Zitat von Tempest: Du beziehst dich immer auf den unbereinigten GPG, weil sich die Zahl für dich besser anhört oder anfühlt.
Nein, ich mache das, weil der bereinigte GPG so groß ist und den ganzen Summs von Berufswahl beeinhaltet (ohne anzuerkennen, dass die Löhne je nach Frauenanteil steigen oder fallen in einer Branche), dass es keiner der hier mitschreibenden Männer auch nur in Betracht zieht, dass der unbereinigte Gap im Alltag relevant ist. Der bereinigte ist klarer.
Und das was Du schriebst:
Zitat von Tempest: Wenn ich meine Ziele (goals) erreicht habe, gibt es einen Bonus. Das ist Firmenintern so geregelt. Wenn meine Kollegin das nicht erreicht hat, dann gibt es keinen, ist auch so geregelt.
hat mit GPG einfach nichts zu tun. Da stimmt jeder zu. Es hat nichts mit unterschiedlichem Grundgehalt zu tun. Und wenn Du das Glück hast, in einer Firma zu arbeiten, wo Deine Kollegin und Du (gleiche Jobposition) gleich verdienen, hast Du eben Glück gehabt.
Was Du aber - echt leider - wie viele Männer hier im Thread machen, ist, dass Du persönliche Anekdoten, die komplett unstrittig sind, mit dem GPG vermischst. Und das ist halt bisschen öde.
Und weil ich in meiner Google-Suche das Wort "bereinigt" nicth drin hatte, denkst Du sofort, jahaaaa, der unbereinigte ist belegt, der bereinigte vermutlich nicht, es liegt also doch an der Berufswahl

(oder war das nicht der Hintergrund der Frage?).
Ich habe neu gefragt und darf verkünden:
"Ja, nach Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und ökonomischen Studien ist wissenschaftlich belegt, dass in Deutschland ein bereinigter Gender Pay Gap existiert. Dieser lag in den letzten Jahren relativ konstant bei etwa 6 Prozent. Definition: Der bereinigte Wert misst den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien."