung? So vertehe ich dies zumindest. Aber aus Sicht der Eltern welche sich mehr um ihre Kinder kümmern, ist es nunmal Fair.

Gleichsstellung liest sich gut, wenn man aber drüber nachdenkt ist es das Gegenteil von Gerecht

#4639


Fenjal
Zitat von Doing:
Gleichsstellung liest sich gut, wenn man aber drüber nachdenkt ist es das Gegenteil von Gerecht

Vor allem wird Gleichbehandlung von etlichen Frauen abgelehnt, weil sie sich in ihren Rollenbildern mehr als wohl fühlen.

x 1 #4640


Rheinländer
Zitat von Birkai:
Ganz so global habe ich das nicht gemeint. Bezogen auf dein Beispiel mit der Leiter wäre aber auch eine andere, ziemlich einfach Lösung möglich. "Wenn jemand Hilfe braucht, sagt er mir bitte Bescheid".

Ich hatte jetzt so einen schönen Text als Antwort auf deine Bemerkung geschrieben und was soll ich sagen, ich habe ihn einfach wieder gelöscht.
Wir werden nicht auf einen Nenner kommen und da macht es einfach keinen Sinn, auf seinen Gegenüber einzureden.
In diesem Sinne wünsche ich allen hier ein schönes Wochenende.

x 1 #4641


Balu85
Zitat von Birkai:
Gleichstellung = Gestaltung der tatsächlichen Lebensverhältnisse zur Gewährleistung gleicher Chancen

Mit Chancengleichheit dürften wohl die wenigsten ein Problem haben. Also ich habe damit keines. Aber Chancengleichheit bedeutet halt auch nicht das im Ergebnis alles gleich und Ausgewogen ist. Andererseits werden aber die "Ergebnisse" als Referenz genommen...geht ja auch manchmal fast nicht anders weil man nichts anderes hat.

Zitat von Birkai:
Das ist für mich gesellschaftliche Prägung. Ich wurde anders erzogen und bin meinen Eltern dafür dankbar.

Aber dann hätte es ja auch manchmal lauten müssen "lass mich das machen, das ist Frauenarbeit".

#4642


D
Zitat von Doing:
die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten in allen gesellschaftlichen Bereichen haben.

Ganz genau. Diese feindseligen männlichen Reaktionen auf den Feminismus, zum Beispiel, dass ja jetzt dann bitte auch Frauen als Soldaten in den Krieg ziehen sollen, zeigt vor allem eins: Männer haben mit sich selbst Probleme und wollen lieber Frauen Probleme aufhalsen, statt ihre eigenen zum Wohle aller zu lösen. Dieses "Das habt ihr von eurem blöden Feminismus" - Geunke ist eigentlich der beste Beweis für den nach wie vor existierenden männlichen Unwillen, Frauen als gleichberechtigte Personen anzuerkennen. Dieses absichtliche Missverstehen des feministischen Anliegens und die Weigerung, vernunftsbegabt zu argumentieren sind die Symptome der Misogynie in den Köpfen der Männer hierzulande. Sie unterdrücken Frauen zwar nicht so arg wie in anderen Regionen der Erde, aber immer noch genug. Sie unterdrücken Frauen, indem sie sich weigern, dazuzulernen. Und indem sie nach wie vor so tun, als hinge es von der männlichen Beurteilung ab, ob eine Frau etwas Gutes gesagt oder getan hat. "Der Papa" entscheidet nach wie vor, was richtig und existenzberechtigt ist und mansplaint dies ausgiebig. Und wie gesagt, auf der anderen Seite stellt er sich dumm, sobald er merkt, dass er einer Diskussion nicht gewachsen ist.

#4643


D
Zitat von Rheinländer:
In diesem Sinne wünsche ich allen hier ein schönes Wochenende.

Ebenfalls!

#4644


ElGatoRojo
Zitat von Deejay:
Diese feindseligen männlichen Reaktionen auf den Feminismus, zum Beispiel, dass ja jetzt dann bitte auch Frauen als Soldaten in den Krieg ziehen sollen, zeigt vor allem eins: Männer haben mit sich selbst Probleme

"Früher" war man der Meinung, Frauen gehören nicht zur kämpfenden Truppe. Wenigstens sie sollen nicht durch den Krieg sterben. Gut, war viel Theorie dabei und die Praxis sah manchmal auch düster aus -- aber als Grundsatz ein zivilisatorischer Fortschritt.

Dass es aber heute Feministinnen gibt, die Frauene als diskriminiert betrachten, weil sie nicht zur Kampftruppe sollen, durchkreuzt doch diese zivilisatorische Absicht. Tja - was ist wichtiger? Relativer Schutz von Frauen als Zivilisten oder gleiche Chance, in Kampfhandlungen umgebracht zu werden. Und klar ist doch - wenn die eine Seite Frauen bei der Kampftruppe hat wird der Gegner auch die Zivilistinnen nicht schonen bzw. noch weniger als sonst.

x 1 #4645


Blindfisch
Zitat von Deejay:
Männer haben mit sich selbst Probleme und wollen lieber Frauen Probleme aufhalsen, statt ihre eigenen zum Wohle aller zu lösen.

Frauen haben mit sich selbst Probleme und wollen lieber Männern Probleme aufhalsen, statt ihre eigenen zum Wohle aller zu lösen.

Du siehst, so kommen wir hier nicht weiter und auch die Gesellschaft kommt nicht weiter. Das ist nichts anderes als Spaltung. Wir sollten uns lieber auf unsere Stärken und Schwächen konzentrieren und diese akzeptieren anstatt der Ideologie der Gleichmacherei zu verfallen.

x 3 #4646


Fenjal
@Deejay und Frauen bemerken nicht, dass sie selbst oftmals in ihrem Rollenbild aufgehen und andere Frauen dazu nicht applaudieren.
Job kann vernachlässigt werden, Hauptsache Mutter.
Elternzeit gibt man ungern ab, denn der Uterus ist prädestiniert zur besseren Erziehung.
Zukunftsorientiert in Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Männern zu leben, ist nicht gewünscht.
Frau redet viel über Feminismus, lebt ihn allerdings nur selten.

Übrigens zur y-Truppe kannst du dich freiwillig melden, nur aufpassen, dass der Spies den Feuermelder nicht mit dem Kleinsten im Zug verwechselt Mr. Green

x 1 #4647


D
Zitat von Blindfisch:
Frauen haben mit sich selbst Probleme und wollen lieber Männern Probleme aufhalsen, statt ihre eigenen zum Wohle aller zu lösen.

Was eben nicht stimmt. Wenn sich Frauen dazu entschließen, keine Beziehung mehr mit Männern einzugehen, dann tun sie das, um ihre Lebensqualität zu erhöhen und die Gefahr, Opfer einer "Beziehungstat" zu verringern. Nicht, um Männer zu piesacken. Dass Männer sich deswegen gepiesackt oder angegriffen fühlen, liegt nicht an den Frauen.

#4648


W
Zitat von ElGatoRojo:
Klar ist doch, dass die Gewalttätigkeit eher von jüngeren Männern ausgeht und das von so ziemlich jedweder Herkunft. Der Anteil dieser ...

Lass es, ... ich frag mich ob in sehr pratriarchal geprägten Gesellschaften, Frauen mal so eben zur Polizei gehen oder Gewalttaten gegenüber Frauen überhaupt als solche anerkannt sind?
Ergo, die sehr wahrscheinlich sehr große Dunkelziffer in der Statistik nicht berücksichtigt ist.

x 3 #4649


ElGatoRojo
Zitat von Deejay:
Wenn sich Frauen dazu entschließen, keine Beziehung mehr mit Männern einzugehen, dann tun sie das, um ihre Lebensqualität zu erhöhen und die Gefahr, Opfer einer "Beziehungstat" zu verringern.

Ja. Theoretisch hast du Recht. Das Risiko, Opfer einer Beziehungstat zu werden ist natürlich nahe Null, wenn man keine Beziehung hat. Das Risiko ist mit 155 Beziehungstötungen allerdings geringer als mit 2780 Verkehrstoten. Und wenn du zu Hause bleibst, um auch das zu vermeiden, ist die Chance, durch einen Unfall umzukommen, sogar bei 8.000 bis 12.000 Toten.

x 1 #4650


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