Zitat von Fenjal: Du wählst Partner primär nach Vatereignung und bist 2 mal gescheitert, nachdem der 1. Typ nein zu einer weiteren Genweitergabe gesagt hat.
Diese Tatsache entspringt nicht meiner Fantasie.
Zeitnah Kinder, wenn das nicht das Ziel der Typen war,..abgehakt, wo ist der nächste?
Dann wirst du bei einem Jugendamt vorstellig und streitest dich über Juristen mit dem Ex über Unterhalt, Verhaltensweisen ...und, und, und.
Doch, das hast Du Dir ausgedacht und ich habe es in diversen Threads schon klargestellt. Aber Du möchtest einfach bei Deiner Version bleiben.
Meinen (nun Ex-) Ehemann habe ich geheiratet, weil wir Kinder wollten und er als Hausmann abgesichert sein sollte. Er hat mir den Antrag gemacht, weil er gerne durch einen gemeinsamen Namen zeigen wollte, dass wir zusammen gehören und es nicht "nur" eine Beziehung ist.
Solche Anwandlungen sind Dir fremd. Aber ich sehe das nach wie vor nicht als Fehler.
Und ja, ich frage bei jedem Kennenlernen zügig nach den Lebenszielen. Die müssen zusammenpassen, sonst lebt man aneinander vorbei und hält sich im schlimmsten Fall gegenseitig auf.
Die Gründe für meine Scheidung waren vielfältig, sonst hätte man sie ja lösen und sich nicht scheiden lassen müssen. Dass er keine weiteren Kinder wollte und weder weiterhin Hausmann sein, noch signifikant finanzielle Familienverantwortung tragen wollte, war ein(!) Aspekt bzw. drei Aspekte dabei. Vor allem war es aber Illoyalität, Feindseligkeit und der Unwillen, das zu reflektieren, die eine Trennung dringend nötig machten.
Mit diesem Mann habe ich die Kinderbetreuung per Mediator geklärt (was ich persönlich nicht empfehlen kann, weil sich später doch nicht daran gehalten wurde; Andere scheinen bessere Erfahrungen gemacht zu haben) und habe mich bei der Erziehungsberatung zu den Wirkungen von Nest-, Wechsel- und Residenzmodell beraten lassen. Die gehören bei uns nicht zum Jugendamt. Bei der Beistandschaft, also dem Jugendamt war ich, als nach vier Jahren immer noch keine Anstalten gemacht wurden, sich finanziell an unserem Kind zu beteiligen oder das Wechselmodell zu erfüllen. Anwälte haben sich nur zur Scheidung, also der Zugewinn- und Rentenaufteilung geäußert. Das geht in Deutschland nicht ohne und mein Ex hatte (trotz Mediator) deutlich andere Vorstellungen als ich.
Der mehr als ein Jahr nach der Trennung kennen und lieben gelernte Mann war eigentlich nur für die "kinderfreie" Zeit gedacht, suchte aber Familienanschluss und hatte genauso wie ich noch einen Kinderwunsch. Auch wenn Du das ganz fürchterlich findest, aber Menschen, die sich lieben und gemeinsam Kinder großziehen möchten, bekommen häufig auch Kinder. Und ja, für diese Kinder habe ich Wohnraum und ernähre sie selbst. Etwaiger Unterhalt kommt ebenso wie Geldgeschenke der Großeltern in ein Depot, das ich monatlich mit einem Sparbetrag füttere und das den Jungs einen weicheren Start ins Erwachsenenleben ermöglichen soll.
Dass in Deinen Augen jede Form von verbindlicher Paarbeziehung und vor allem jede Form der Fortpflanzung eindeutiger Beweis ist, dass mit der Frau was nicht stimmt, sie Männer ausnutzt und nicht für sich selbst oder ihre Kinder sorgen kann und zu allen gesellschaftlichen oder partnerschaftlichen Fragen die Klappe halten soll, ist eine Nischenmeinung, die ich nicht nachvollziehen kann.
Und wenn Du nicht aufhörst, hinter meinen Postings in schlecht anonymisierter Form Dein Zerrbild meiner Vita zu behaupten, um Dich inhaltlich nicht mit meinen Aussagen auseinandersetzen zu müssen oder sie unverleumdet stehen lassen zu können, werde ich mich an die Forenleitung wenden. Ich werde nie Deinen Ansprüchen an einen "echten Single" oder eine "echte Feministin" genügen und möchte das auch gar nicht. Ich möchte Dich aber auch nicht ständig meine Vita verleumden sehen und muss das auch nicht.
Sollte ich Dich nochmal dabei erwischen, wie Du unwahre Tatsachen in Bezug auf mich behauptest, um mich verächtlich zu machen, werde ich Dich melden.