Zitat von Blindfisch: Es gibt da so einige Motive, die für traumatische Erlebnise stehen können.
Nicht alles muss traumatisch sein. Manches gefällt einem einfach nur...oder es dient einfach als Körperschmuck. Aber ich denke das plötzliche Einschnitte im Leben oft auch der Auslöser sind es dann doch zu machen. Vielleicht auch so ein Sinnbild für Veränderung. Etwas sicht und spürbares. So war es bei mir. über 10 Jahre hab ich den Wunsch vor mir hergeschoben.
"Ne muss ja ni sein, das Geld brauchste für Haus dringender"...nach der Trennung sagte ich mir "schei. drauf, ich bin niemandem mehr Rechenschaft schuldig".
Zitat von Blindfisch: Während Männer durchaus so "dumm" sind aus einer Bierlaune heraus sich ein Tattoo stechen zu lassen (was ein traumatischen Erlebnis nicht ausschließen soll), lassen sich Frauen in der Regel nicht aus einer Sektlaune heraus ein Tattoo stehen
hm...ja möglich. Wobei ich den Eindruck habe das Frauen zwar weniger so spontan mit 3.8 auf'm Kessel sich irgendwas stechen lassen aber dafür eher einem Trend folgen. Man erinnere sich an das A*schgeweih.
Zitat von Blindfisch: Im Regelfall steht jedes Tattoo für ein Erlebnis, das sie damit verarbeiten möchte. Je mehr davon, desto mehr Tinte ist zu bewundern.
Auch hier bin ich bei einem Jain...natürlich ist das oftmals der Fall. Es muss aber nicht zwingend etwas schlechtes sein. Es kann eine Erinnerung sein, etwas schönes oder einfach etwas was man immer bei sich haben möchte.
Ich denke das einige das ein oder andere Tattoo heute nicht mehr machen würden. Aber es gehört zum Leben dazu.
Und in meinen Augen ist das was doch viele Tätowierer heute vollbringen eher Kunst. Aber es hat eben auch seinen Preis.
Mich juckt es schon lange wieder, denn irgendwie hat es auch etwas befreiendes. Aber ich überlege lange was und wo ich mir was stechen lasse. Aber alles ist immer recht groß und damit im 4stelligen Bereich. Das muss man erst einmal über haben.
Ich persönlich denke, mal abgesehen vom individuellen Geschmack, das es ungerecht ist alle Frauen oder allgemein Menschen die tätowiert sind als "gestört/kaputt/beziehungsunfähig/sonst was" abzustempeln.