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Wann kommt es bei euch zum Date?

Ema
Zitat von E-Claire:
Und sich über die Polemik von Leonie Löwenherz aufregen, aber Collien Fernandez ein drittklassiges Popsternchen zu nennen, ist ziemlich widersprüchlich

Das ist in keiner Weise widersprüchlich.

Das unsägliche Gegeifere von Leonie Löwenherz ist meiner Ansicht nach keine bloße Polemik, sondern tatsächlich strafrechtlich relevanter Müll. Hast du es dir mal angehört?
Es ist ein Aufruf zur undifferenzierten Lynchjustiz an Männern unter Vernachlässigung jeder Gerichtsbarkeit.
Und ich hoffe in der Tat, dass jemand sie dafür verklagt.
Dass ich Frau Fernandes für ein drittklassiges Popsternchen halte, ist meine persönliche Ansicht über sie und die ist keineswegs in irgendeiner Form justiziabel.
So dachte ich vor diesen Anschuldigungen über sie und so denke ich immer noch.
Im übrigen halte ich sie charakterlich für ebenso fragwürdig wie ihren Ex, aber auch das ist nur meine persönliche Ansicht.
Und dass sie sich nun ernsthaft mit Gisèle Pelicot vergleichen will, finde ich zumindest mal geschmacklos. Aber auch das ist nur meine persönliche Ansicht.

Zitat von E-Claire:
Doch es reicht für moralische Verurteilungen

Das reicht dir für moralische Verurteilungen? Ohne genau zu wissen, was eigentlich genau gelaufen ist?
Hast du dir die Widersprüche mal angeschaut, in die Frau Fernandes sich verstrickt?
Und das genügt dir, um ihren Ex moralisch oder wie auch immer zu verurteilen? Ohne genau zu wissen, was Sache ist? Das weiß nämlich im Moment offenbar niemand so genau.

Na gut, das mag dir reichen. Mir reicht es nicht.

x 4 #7201


Ragna
Zitat von Blind-Meg:
Nein, das alles galt 1960 auch schon. Welchen Grund hätte ein Mann, egal ob 1960 ode 2026, Gesetze zur Gleichberechtigung abzulehnen oder nicht zu ...

Nochmals, historisch betrachtet müssen wir uns die Gesellschaft und Werte, der damaligen Zeit anschauen.

#7202


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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M
Zitat von Tempest:
jetzt, wo du das sagst

😄😭😉na gut, ich die Vorlage, Du das Spässeken

Zitat von Tempest:
Ich musste noch nie eine Frau beeindrucken, sie haben immer versucht mich zu beeindrucken, natürlich auf ihre eigene Weise.

Wollte was dazu schreiben: "müssen" finde ich falsch. Wenn man jemanden toll findet (wechselseitig), will man doch in der Regel auch toll für den anderen sein. Aber dann hat man doch sowieso den Laserfokus in den Augen gefühlt ... Also: man beeindruckt sich im Idealfall gegenseitig einfach dadurch, dass irgendwas matcht, was man gar nicht soo genau benennen kann (bis auf das Sixpack natürlich, das sich unterm T-Shirt abzeichnet ohbittenichternstnehmen)

Zitat von Blind-Meg:
der kann ja nichts für die Generation, der er angehört.

Das stimmt, ich kenne aber viele Menschen seines Alters, die nicht im Generationen-denken, mit dem sie aufgewachsen sind, stehengeblieben sind. @roterkater: Das bezieht sich nicht auf Dich, würde ich mir jetzt nicht anmaßen wollen. Nur für manche einzelne Ansichten vielleicht ... Beispiel aus einer anderen Ecke: Ex-Schwiegervater, immer CDU-/FDP-Wechselwähler, wählt mit 85 seit paar Jahren grün, weil er den Rest unsäglich findet, auch wegen seiner Enkel/innen. Warum geht das so selten bei Gedanken über Geschlechterverhältnis, Sachen zu überdenken und auf Basis neuer Gedanken anzuerkennen, dass früheres eigenes Denken vielleicht nicht (mehr) gut ist? Da scheint es schwieriger ...

Zitat von Nalf:
Red Pill ist vor allem ein Geschäftsmodell

Aber es mischt sich so hart in die Gesellschaft. Nach meiner (schlimmen) Trennung war mir Hemschi eine Weile echt hilfreich (Podcasts über Dreiecke und so). Dann fing auf einmal auch bei ihm diese Red-Pill-Denke an, zwar verhältnismäßig moderat, aber schon in einem Ausmaß von Selbstverständlichkeit, dass ich überrascht war. Also ja: in erster Linie Geschäftsmodell, aber leider mit einem sehr guten Marketing ...

Zitat von Nalf:
Theroux hat in seiner Doku auf Netflix

Ich hab mich ernsthaft noch nicht getraut, die zu schauen, aber habe es vor.

x 2 #7203


M
Zitat von Ragna:
Über GPG streiten sich Experten und Statistiker, diese Diskussion möchte ich nicht führen, jedoch so eindeutig scheint es nicht.

Das habe ich noch nie gelesen, dass der GPG strittig ist. Hast Du eine Quelle?
Zitat von Ragna:
Was wären denn deine Konkreten Vorschläge, dass Frauen hier grundsätzlich nicht benachteiligt werden.

Ich fände interessant, was Deine konkreten Vorschläge wären?

Das ist echt nicht polemisch gemeint. Nur: (viele) Männer bleiben innerlich stehen, sogar wenn sie anerkennen, dass es eine Schieflage gibt, und sagen: Ja, dann mach' doch mal bessere Vorschläge. Warum nie: "Stimmt eigentlich, besser wäre ..." Warum haben sie kein eigenes Interesse daran, den GPG auf Null zu bringen? Im schlimmsten Fall kommt noch ein "Seit ich eine Tochter habe ...."

x 2 #7204


Ragna
Zitat von Maribelle:
Ich fände interessant, was Deine konkreten Vorschläge wären?

Fragen mit Gegenfrage zu beantworten ist wenig höflich, ich habe ja nicht dich persönlich gefragt, glaube ich.
Google doch selbst mal was du über die Debatte des GPG herausfindest.
Darüber hinaus kann ich nur dafür werben, seine Informationsquellen die man nutzt, um sich zu informieren, breit zu streuen und fast jegliche politische Färbung (mit Ausnahmen) einzubeziehen.

#7205


ElGatoRojo
Zitat von E-Claire:
Wenn die Hälfte der Bevölkerung pro etwas ist und diese per Wahl legitimiert, dann ist es am Parlamentarier:in, dies (auch aus Eigennutz) das so umzusetzen.

Bitte - das mit den nur 25 % Frauen, die sich politisch betätigen einfach nur mal wiederholt -- und weitergeführt: Wie viel Arbeiter gibt es und wie viel sind in den Parlamenten? Wieviel Krankenschwestern? Wieviel Blonde? Wieviel Grünäugige? Vieviel aus Wuppertal? Wieviel mit unter 23? Und so weiter und so weiter. Immer und alle Gruppen hier stets in ihrer Prozentzahl zur Gesamtbevölkerung? Würden doch viele für politisch absurd halten. Aber Frauen?

Und ja - bei vielen Wahlen kann man nicht nur Parteien, sondern auch Personen wählen. Wen wählen da Frauen? Dummerweise zumeist Männer.
Zitat von Blind-Meg:
Dem hatte meines Wissens kein einziger Mann zugestimmt. Warum nicht?

Findest du es nicht relativ anmassend, für jede durchaus zustimmungswürdige Aussage auch tatsächlich die explizite Zustimmung schriftlich zu erhalten? Meist langt es ja, wenn man sich denkt: "Da hat sie schon Recht und was vernünftiges gesagt". Hin und wieder findest du dann ja auch ein "like". Denn so oft, wie du dieses Zitat hier sinngemaß anbringst fragt man sich doch, wer dir das Recht gibt, ein Tribunal zu betreiben. Letztlich stößt du so um, was du mit den Händen aufgebaut hast. Ständiges Insistieren nervt mehr als manch anderes, was nerven könnte.

x 1 #7206


T
Zitat von Maribelle:
Warum haben sie kein eigenes Interesse daran, den GPG auf Null zu bringen?

Weil man nicht die Frösche fragen sollte, wenn man einen Teich trockenlegen möchte?
Ob es den tatsächlich gibt ist für mich auch nicht belegt. Wenn ich meine Ziele (goals) erreicht habe, gibt es einen Bonus. Das ist Firmenintern so geregelt. Wenn meine Kollegin das nicht erreicht hat, dann gibt es keinen, ist auch so geregelt. Im schlimmsten Fall muss man dann sogar zurückbezahlen, weil das Gehalt erstmal von 100% Zielerfüllung ausgeht.
Es geht hier auch um unternehmerische Freiheit, wenn es die nicht mehr gibt, gibt es auch keine Wirtschaft mehr.

#7207


Blind-Meg
Zitat von Tempest:
wer war das 😇 Du hast aber unterschlagen, dass dieser Mann auch gefragt hat, wie du auf 0% kommen willst. Die Antwort steht noch ...

Darum geht es (erstmal) nicht. Es geht mir zunächst darum, dass ich es unerhört finde und jeglichen Glauben an die Menschheit verliere, wenn der Aussage "Alles über 0% ist zu viel" nicht zugestimmt oder gar gegenargumentiert oder relativiert wird. Und genau das tust du mir deiner Frage danach, wie ich das anstellen möchte. Denn wenn ich die dann nicht beantworte(n kann), lehnst du dich zurück und sagst selbstgefällig "Siehste?" Was nichts anderes bedeutet als "Dann hör auf zu jammern" und schon ist die Diskussion weg von der eigentlichen Sache, es geht nicht mehr um die GPG sondern um Personen und deren Geschlecht. Und dafür bekommst du dann Zustimmung von anderen Männern.
Dss ist so ekelhaft dass ich es nicht in Worte fassen kann.

#7208


Blind-Meg
Zitat von Tempest:
Weil man nicht die Frösche fragen sollte, wenn man einen Teich trockenlegen möchte?

Was würde Männern denn verloren gehen, wenn es keine GPG mehr gäbe?
Sag mal geht's noch?

#7209


ElGatoRojo
Solange eine Frau keine Kinder hat, solange hat sie im heutigen Arbeitsleben gleiche Rechte und gleiche Chancen wie ein Mann. Tarifverträge gelten für m/f/d gleichermassen. Oder? Wenn nein - warum nicht?

Die Chancen sind nicht die Erfolge.

x 1 #7210


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Findest du es nicht relativ anmassend, für jede durchaus zustimmungswürdige Aussage auch tatsächlich die explizite Zustimmung schriftlich zu erhalten?

Nein. Das ist EIN KLICK auf einen Button, den man sowieso sieht, wenn man den Beitrag liest.
Und andere Beiträge werden ja durchaus mit Zustimmung bedacht.

Zitat von ElGatoRojo:
Ständiges Insistieren nervt mehr als manch anderes, was nerven könnte.

Einen Sachverhalt 1x ansprechen und später noch 1 weiteres Mal darauf einzugehen ist kein "ständiges Insistieren".
Behalte dein unverschämtes Gaslighting für dich.

#7211


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
wenn der Aussage "Alles über 0% ist zu viel" nicht zugestimmt oder gar gegenargumentiert oder relativiert wird. Und genau das tust du mir deiner Frage danach, wie ich das anstellen möchte.

Der Haken ist doch, dass diese Tatsache moralisch gesehen wird statt wirtschaftlich. Unter der Prämisse gleicher Rechte (oder etwa nicht?) und gleicher Ausbildungsmöglichkeit von Frauen - also gleicher Chancen - muss man doch jenseits vom Kinderkriegen nach den Ursachen forschen. Und dass die bösen Männer sich verschworen haben ist nun auch Kindermärchen,. Eher geht es darum, Lohnkosten zu sparen - egal ob der CEO ein Mann oder "sogar" eine Frau ist.

#7212


B
Zitat von Maribelle:
Du tust damit so, als ob die Steuerersparnis nach Ehe durch ungleiche Einkommen für Ehepaare keinen Unterschied macht. In Wirklichkeit bietet das Steuermodell "Ehegattensplitting" den Anreiz, die Einkommensungleichheit beizubehalten (oder über Teilzeit zu verstärken), weil man als Ehepaar ja trotzdem "mehr" Netto hat.

Sie macht es doch auch nicht , Herr Gott noch mal, manchmal habe ich den Eindruck, ich schreibe Kisuhaeli. Durch die Berechnung im Ehegattensplitting ergibt sich außer bei exakten (!) Paratät der Einkommen immer (!) ein Steuervorteil gegenüber der Einzelveranlagung. Wenn man mal irgend eine unsymmetrische Verteilung annimmt: zum Beispiel 40/20 kEuro wüsste ich gerne wie man auf den schmalen Trichter kommt, man hätte einen Vorteil diese Situation beizubehalten- stockt der Geringerverdienende auf, steigert sein Einkommen, so hat das Paar netto natürlich auch mehr Euros. Die Idee des Splitting ist die Aufteilung der Aufgaben innerhalb der Ehe auch gleich zu bewerten. Nicht mehr, nicht weniger. Wie man daraus einen Anreiz konstruieren kann, es sei erstrebenswert, ein möglichst unsymmetrisches Einkommen zu erzielen, um möglichst Steuern zu sparen, bleibt mir persönlich ein Rätsel. Am Ende ist doch entscheidend, wie viele Euros ich zur Verfügung habe. Arbeite ich mehr, habe ich mehr. Das gilt beinahe immer. ( Es gibt Konstellationen, bei denen eine Erhöhung des Bruttoeinkommens zu weniger netto kommt, aber ich persönlich habe das noch nicht erlebt und vertraue auf die Richtigkeit dieser Aussage.)
Was die Ehegattensplitting GegnerInnen ganz offensichtlich entweder nicht begreifen oder verschweigen, dass die Richtigkeit der Aussage "Das Ehegattensplitting hat nur dann Vorteile, wenn einer viel und der andere wenig verdient" nur im Vergleich zur Einzelveranlagung gilt. Sonst ist es wie oft besprochen Hupe. Wenn ein Paar beschließt, der eine stockt auf, der andere reduziert um dasselbe Maß, dann ändert sich für das Paar faktisch nix.

x 2 #7213


T
Zitat von Blind-Meg:
Was würde Männern denn verloren gehen, wenn es keine GPG mehr gäbe?

Es kann niemals 0% Einkommensgleichheit geben. Du kannst ja gerne mal im Bundestag nachfragen, ob das wenigstens dort funktioniert. Dann sollte aber auch jeder seine Nebeneinkünfte offenlegen.
Danach kommt alles in einen Topf und wird durch die Anzahl der MDBs geteilt.
Das wäre doch mal ein Model, das sicher funktionieren würde oder?

x 1 #7214


Ragna
Zitat von ElGatoRojo:
Solange eine Frau keine Kinder hat, solange hat sie im heutigen Arbeitsleben gleiche Rechte und gleiche Chancen wie ein Mann. Tarifverträge gelten ...

Es liegt doch daran, dass Frauen oftmals Berufe wählen die schlechter bezahlt werden, als Berufe die vornehmlich Männer wählen, obwohl Frauen, Mädchen in der Schule besser benotet werden und bessere Abschlüsse erzielen als Männer.
Wenn man sich dem Thema wirklich nähern möchte, kommt man schnell zu der Frage, ob unser Wirtschaftssystem an sich eine gerechte Bezahlung ermöglicht und die Frage, welche Parameter herangezogen werden sollen, nachdem sich eine im, gesellschaftlichen Sinne, gerechte Bezahlung bemisst.

x 2 #7215


A


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