Zitat von Nalf: Interessant, denn bei mir ist es genau umgekehrt.
Daher hatte ich auch den Gedanken.
Zitat von Nalf: Ich sehe genauer hin, wenn ein Mann nur Trennungen gegen seinen Willen erlebt hat. Weil es mir signalisiert, dass er etwas als gut empfindet, was seine Partnerin als nicht mehr rettbar betrachtet hat.
Zitat:Also entweder übermäßig leidensfähig oder gerne emotional abhängig oder unfähig, Verantwortung für schwere Entscheidungen zu übernehmen oder er lässt das Leben an sich heranrauschen und vorbei plätschern
Ich denke das es da eine große Grauzone gibt. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Beide Geschlechter tauchen ja gelegentlich mit ihren Geschichten hier auf und teilen mit das sie davon sehr überrascht waren. Oftmals wohl als Folge unglücklicher bis mangelhafter Kommunikation. Denn weder Frau noch Mann kann riechen wenn dem Partner oder der Partnerin etwas missfällt oder mit der Beziehung unglücklich ist. Wenn auf Nachfragen dann auch nichts konkretes kommt...ich kenne da z.B. "alles gut, was soll denn sein". In einem genervten Ton.
Ganz allgemein frage ich mich halt, analog zum BC ab welcher Häufigkeit das repräsentativ für diese Person ist.
Gehe ich von mir aus und lasse mal die erste Teeniebeziehung außen vor komme ich auf diesen Ablauf:
1 Jahr -> sie trennte sich
2 1/2 Jahre -> irgendwie trennten wir uns beide voneinander....es lag aber nicht an den Gefühlen sondern unterschiedliche Lebensvorstellungen die langsam spürbar waren.
15 Jahre -> sie trennte sich, Geschichte hier nachzulesen. Ich denke das ich, auch wegen meiner Tochter und dem idiotischen Glauben an die Ehe (ja man lernt halt) da sehr sehr leidensfähig war, sie aber wohl auch.
2 Monate (war ja nicht einmal ne richtige Beziehung) -> ich hatte ein ungutes Bauchgefühl und habe es beendet.
Aber was sagt das aus....sind nur 4 Beziehungen in über 20 Jahren...und das auch nur mit Hühneraugen zudrücken. Ergibt das schon eine belastbare Aussage?
Worauf ich z.B. achten würde neben "verlassen worden" / "Verlasser/in" wäre auch der Grund bzw. die Situation.
Für mich hat es viel Aussagekraft ob jemand geht und dann einfach getrennt ist, oder ob schon die oder der nächste in den Startlöchern steht (oder gar am Start ist). Bei letzterem sehe ich zumindest die von dir genannten Punkte auch als gegeben. Damit tut man sich auf Dauer auch nichts gutes.
Ebenso wenn immer wieder sehr ähnliche Gründe zur Trennung führten. Dann liegt es evtl. an einem Muster bei der Partnersuche. Da kann man sich fragen ob man selbst auch in dieses Muster passt....und schauen was man damit anfängt.
Zitat von Nalf: Ich finde Männer besonders attraktiv, die "intentional" (Englischer Begriff, den ich nicht sinnvoll übersetzen kann) sind.
In der tat, schwierig zu übersetzen....in dem Kontext wären vielleicht "selbstbestimmt /selbstbewusst" so die Richtungen, oder?