NurBen
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Zitat von Nalf:Warum geht es bei vielen Männern automatisch um "die Schuld" oder "irgendeine Schuld"?
Das hat ja nichts mit "Männern" zu tun, sondern mit "Betrüger" und "Betrogener".
Ein Betrüger ist ja Schuld am den Betrug, nicht der der betrogen wurde.
Zitat von Nalf:Ist der Gedanke, man selbst könnte (Mit)Schuld am eigenen Schicksal haben, so fürchterlich? Will man nichts Negatives verantworten?
Es hängt ja von der individuellen Situation ab. Das eine Beziehung scheitert, kann durchaus an beiden Parteien liegen. Aber ein Betrug liegt eben nur am Betrüger.
Zitat von Nalf:Betrogen zu werden mit körperlicher Gewalt gleichzusetzen, ist ja sowieso schon wild. Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.
Gewalt muss ja nicht nur körperlich sein. Aber wenn du dich daran aufhängst, kann man ja auch andere Beispiele nehmen wie anschreien, beleidigen, bedrohen, anlügen, etc...
Zitat von Nalf:bedeutet Reflektiertheit, sich zu überlegen, wie eine solche Situation in Zukunft vermeidbar ist.
Man sollte durchaus reflektieren, was zum Ende einer Beziehung führte. Das dabei immer beide Schuld haben, ist aber eben nicht immer der Fall.
Wenn jemand erzählt "Mein Mann hat mich betrogen" sag doch auch niemand "Du solltest überlegen, was dazu führte, dass er dich betrogen hat?"